{"id":14674,"date":"2016-10-05T10:01:29","date_gmt":"2016-10-05T08:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandat.de\/de\/?p=14674"},"modified":"2016-10-05T10:01:29","modified_gmt":"2016-10-05T08:01:29","slug":"ceo-tipp-des-monats-oktober-2016-denken-sie-an-goethe-erfolg-hat-drei-buchstaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mandat.de\/de\/ceo-tipp-des-monats-oktober-2016-denken-sie-an-goethe-erfolg-hat-drei-buchstaben\/","title":{"rendered":"CEO-Tipp des Monats Oktober 2016: Denken Sie an Goethe: Erfolg hat drei Buchstaben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/wp-content\/uploads\/CEO-Tipp-Logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"align left size-full wp-image-10476\" src=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/wp-content\/uploads\/CEO-Tipp-Logo.jpg\" alt=\"CEO-Tipp\" width=\"646\" height=\"280\" \/><\/a><br class=\"clear\"\/><\/p>\n<p>Johann Wolfgang von Goethe hatte Recht. Erfolg buchstabiert man T-U-N. Wirklich? Jawohl. Obwohl das Tun noch kein Erfolgsgarant f\u00fcr das aus dem Tun entstehende Resultat ist? Jawohl. Warum? Weil \u2013 eine gewisse Grundintelligenz vorausgesetzt und Fatalismus ausgeschaltet \u2013 der Mensch ein lernendes Wesen ist und jeden Misserfolg, der durch Handeln entsteht in sein n\u00e4chstes Handeln einbaut, idealerweise in Form einer Korrektur an einer oder mehreren Stellen. Aus der Summe der Versuche entsteht am Ende mit einer h\u00f6heren Wahrscheinlichkeit ein Erfolg, als wenn man sich gar nicht bewegt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Es geht also nicht um die singul\u00e4re Betrachtung einzelner Ereignisse, sondern um die Summe des TUNs, die letztlich zum Erfolg f\u00fchrt. Genau hier liegt ein multidimensionaler Missstand in vielen Unternehmen: <\/p>\n<p>Erstens findet in zahlreichen Unternehmen gar keine Bewegung statt \u2013 jawohl, das gibt es und zwar nicht zu selten. Es handelt sich um Unternehmen, in denen es vor allem darum geht, Bestehendes zu verteidigen, statt Dinge nach vorne zu bringen. Unternehmen, in denen das Bestreben nach Verbesserung, Weiterentwicklung nicht besonders ausgepr\u00e4gt ist. Diese Unternehmen geh\u00f6ren \u00fcblicherweise nicht zu unseren Klienten, denn ihnen sind wir viel zu unbequem, es sei denn, die Unternehmensf\u00fchrung hat diesen Missstand erkannt und will ihn unbedingt beheben.<\/p>\n<p>Zweitens wird in den Situationen, in denen Menschen etwas TUN, zu h\u00e4ufig nach einmaligem Misserfolg die Flinte ins Korn geworfen, statt Ver\u00e4nderungen herbeizuf\u00fchren, die eine neue Situation schaffen. H\u00e4ufig ist hier die verf\u00fcgbare Zeit ein Engpass, man scheut einfach, wieder viel Zeit in einen neuen Versuch zu investieren, das operative Gesch\u00e4ft muss weiterlaufen.<\/p>\n<p>Drittens \u2013 und dies h\u00e4ngt unmittelbar mit dem zweiten Punkt zusammen \u2013 wird das operative Gesch\u00e4ft meist st\u00e4rker als Grundlage f\u00fcr Belobigungen und Kritik herangezogen, als Entwicklungsarbeiten, Verbesserungsarbeiten, usw. Dies ist eine Frage der F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Viertens schlie\u00dflich bedarf es einer Kultur, in der es statthaft ist, dass ein Resultat auch negativ ausf\u00e4llt. W\u00e4hrend es bei dem Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit oder einer Studie selbstverst\u00e4ndlich ist, dass Eingangsthesen durch die wissenschaftliche Betrachtung widerlegt werden oder dass sich herausstellt, dass etwas, was entwickelt werden sollte, nicht entwickelbar ist, stellt sich in den meisten Unternehmenskulturen als Unding heraus: Ein trotz sorgsamen und richtigen TUNs entstehendes negatives Resultat ist keine akzeptierte Option.<\/p>\n<p>Als Unternehmer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Vorstand sollten Sie vor allem darauf achten, dass der Status Quo nicht als dauerhaft akzeptiert wird. Dies k\u00f6nnen Sie in Ihrer Kommunikation beginnen, in der Belobigung der sich Bewegenden fortsetzen und es h\u00f6rt in der Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen noch nicht auf. Jawohl, es m\u00fcssen sich Resultate einstellen und diejenigen, die diesen Beitrag lesen und mit uns schon gearbeitet haben, wissen, wie sehr wir uns auf Resultate in der Zusammenarbeit mit unseren Klienten fokussieren, aber eine Ver\u00e4nderung beginnt immer mit einer Bewegung mit ungewissem Ausgang. Sie beginnt immer mit dem TUN.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte Goethe auch weiterdrehen: Resultate sind das Ergebnis von Taten, sie setzen also das TUN voraus. <\/p>\n<p>Was sind Ihre Schl\u00fcsse daraus? Was werden Sie jetzt TUN?<\/p>\n<p>\u00a9 2016, <a href=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/menu\/ueberuns\/team\/prof-dr-guido-quelle\/\"> Prof. Dr. Guido Quelle<\/a>, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York. ***<br \/>\n\u00a9 Bild: www.fotolia.com \u2013 yoki5270<br \/>\n<em>Der CEO-Tipp des Monats ist Auszug aus dem monatlich erscheinenden Mandat Growthletter\u00ae, der kostenfrei bezogen werden kann: <a title=\"Anmeldung Mandat Growthletter\" href=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/menu\/veroeffentlichungen\/mandat-growthletter\/mandat-growthletter-anmeldung\/\">Anmeldung<\/a><\/em><br \/>\n<em>Die aktuelle Ausgabe <a title=\"Mandat Growthletter\u00ae laden\" href=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/menu\/veroeffentlichungen\/mandat-growthletter\/aktuelle-ausgabe\/\">ist hier zum Download verf\u00fcgbar (PDF, ca. 2 MB) <\/a><\/em> ***<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johann Wolfgang von Goethe hatte Recht. Erfolg buchstabiert man T-U-N. Wirklich? Jawohl. Obwohl das Tun noch kein Erfolgsgarant f\u00fcr das aus dem Tun entstehende Resultat ist? Jawohl. Warum? Weil \u2013 eine gewisse Grundintelligenz vorausgesetzt und Fatalismus ausgeschaltet \u2013 der Mensch ein lernendes Wesen ist und jeden Misserfolg, der durch Handeln entsteht in sein n\u00e4chstes Handeln [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[37],"tags":[421,423,959,1401,1405,1409,1707,1797,1800,2130,2315,2437,2448,2459,2480,2482],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14674"}],"collection":[{"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14674"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14674\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mandat.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}