{"id":16395,"date":"2018-04-12T10:46:48","date_gmt":"2018-04-12T08:46:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandat.de\/de\/?p=16395"},"modified":"2018-04-12T10:46:48","modified_gmt":"2018-04-12T08:46:48","slug":"ceo-tipp-des-monats-april-2018-wachstum-beginnt-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mandat.de\/de\/ceo-tipp-des-monats-april-2018-wachstum-beginnt-oben\/","title":{"rendered":"CEO-Tipp des Monats April 2018: Wachstum beginnt oben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/wp-content\/uploads\/CEO-Tipp-Logo.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"align left size-full wp-image-10476\" src=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/wp-content\/uploads\/CEO-Tipp-Logo.jpg\" alt=\"CEO-Tipp\" width=\"646\" height=\"280\" \/><\/a><br class=\"clear\"\/><br \/>\nWird in Unternehmen u\u0308ber Wachstum gesprochen, ist der Betrachtungsfokus sehr h\u00e4ufig die letzte Zeile der Gewinn und-Verlustrechnung: Das Betriebsergebnis, der Gewinn. Unabh\u00e4ngig davon, ob das EBT, EBIT, EBITDA oder das Ergebnis nach Steuern beru\u0308cksichtigt wird: Wachstum wird am Gewinn gemessen. Nun ist erst einmal nichts Falsches daran, ein Unternehmen an seinen Resultaten zu messen, aber wichtiger als das Betriebsergebnis \u2013 unabh\u00e4ngig von der gew\u00e4hlten Bemessungsgr\u00f6\u00dfe \u2013 ist, will man u\u0308ber gesundes profitables Wachstum sprechen: Die Top-Line, die obere Zeile der GuV, der Umsatz. Wachstum beginnt oben.<\/p>\n<p>Wenn ich dies in meinen zahlreichen Vortr\u00e4gen oder auch in Gespr\u00e4chen durchaus nachdru\u0308cklich betone, kann ich die Reaktionen in drei Gruppen einteilen: Die eine Gruppe nickt langsam, die andere Gruppe hat ein symbolisches Fragezeichen auf der Stirn, die dritte Gruppe argumentiert dagegen, meist beginnt dieser Vortrag mit: \u201eMan darf doch die Kosten nicht aus dem Auge verlieren!\u201c \u2013 danach erfolgt ein mehr oder weniger ausfu\u0308hrlicher Vortrag u\u0308ber die Wichtigkeit des Kostenmanagements.<\/p>\n<p>Ja, es ist wichtig, auf die Kosten zu achten, denn sonst verbrennt man zu viel monet\u00e4re Energie im System. Aber: Ich setze ein intelligentes Kostenmanagement in einem intelligenten Unternehmen voraus. Wer als Unternehmenslenker die Kosten aus dem Ruder laufen l\u00e4sst, erfu\u0308llt die Grundleistung, die in seiner Verantwortung steckt, nicht ordentlich. Kosten unterliegen nahezu vollst\u00e4ndig der eigenen Kontrolle, dem eigenen Einfluss und das Kostenmanagement ist ein Routineprozess. Wir k\u00f6nnen die Kosten auch auf Null senken, dann schlie\u00dfen wir den Laden halt ab. Wir k\u00f6nnen uns statt schlank auch mager sparen, dann sind wir gar nicht mehr bereit fu\u0308r neuen Umsatz, weil wir ihn, obwohl er m\u00f6glich w\u00e4re, gar nicht mehr abbilden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Haltung zur Generierung des Gewinns ist oft falsch. Statt \u201eWie k\u00f6nnen wir m\u00f6glichst viel Kosten sparen?\u201c muss es hei\u00dfen \u201eWie k\u00f6nnen wir profitablen Umsatz generieren?\u201c <\/p>\n<p>Sie meinen, dass sei eine semantische Finesse? Keineswegs, denn die Sichtweise auf profitablen Umsatz ist eine g\u00e4nzlich andere als die auf Senkung von Kosten. Die erste Sicht ist marktorientiert, die zweite ist selbstreferenziert, intern fokussiert. Entsprechend agiert ein Unternehmen am Markt, entsprechend handelt die Mannschaft. Profitabler Umsatz stammt \u2013 gute Produkte vorausgesetzt \u2013 aus vernu\u0308nftigem Preis und vernu\u0308nftigen Kosten. Die Kosten sind dabei aber als selbstverst\u00e4ndlich zu optimieren anzusehen und sollen sich vor allem nicht als Knebeln von Lieferanten oder hektischen Freisetzen von Personal darstellen. Es geht um den Fokus auf Umsatz und auf das Realisieren eines profitablen Preises am Markt fu\u0308r die gro\u00dfartigen Produkte und Dienstleistungen, die man anbietet. Unternehmen, die auf Wachstum von oben ausgerichtet sind, erzielen meiner Beobachtung zufolge wesentlich st\u00e4rkere Resultate, als die Kostenoptimierer. Eine Kostenoptimierungsoffensive wirkt natu\u0308rlich sofort, ist aber, au\u00dfer im Turn-Around, in der Sanierungssituation, meist nicht erforderlich. Wir sprechen schlie\u00dflich vor allem von und mit Unternehmen, die wieder oder weiter wachsen wollen.<\/p>\n<p>Damit sind wir auch schon bei Ihnen, beim CEO, bei der Unternehmenslenkung angelangt, denn Wachstum beginnt nicht nur \u201eoben\u201c in der GuV, sondern auch \u201eoben\u201c, bei Ihnen: In Ihrem Kopf, am oberen Ende des K\u00f6rpers und bei Ihnen \u201eoben\u201c als Institution, in der Unternehmensleitung. Wie soll ein Unternehmen Wachstumsintelligenz, eine Wachstumsmentalit\u00e4t entwickeln, wenn die Unternehmensleitung nur auf die Kosten schaut? Richtig: Gar nicht. Leben Sie Wachstum vor. Setzen Sie intelligenten Umgang mit Kosten voraus, schauen Sie auf profitablen Umsatz. Sie werden eine Ver\u00e4nderung in Ihrem Unternehmen rasch feststellen.<\/p>\n<p>\u00a9 2018, <a href=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/menu\/ueberuns\/team\/prof-dr-guido-quelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Prof. Dr. Guido Quelle<\/a>, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York. ***<br \/>\n\u00a9 Bild: www.fotolia.com \u2013 yoki5270<br \/>\n<em>Der CEO-Tipp des Monats ist Auszug aus dem monatlich erscheinenden Mandat Growthletter\u00ae, der kostenfrei bezogen werden kann: <a title=\"Anmeldung Mandat Growthletter\" href=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/menu\/veroeffentlichungen\/mandat-growthletter\/mandat-growthletter-anmeldung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anmeldung<\/a><\/em><br \/>\n<em>Die aktuelle Ausgabe <a title=\"Mandat Growthletter\u00ae laden\" href=\"http:\/\/www.mandat.de\/de\/menu\/veroeffentlichungen\/mandat-growthletter\/aktuelle-ausgabe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ist hier zum Download verf\u00fcgbar (PDF, ca. 2 MB) <\/a><\/em> ***<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wird in Unternehmen u\u0308ber Wachstum gesprochen, ist der Betrachtungsfokus sehr h\u00e4ufig die letzte Zeile der Gewinn und-Verlustrechnung: Das Betriebsergebnis, der Gewinn. 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