{"id":29593,"date":"2023-03-13T07:00:52","date_gmt":"2023-03-13T06:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/mandat.de\/de\/?p=29593"},"modified":"2023-03-08T16:15:41","modified_gmt":"2023-03-08T15:15:41","slug":"mandat-wachstums-wochenstart-nr-568-nichts-los-in-restaurants-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mandat.de\/de\/mandat-wachstums-wochenstart-nr-568-nichts-los-in-restaurants-2\/","title":{"rendered":"Mandat Wachstums-Wochenstart\u00ae Nr. 568: Nichts los in Restaurants?"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder h\u00f6re ich, dass in Restaurants nichts oder nur wenig los sei. Die Menschen h\u00e4tten kein Geld zum Ausgehen, Personal bek\u00e4me man auch keines mehr, die Betriebskosten stiegen und so fort. Ich komme zu dem Schluss, dass dies nur bei Restaurants beklagt wird, die unternehmerische Fehler begehen. Es gibt n\u00e4mlich erfolgreiche und auch extrem erfolgreiche Restaurants.<br \/>\nBeispiel 1<br \/>\nNew York, Nobu 57th, ein Mittwochabend, wir lieben das japanische Restaurant. Meine Frau und ich haben am Mittag selbst \u00fcber die Concierge im Hotel, die uns als VIP-G\u00e4ste avisiert hat, keine Reservierung vor 21:45 Uhr bekommen. Also machten wir uns spontan gegen 19 Uhr auf den Weg, weil wir wussten, dass das Nobu immer auch Laufkundschaft aufnimmt und man dann eben an der Bar oder sonst wo warten muss.<br \/>\nIm Nobu angekommen, war schnell klar: Die Bar ist auch belegt. Der ganze Laden war proppenvoll. Wir sch\u00e4tzten, dass es sicher um die 200 bis 250 G\u00e4ste sein mussten, vielleicht mehr. Das Team nahm uns in die Warteliste auf, notierte meine Mobilnummer und avisierte: \u201eCurrent waiting time is an hour.\u201c Wow. Egal, wir orderten Cocktails und eh\u2018 wir uns versahen, hatten wir nach 15 Minuten einen Platz. Zwar nicht am Tisch, aber an der Sushi-Bar, was noch besser war.<br \/>\nMan darf sich die Sushi-Bar im Nobu nicht so vorstellen, wie wir es aus Deutschland oft kennen: Irgendwelche Gerichte rollen auf dem Band an allen vorbei. Nixda. Wir sa\u00dfen direkt an der Sushi-Zubereitung, wo neun (neun!) K\u00f6che \u00fcberaus besch\u00e4ftigt waren. Hinten in der K\u00fcche f\u00fcr die warmen Gerichte arbeiteten sicher noch einmal f\u00fcnf oder sechs K\u00f6che, zahlreiche Ober flogen durch den Raum. Wir sprechen von einem Mittwochabend. Nein, die Ausrede \u201eManhattan\u201c z\u00e4hlt nicht. Der Wettbewerb ist riesig in Manhattan. Erst als wir gegen 22:30 Uhr nach einem fulminanten \u00dcberraschungsmen\u00fc (erfahrungsgem\u00e4\u00df der ultimative Tip!) das Restaurant verlie\u00dfen, war es ein wenig ruhiger geworden.<br \/>\nBeispiel 2<br \/>\nNew York, Bond 45 (at 46th), ein Donnerstagabend, 17 Uhr. Wir hatten \u201cpre-theater dinner\u201d reserviert und die Logistik klappte bestens. Als wir das Restaurant um 18:30 Uhr verlie\u00dfen, war es voll. Proppenvoll. Nein, \u201eManhattan\u201c zieht hier auch nicht als Erkl\u00e4rung. In den Stra\u00dfen rund um den Broadway reiht sich ein gutes Restaurant an das andere.<br \/>\nIch kann weitere Beispiele anf\u00fchren, das Monterey (Manhattan, East 50th) zum Beispiel, wo wir k\u00fcrzlich Lunch einnahmen, war jeden Mittag voll, aber auch \u201eunser\u201c italienisches Restaurant in unserem Vorort in Dortmund geh\u00f6rt zu den Erfolgreichen. Zur Standardkarte haben sich \u00fcber die Jahre so leckere Spezialgerichte addiert, dass wir fast gar nicht mehr aus der Standardkarte bestellen \u2013 au\u00dfer, wenn wir etwas abholen. Samstagabend, telefonische Pizzabestellung. \u201eKommen Sie bitte in 35 Minuten, Ihre Abholnummer ist die 100\u201c. Sie z\u00e4hlen t\u00e4glich und wir sprechen von einem Restaurant mit Dutzenden Pl\u00e4tzen, das bestens gef\u00fcllt war.<br \/>\nMisserfolg oder ausbleibender Erfolg ist oft eine Ausrede, man macht es sich zu einfach. Wachstum kommt immer von innen. Die genannten Restaurants k\u00f6nnten sich auch \u00fcber Mitarbeitermangel beklagen. Vielleicht tun sie das sogar, aber drinnen ist immerhin der B\u00e4r los.<br \/>\nStehen wir uns nicht also selbst im Weg. Stoppen wir das Wehklagen und krempeln wir die \u00c4rmel hoch. Wachstum hat n\u00e4mlich auch etwas mit Anpacken zu tun.<br \/>\nAuf eine gute Woche!<br \/>\nIhr und Euer<br \/>\nGuido Quelle<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder h\u00f6re ich, dass in Restaurants nichts oder nur wenig los sei. Die Menschen h\u00e4tten kein Geld zum Ausgehen, Personal bek\u00e4me man auch keines mehr, die Betriebskosten stiegen und so fort. 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