{"id":31440,"date":"2024-08-12T08:00:37","date_gmt":"2024-08-12T06:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/mandat.de\/de\/?p=31440"},"modified":"2024-08-12T09:48:43","modified_gmt":"2024-08-12T07:48:43","slug":"mandat-wachstums-wochenstart-nr-642-wir-brauchen-drei-wochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mandat.de\/de\/mandat-wachstums-wochenstart-nr-642-wir-brauchen-drei-wochen\/","title":{"rendered":"Mandat Wachstums Wochenstart Nr. 642: Wir brauchen drei Wochen"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen einer privaten Zaunbauma\u00dfnahme sprachen wir mit unserem Gartenbauer \u00fcber das Projekt, um zu einem Angebot zu kommen. Der sorgf\u00e4ltig arbeitende Betrieb rechnet, wie fast alle Handwerksbetriebe, die ich kenne, nach Stunden ab. Die Aussage, nach Besichtigung der Gegebenheiten und Er\u00f6rterung unserer W\u00fcnsche: \u201eWir brauchen zwei Personen, drei Wochen\u201c.<\/p>\n<p>Diejenigen von Ihnen und Euch, die uns kennen und schon in Beratungsmandaten mit uns gearbeitet haben, wissen nat\u00fcrlich sehr genau, was ich entgegnete:<\/p>\n<p>\u201eWarum nicht zwei Wochen und zwei Tage, warum nicht vier Wochen und wieso sollen wir Zeit bezahlen? Wie ist ein angemessenes Festhonorar und Sie sind schneller fertig?\u201c<\/p>\n<p>Diejenigen von Ihnen und Euch, die schon mit Handwerksbetrieben gearbeitet haben, kennen die Antwort. Es wird nach Stunden abgerechnet, das sei die fairste Variante und so fort.<\/p>\n<p>Wir arbeiten bei Mandat schon \u00fcber f\u00fcnfzehn Jahre nicht mehr nach \u201eStundens\u00e4tzen\u201c, sondern vereinbaren Festhonorare. Unsere Klienten finden das prima, sie t\u00e4tigen ein Einmalinvestment, sind sich gewiss, dass wir gemeinsam die Ziele richtig umzingelt haben, jeder kennt seine Rolle und los geht\u2019s. Am Ende freuen sich alle, wenn das Projekt fr\u00fcher beendet ist: Der Klient, weil er seine Ziele schneller erreicht hat, wir, weil wir wirtschaftlich gearbeitet haben. Da wir Wachstumsprojekte betreuen, freut sich auch der Markt und der Staat, weil die Wirkung unserer Projekte schneller eintritt. Der Markt kann schneller \u00fcber den Fortschritt verf\u00fcgen, der Staat erh\u00e4lt schneller mehr Einnahmen durch das wirtschaftliche Unternehmenswachstum.<\/p>\n<p>Ein win-win-win-win.<\/p>\n<p>Stundens\u00e4tze m\u00f6gen als fair eingestuft werden, aber sie belohnen die Langsamen. Mit Stunden- oder Tagess\u00e4tzen m\u00fcssten wir stets sehen, dass m\u00f6glichst viele Berater m\u00f6glichst lange beim Klienten abrechenbar sind. Ja, auch das hat seine Grenzen, aber wie oft wurde schon \u00fcber eingesetzte Zeiten diskutiert? Mal ehrlich: wie oft?<\/p>\n<p>Diese Diskussionen haben wir nicht. Wir sehen unser Modell als ein partnerschaftliches Modell an. Haben wir deswegen schon Mandate nicht erhalten? Jawohl. Dann hat es eben nicht gepasst.<\/p>\n<p>Ehrlicherweise wissen wir gar nicht ganz exakt, wie lange wir f\u00fcr eine bestimmte Aufgabe ben\u00f6tigen. So wie der Gartenbauer Widrigkeiten vorfinden kann, finden wir auch regelhaft Widrigkeiten vor. Das Ziel eint. \u00c4ndert sich das Ziel oder sollen wir Zusatzaufgaben \u00fcbernehmen, wird ein additives Angebot erstellt. Ganz einfach.<\/p>\n<p>Wenn Ihnen das n\u00e4chste Mal jemand sagt, etwas dauere \u201edrei Wochen\u201c, auch im eigenen Unternehmen (!) fragen Sie nach, warum nicht l\u00e4nger oder k\u00fcrzer. Die anschlie\u00dfende Diskussion ist mindestens interessant.<\/p>\n<p>Auf eine gute Woche!<\/p>\n<p>Ihr und Euer<\/p>\n<p>Guido Quelle<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen einer privaten Zaunbauma\u00dfnahme sprachen wir mit unserem Gartenbauer \u00fcber das Projekt, um zu einem Angebot zu kommen. Der sorgf\u00e4ltig arbeitende Betrieb rechnet, wie fast alle Handwerksbetriebe, die ich kenne, nach Stunden ab. Die Aussage, nach Besichtigung der Gegebenheiten und Er\u00f6rterung unserer W\u00fcnsche: \u201eWir brauchen zwei Personen, drei Wochen\u201c. 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