{"id":4991,"date":"2012-02-06T10:53:55","date_gmt":"2012-02-06T08:53:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandat.de\/de\/?p=4991"},"modified":"2012-02-06T10:53:55","modified_gmt":"2012-02-06T08:53:55","slug":"ceo-tipp-des-monats-der-umgang-mit-unmoglichem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mandat.de\/de\/ceo-tipp-des-monats-der-umgang-mit-unmoglichem\/","title":{"rendered":"CEO Tipp des Monats: \u201eDer Umgang mit Unm\u00f6glichem\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Mandat Growthletter Februar 2012 erscheint heute mit dem Fokusthema \u201eUnm\u00f6gliches\u201c. Hier folgt der darin enthaltene CEO Tipp des Monats:<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>\u201eDas ist unm\u00f6glich, Chef!\u201c Als CEO begegnet Ihnen dies nicht selten, richtig? Sie haben neue Ideen, \u00e4u\u00dfern diese, fordern Ihre Mannschaft. Diese wiederum ist gefangen \u2013 oder sagen wir gebunden \u2013 in ihrem Tagesgesch\u00e4ft, sieht eher die operative Gegenwart als die strategische Zukunft und b\u00e4umt sich zun\u00e4chst auf.<\/p>\n<p>Nun geht es Ihnen vermutlich auch nicht so, wie es John F. Kennedy zugeschrieben wird, dessen Vision es 1961 war, einen Menschen bis zum Ende des Jahrzehnts auf den Mond und wieder gesund zur\u00fcck zu senden und dem von allen Wissenschaftlern entgegnet wurde, dies sei unm\u00f6glich. Seine \u00fcberlieferte Antwort ist sinngem\u00e4\u00df \u201eDas mag sein, meine Damen und Herren, aber Sie haben ein Problem: Ich habe diese Vision dennoch.\u201c<\/p>\n<p>Wenn Sie sich h\u00e4ufiger der Killer-Behauptung \u201eunm\u00f6glich\u201c gegen\u00fcber sehen, haben Sie ohnehin ein F\u00fchrungsthema zu l\u00f6sen, dazu an anderer Stelle mehr. Wichtiger ist im Moment, wie Sie sich als CEO schnell ein Bild davon verschaffen k\u00f6nnen, was \u201eunm\u00f6glich\u201c bedeutet.<br \/>\nHier sind einige Deutungsoptionen von \u201eunm\u00f6glich\u201c. Allen kommen Sie mit der Frage \u201eWas meinen Sie genau mit \u201aunm\u00f6glich\u2018?\u201c n\u00e4her auf die Spur.<\/p>\n<p>1.\t\u201eIch kann es mir nicht vorstellen\u201c<br \/>\nEinem Mitarbeiter, dem das Vorstellungsverm\u00f6gen fehlt, etwas von Ihnen Gefordertes g\u00e4nzlich Neues zu denken, k\u00f6nnen Sie helfen, indem Sie die Zielsituation m\u00f6glichst pr\u00e4zise beschreiben. Sie haben hier (noch) nicht gegen operative Bedenken anzuk\u00e4mpfen, sondern es ist Ihre Aufgabe, den Mitarbeiter mitzunehmen auf dem Weg zu Ihrem \u201eunm\u00f6glichen\u201c Ziel.<\/p>\n<p>2.\t\u201eIch wei\u00df nicht, wie ich das schaffen soll\u201c<br \/>\nGemeint ist hier eine zeitliche Komponente. Alternativ \u2013 und vermeintlich gewichtiger \u2013 h\u00f6ren Sie auch: \u201eIch wei\u00df nicht wie wir das schaffen sollen\u201c, \u201eWir wissen nicht, wie wir das schaffen sollen\u201c oder \u201eDas schaffen wir nie\u201c. Das \u201eWir\u201c macht es Ihnen schwieriger mit einer einzelnen Person zu sprechen. Fragen Sie nach: \u201eWer ist \u201awir\u2018?\u201c. Wenn der Mitarbeiter in der ersten Person spricht, fragen Sie, ob er sich des Aufwandes \u00fcberhaupt schon bewusst ist, ob er wei\u00df, was er weglassen k\u00f6nne und machen Sie deutlich, dass er nicht allein an Ihrem \u201eunm\u00f6glichen\u201c Ziel arbeiten muss.<\/p>\n<p>3.\t\u201eDazu habe ich nicht die F\u00e4higkeiten\u201c<br \/>\nDas ist eine gute Nachricht, denn F\u00e4higkeiten sind trainierbar, Willen hingegen ist nicht trainierbar. Jemand, der die F\u00e4higkeiten ins Spiel bringt, ist grunds\u00e4tzlich bereit, sich einzusetzen. Dies ist der einfachste Fall, denn Sie k\u00f6nnen den Mitarbeiter fragen, was er ben\u00f6tigt, um die (vermeintlich) erforderlichen F\u00e4higkeiten schnellstm\u00f6glich zu erwerben. Wenn Sie gemeinsam erkennen, dass die F\u00e4higkeiten heute vielleicht noch nicht, ganz sicher aber morgen verf\u00fcgbar sind, wird es leichter.<\/p>\n<p>Die \u00fcblichen Killerphrasen, wie \u201eDas haben wir noch nie so gemacht\u201c, \u201eDas geht nicht\u201c, \u201eDas kann nicht klappen\u201c, etc. sind keine Antworten auf Ihre Frage \u201eWas genau meinen Sie mit \u201aunm\u00f6glich\u2018?\u201c. Daher k\u00f6nnen Sie hier diese Eingangsfrage einfach noch einmal wiederholen.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig ist \u201eunm\u00f6glich\u201c ein Reflex, denn Ihre Mitarbeiter sehen zun\u00e4chst einmal mehr Arbeit auf sie zukommen. Hinzu kommt die unbewusste Vermutung, dass Sie annehmen k\u00f6nnten, Ihre Mitarbeiter seien noch nicht ausgelastet und h\u00e4tten noch beliebig viel Luft. Selbst wenn dem so ist, sind Sie gut beraten, das gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern zu erkennen und sie nicht stets damit zu konfrontieren. Alles zu seiner Zeit.<\/p>\n<p>Ihr <a href=\"\/menu\/ueberuns\/team\/prof-dr-guido-quelle\/\">Guido Quelle<\/a><\/p>\n<p>(c) 2012, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH<\/p>\n<p>Wenn Sie den monatlich erscheinenden Mandat Growthletter kostenfrei und unverbindlich abonnieren m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie dies <a href=\"\/menu\/veroeffentlichungen\/mandat-growthletter\/mandat-growthletter-anmeldung\/\"> hier tun<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mandat Growthletter Februar 2012 erscheint heute mit dem Fokusthema \u201eUnm\u00f6gliches\u201c. Hier folgt der darin enthaltene CEO Tipp des Monats: *** \u201eDas ist unm\u00f6glich, Chef!\u201c Als CEO begegnet Ihnen dies nicht selten, richtig? Sie haben neue Ideen, \u00e4u\u00dfern diese, fordern Ihre Mannschaft. 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