{"id":8647,"date":"2013-06-05T07:00:05","date_gmt":"2013-06-05T05:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandat.de\/de\/?p=8647"},"modified":"2013-06-05T07:00:05","modified_gmt":"2013-06-05T05:00:05","slug":"ceo-tipp-des-monats-juni-2013-eine-innovationskultur-schaffen-und-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mandat.de\/de\/ceo-tipp-des-monats-juni-2013-eine-innovationskultur-schaffen-und-erhalten\/","title":{"rendered":"CEO Tipp des Monats Juni 2013: Eine Innovationskultur schaffen &#8211; und erhalten"},"content":{"rendered":"<p>Niemand wird bestreiten, dass es f\u00fcr die Schaffung profitablen Wachstums unerl\u00e4sslich ist, Innovationen zu kreieren \u2013 und zwar nicht gelegentlich, zuf\u00e4llig, sondern regelhaft, geplant, beabsichtigt. Fragen, die sich stellen sind erstens, warum die Anzahl der Innovationen in manchen Unternehmen signifikant h\u00f6her ist als in vergleichbaren Unternehmen und zweitens, warum es so viele undurchdachte Innovationen gibt.<\/p>\n<p>Zum ersten Punkt: Wenn Sie als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerIn, Vorstand, UnternehmerIn den Eindruck haben, Ihr Unternehmen f\u00f6rdere nicht hinreichend viele Innovationen zutage, schauen Sie sich einmal Ihre Unternehmenskultur an: Werden Innovationen gef\u00f6rdert? Werden kreative Mitarbeiter gesucht, die auch einmal (oder gern auch \u00f6fter) quer denken d\u00fcrfen, ja, die dies ausdr\u00fccklich sollen? Werden Fehler bestraft oder als Orientierungshilfe gesehen? Wird das operative Gesch\u00e4ft, das \u201eUmsatz machen\u201c dem Forschen und Entwickeln \u00fcbergeordnet?<\/p>\n<p>Es soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, dass das operative Gesch\u00e4ft keine Relevanz hat, mitnichten. Aber in vielen Unternehmen habe ich pers\u00f6nlich beobachtet, dass mehr Wert darauf gelegt, wird das Letzte aus den operativen Prozessen herauszuquetschen und immer mehr in einen Druckmodus im Verkauf \/ Vertrieb zu gehen, als dass Wert darauf gelegt w\u00fcrde, Neues zu schaffen und dabei auch gezielt Altes vom Markt zu nehmen. Ist das riskant? Aber ja. Nur ist es besser, dies selbst zu tun, als dazu gen\u00f6tigt werden, es zu tun, zum Beispiel vom Wettbewerb, der leider wieder einmal einen Schritt weiter war.<\/p>\n<p>Wenn Sie wirklich eine Innovationskultur schaffen wollen, m\u00fcssen Sie sich selbst einen Teil Ihrer Zeit f\u00fcr genau die Innovationen reservieren, die Sie schaffen wollen. Wenn Sie es Ihren Mitarbeitern nicht vormachen, wird man Ihnen nicht glauben, dass Innovationen Ihnen wichtig sind. Andersherum wird auch ein Schuh daraus: Wenn Sie glaubhaft versichern und durch regelhaftes Handeln zeigen, dass Innovationen Ihnen wichtig sind und dass Sie der festen \u00dcberzeugung sind, dass Ihre Zukunft nicht nur im Vertrieb der bestehenden Leistungen und Produkte, sondern auch in der Vermarktung neuer, innovativer Produkte und Ideen liegt, werden Ihre Mitarbeiter Ihnen das glauben.<\/p>\n<p>Werfen Sie auch einen Blick in Ihre Belohnungssysteme: Werden Innovationen belohnt? Werden die Mitarbeiter, die sich mit Innovationen besch\u00e4ftigen, belobigt? Werden sie gew\u00fcrdigt? Was geschieht, wenn eine Innovation floppt? Gibt es ein gro\u00dfes Theater, nach dem Motto \u201eDas h\u00e4tte nicht passieren d\u00fcrfen!\u201c, oder wird nach Ursachen und Lernpotenzialen gesucht? Denken Sie daran: Mitarbeiter verhalten sich danach, woran sie gemessen werden.<\/p>\n<p>Nun noch zu dem zweiten Aspekt der Eingangsfragen: Der Unterschied in der Qualit\u00e4t von Innovationen liegt vor allem in einem Punkt, n\u00e4mlich im Zuh\u00f6ren. Fairerweise muss ich noch das Durchhalten erw\u00e4hnen, denn zu viele Innovationsprojekte werden vor dem Ende zerredet, aber der Kernpunkt ist das Zuh\u00f6ren. Wenn der Vertrieb den Kunden zuh\u00f6rt und herausfindet, was die Kunden wirklich brauchen und nicht nur das abliefert, was die Kunden derzeit wollen, wenn der Vertrieb es schafft, zu antizipieren, was Kunden brauchen k\u00f6nnten ohne dass sie es schon selbst \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen, dann ist ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ein Vertriebsmitarbeiter, der mehr als 30 Prozent Gespr\u00e4chsanteil im Dialog mit einem Kunden hat, macht seinen Job ohnehin nur mit halber Fahrt. Aber dieses Thema w\u00e4re einen separaten Beitrag wert.<\/p>\n<p>(c) 2013, <a href=\"\/menu\/ueberuns\/team\/prof-dr-guido-quelle\/\"> Prof. Dr. Guido Quelle<\/a>, Mandat Managementberatung GmbH<\/p>\n<p><em>Der CEO-Tipp des Monats ist Auszug aus dem monatlich erscheinenden Mandat Growthletter, der kostenfrei bezogen werden kann: <a title=\"Anmeldung Mandat Growthletter\" href=\"\/menu\/veroeffentlichungen\/mandat-growthletter\/mandat-growthletter-anmeldung\/\">Anmeldung<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Die aktuelle Ausgabe <a title=\"Mandat Growthletter laden\" href=\"\/menu\/veroeffentlichungen\/mandat-growthletter\/mandat-growthletter-aktuelle-ausgabe\/\">ist hier zum Download verf\u00fcgbar (PDF, ca. 3 MB) <\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niemand wird bestreiten, dass es f\u00fcr die Schaffung profitablen Wachstums unerl\u00e4sslich ist, Innovationen zu kreieren \u2013 und zwar nicht gelegentlich, zuf\u00e4llig, sondern regelhaft, geplant, beabsichtigt. 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