{"id":9181,"date":"2013-10-23T07:00:00","date_gmt":"2013-10-23T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandat.de\/de\/?p=9181"},"modified":"2013-10-23T07:00:00","modified_gmt":"2013-10-23T05:00:00","slug":"wachstumschancen-im-commodity-markt-nutzen-beispiel-freenet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mandat.de\/de\/wachstumschancen-im-commodity-markt-nutzen-beispiel-freenet\/","title":{"rendered":"Wachstumschancen im Commodity-Markt nutzen. Beispiel: Freenet"},"content":{"rendered":"<p>Wie h\u00e4ufig h\u00f6ren Sie, dass Dinge nicht funktionieren k\u00f6nnen, dass das Wettbewerbsumfeld schwierig sei, weil das Produkt austauschbar ist, dass andere etwas besser k\u00f6nnen, oder dass andere etwas auch schon probiert h\u00e4tten \u2013 ohne Erfolg?<\/p>\n<p>Auf dem 10. Internationalen Marken-Kolloquium am 12. und 13. September 2013 im Kloster Seeon machte Christoph Vilanek, Vorsitzender des Vorstandes der freenet AG deutlich, dass man gerade im Commodity-Markt gut beraten ist, nach Wachstumspotenzialen zu suchen. Die Tatsache, dass eine SIM-Karte austauschbar und ein Telefonprovider ein austauschbares, nicht anfassbares Gut anbietet, ist das eine. Das andere ist, was jener Provider daraus macht. Freenet zum Beispiel ist auf dem Weg zum Anbieter von \u201eDigital Lifestyle\u201c und das sehr konsequent. Ein uneitler Umgang mit Produkten ist dabei ebenso wichtig wie die Akzeptanz der Tatsache, dass gering bepreiste Produkte und Leistungen dann Sinn ergeben, wenn viele sie kaufen. Ganz nebenbei r\u00e4umte Vilanek auch mit der Frage auf, ob man als Provider \u201emobilcom-debitel\u201c einen neuen Namen ben\u00f6tigte. Nein, so die Antwort, denn es k\u00e4me nicht auf den Namen an. Mercedes-Benz, Rolls Royce und Hennes &#038; Mauritz funktionierten schlie\u00dflich auch.<\/p>\n<p>Auch die Sichtweise auf Fakten ist entscheidend. 47 Prozent der Deutschen haben ein Smartphone. Eine gewaltige Zahl. Vilaneks Sicht: 53 Prozent der Deutschen haben KEIN Smartphone. Ein gewaltiges Potenzial.<\/p>\n<p>In unseren Beratungsmandaten hinterfragen wir h\u00e4ufig traditionelle Gesch\u00e4ftsmodelle im Hinblick auf ihre Wachstumspotenziale. Nicht selten stellen wir fest, dass die Organisation \u00fcber die Jahre Verhaltensweisen gelernt hat, die sie erst einmal kritisch in Frage stellen muss, will sie weiter wachsen. Dies aber setzt eine gewisse &#8222;innere Opposition&#8220; voraus, denn es bedeutet, sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass das, was die Organisation zum derzeitigen Erfolg gebracht hat, vermutlich nicht das sein wird, was die Organisation zu ihrem k\u00fcnftigen Erfolg f\u00fchren wird. Ein Umbruch im Denken, der starke F\u00fchrung voraussetzt.  <\/p>\n<p><em>In eigener Sache: Das 11. Internationale Marken-Kolloquium wird am 18. und 19. September 2014 wie immer im Kloster Seeon im Chiemgau stattfinden. Erneut werden Vorst\u00e4nde, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Unternehmer und seniorige Markenverantwortliche zusammenkommen, um im vertrauten und vertraulichen Rahmen \u00fcber Marke, Strategie, F\u00fchrung, Wachstum zu sprechen. Eine Dokumentation der Veranstaltung gibt es nicht, um den Referenten zu erm\u00f6glichen, auch Dinge zu besprechen, die nicht f\u00fcr die gro\u00dfe \u00d6ffentlichkeit bestimmt sind. Mehr zum Internationalen Marken-Kolloquium <a href=\"http:\/\/internationales-marken-kolloquium.de\">finden Sie hier<\/a>. Der Really-Early-Bird-Tarif f\u00fcr 2014 ist noch bis 30. November 2013 verf\u00fcgbar. Wir erlauben uns, den Teilnehmerkreis zu limitieren. <\/em><\/p>\n<p>(c) 2013, <a href=\"\/menu\/ueberuns\/team\/prof-dr-guido-quelle\/\"> Prof. Dr. Guido Quelle<\/a>, Mandat Managementberatung GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie h\u00e4ufig h\u00f6ren Sie, dass Dinge nicht funktionieren k\u00f6nnen, dass das Wettbewerbsumfeld schwierig sei, weil das Produkt austauschbar ist, dass andere etwas besser k\u00f6nnen, oder dass andere etwas auch schon probiert h\u00e4tten \u2013 ohne Erfolg? Auf dem 10. Internationalen Marken-Kolloquium am 12. und 13. 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