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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 739: Innovationsprozess? Läuft bei uns!

Sie haben einen strukturierten Innovationsprozess? Wie gut ist der denn? Woran messen Sie ihn? Wie schnell funktioniert er?

Fast alle produzierenden Unternehmen, die wir beraten, sagen uns, sie hätten einen strukturierten Innovationsprozess, der sogar im Qualitätsmanagement-System verankert sei und funktioniere. Handels- und Dienstleistungsunternehmen sind hier wesentlich zurückhaltender, hier gerät Innovation oft zum Zufall, was wir bedauern und wovon wir auch aus Wachstumssicht abraten.

Aber zurück zur Industrie, zu den Produzenten, deren Wachstum in der Regel aus neuen Produkten stammt: Es gibt einen Innovationsprozess. Vermeintlich, denn wenn wir ein wenig bohren – eine wesentliche Aufgabe als Berater – stellen wir unter anderem sehr häufig folgendes fest:

  • Ja, der Prozess ist faktisch beschrieben, wird aber nicht gelebt.
  • Es gibt niemanden, der für den Prozess verantwortlich ist, abgesehen von dessen reiner Administration.
  • Es findet keine Weiterentwicklung des Prozesses statt.
  • Es ist unklar, auf welche Weise Ideen in den Prozess gelangen, es gibt keine strukturierten Wege, den Trichter zu füllen. Falls es Produktgremien gibt, tagen diese unregelmäßig.
  • Die Kriterien, nach denen eine Idee als verfolgenswert eingestuft wird, sind nicht beschrieben.
  • Es ist unklar, wann eine Innovation als erfolgreich zu bezeichnen ist. Oft wird sie als abgeschlossen bezeichnet, wenn das Produkt am Markt ist. Das ist ein Fehler.
  • Es gibt kein strukturiertes „Lessons Learned“, keine Auswertung im Sinne der Prozessverbesserung.
  • Die Kommunikationswege sind nicht beschrieben oder werden nicht gelebt.

Dies sind nur einige der Beobachtungen, die wir machen, wenn wir in einen Innovationsprozess hineinschauen und natürlich ist es für uns leichter, diese Verbesserungspotenziale zu entdecken, als es für das jeweilige Klientenunternehmen ist. Das ist unser Vorteil als Dritter – und damit ein Vorteil für unsere Klienten.

Es genügt aber nicht, den Status festzustellen. Wenn Sie der Auffassung sind, dass Ihr Innovationsprozess deutlich besser werden kann, liegen Sie vermutlich richtig. Es kommt nun auf das WIE an: Wie kommen wir auf ein noch stärkeres Niveau?

Hier ist die Unternehmensführung zwingend gefragt. Warum? Weil Innovationen strategische Bedeutung haben, weil Innovationen ja irgendwie doch immer wieder an den Markt kommen und man sich gern auch darauf ausruhen kann. Weil das Thema gern zugunsten anderer Themen verschoben wird und nur Sie, die Unternehmensführung, die Prioritäten setzen kann.

Wenn Sie denken, dass Sie zu wenige erfolgreiche Innovationen haben, wenn Sie den Eindruck haben, Innovation sei zu sehr dem Zufall geschuldet, wenn Sie feststellen, dass Innovationen viel zu lange dauern, dann nehmen Sie sich dieses strategischen Zukunftsthemas unbedingt an.

Wir haben kürzlich ein Strategieprojekt mit einem mittelständischen Klientenunternehmen abgeschlossen. Ein Nebeneffekt: Wir konnten den Innovationsprozess von 18 (!) auf sechs Monate verkürzen, mit verbessertem Erfolg, natürlich auch für das Betriebsergebnis.

Sie sehen: Innovationen strukturierter anzugehen, lohnt sich!

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 738: Der Illusory Truth Effect

Kennen Sie den Illusory Truth Effect? Nein, jetzt nicht mit KI oder einer Suchmaschine suchen. Wenn Sie ihn kennen, sind Sie weiter als die meisten. Ganz sicher bin ich aber, dass Sie die Auswirkungen des Effekts schon erlebt haben.

Der Illusory Truth Effect beschreibt das Phänomen, dass man geneigt ist, oft wiederholten Sätzen eine höhere Glaubwürdigkeit zuzuschreiben als wenn man einen Satz oder eine Sachverhaltsbeschreibung nur einmal hört. Das Gehirn ist mit dem Gegenstand bereits vertraut, es weiß ihn einzuordnen, es wird als normal abgespeichert und irgendwann wird es „Wahrheit“.

Es gibt keine „Wahrheit“, davon einmal ganz abgesehen.

Viel wichtiger aber, für unsere Meinungsbildung, unsere sogenannten Glaubenssätze, für unsere Annahmen ist es, dass wir immer wieder kritisch hinterfragen: „Stimmt das denn?“, „Kann ich das nachvollziehen?“, „Was führt zu meiner Meinung?“. Wiederholung macht Dinge nicht richtiger – ein lauter Vortrag übrigens auch nicht, wie ein Klient einem Kollegen einmal sagte: „Wenn Sie schreien, wird Ihr Argument auch nicht richtiger!“, doch das ist eine andere Geschichte.

Zurück zum Thema: Wenn wir mit unseren Klienten Projekte planen, erarbeiten wir immer die Ausgangssituation und fragen stets nach den Annahmen, die der Situationsbeschreibung zugrunde liegen. Warum? Weil wir alle stets auf Basis unserer Annahmen handeln. Wenn wir annehmen, es würde regnen, nehmen wir einen Schirm mit, wenn wir annehmen, dass das Geschäft gerade schwierig ist, stellen wir uns darauf ein, dass es schwierig ist und es kommt uns vielleicht gar nicht in den Sinn, es leicht zu machen.

In der Politik findet Wiederholung massive Verwendung und der Illusory Truth Effect wird hier bewusst gefördert. Oft geht es nicht um einen Meinungsbildungsprozess, sondern darum, Wählerstimmen zu gewinnen, mit welch fragwürdigen Inhalten auch immer dies geschieht, aber vorher hat man eine saubere Begründung geliefert, warum die Partei xy die beste, yz die schlechteste ist. Oft wiederholen, zack. Alles klar.

Aber auch im Geschäftsleben gilt: Vorsicht! Wie oft trägt der Vertrieb vor, dass der Kunde abc nicht zu gewinnen ist, wie oft hören Sie, dass Preiserhöhungen nur auf Basis von Vormaterialpreiserhöhungen argumentierbar sind, dass Prozessoptimierungen am Ende seien, weil alles optimiert ist und mehr Optimierung nur Aufwand bedeute?

Irgendwann glaubt man es, „natürlich“.

Wappnen Sie sich. Immer, wenn Sachverhalte, Thesen, Tatsachenbehauptungen wiederholt vorgetragen werden, fragen Sie sich (und fragen Sie sich das auch in Entscheiderrunden): Ist das wirklich so? Die Antwort kann „Ja, das ist so“ lauten, aber mit der Frage wappnen Sie sich wirksam gegen den Illusory Truth Effect, den Sie jetzt auch kennen, wenn Sie ihn vorher nicht gekannt haben sollten.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

Mandat Wachstums Wochenstart Nr. 695: Ehrlich währt am längsten

Mit einem unserer Hunde im Wald und nahezu zurück an unserem Auto nahm ich auf dem geschotterten Parkplatz in unmittelbarer Nähe von uns ein Geräusch wahr, das ich zunächst als „kleiner Stein fliegt an Innenkotflügel“ abhakte, weil sich ein Fahrzeug in Bewegung befand. Dann aber sah ich, dass es auch sein konnte, dass jenes Fahrzeug (silber) gerade rückwärts ein anderes Fahrzeug (schwarz) touchiert hatte.

Der Fahrer des silbernen Fahrzeugs fuhr langsam Richtung Parkplatzausgang, ich schaute an dem schwarzen Auto – ein leichter Kratzer – und lief zu dem silbernen Auto. Der Fahrer hatte das Fenster herabgelassen. „Könnte es sein, dass Sie gerade das schwarze Fahrzeug touchiert haben?“ – „Wie bitte? Tatsächlich?“, der Fahrer schien erstaunt, was mir angesichts der Parksensoren des Autos merkwürdig vorkam. Wir schauten uns sein Fahrzeug an: leichte schwarze Streifen hinten rechts, am schwarzen Auto leichte silberne Streifen, ebenfalls hinten rechts. Der Fahrer des silbernen Fahrzeugs betonte, er habe auch ein Geräusch gehört, es aber, wie ich, als Steinchen abgetan, das gegen seinen Innenkotflügel flog.

Wir wurden uns sehr schnell einig, dass es eine gute Idee wäre, auf den Fahrer des schwarzen Fahrzeugs zu warten. Ich wartete auch, an unserem Auto. Nach einer Zeit des vergeblichen Wartens ging ich zum „Remplerverursacher“, teilte ihm mit, dass ich jetzt gehen würde, wir tauschten Adressen und Telefonnummern aus, ich fotografierte die Kennzeichen.

Eine Stunde später, eine Nachricht auf meiner Voicebox: Der Verursacher des Remplers teilte mir mit, dass er den Fahrer des schwarzen Fahrzeugs getroffen habe, er nannte mir den Namen und dessen Telefonnummer, man habe sich geeinigt, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Ich rief zurück, sagte dem Remplerverursacher, dass ich an des anderen Fahrers Stelle genauso gehandelt hätte, weil es wirklich eine Bagatelle war und  beglückwünschte ihn zu seiner Ehrlichkeit. So sei doch alles zu einem guten Ende gekommen, denn wenn das noch jemand gesehen hätte und er einfach weitergefahren wäre, wäre der Tatbestand der Unfallflucht in einem minder schweren Fall vermutlich schlecht zu widerlegen gewesen und so habe er noch einen schönen Abend.

Ehrlich währt am längsten. Der Fahrer des silbernen Fahrzeugs hat am Ende richtig gehandelt. Der Fahrer des schwarzen Fahrzeugs hat sich gefreut, dass jemand so ehrlich war, beide Fahrer werden ein Poliertuch nehmen und die Kratzer sind an beiden Fahrzeugen weg, die Polizei muss sich nicht befassen – wunderbar.

Wie bekommen wir jetzt die Wachstumskurve? Recht einfach: Ehrlichkeit ist auch im geschäftlichen Kontext extrem wichtig. Wie oft wird gelogen und betrogen? Kunden, die vorgeben, ein wesentlich besseres Angebot vorliegen zu haben, obwohl das nicht stimmt, Lieferanten, die sagen, dass man „nur noch heute“ diesen Preis halten könne, obwohl das nicht stimmt, Mitarbeiter, die fälschlich vorgeben, etwas erledigt zu haben, Chefs, die betonen, dass kein Geld für eine bestimmte Maßnahme vorhanden sei, obwohl es nur umbudgetiert werden müsste.

Auch Notlügen, sogenannte „white lies“ sind nicht gut für eine Wachstumskultur. Wer wirklich wachsen will, darf keine Geschichten erfinden müssen, sondern soll sich auf die Wahrheit konzentrieren und die Zeit in Wachstum investieren, nicht in erfundene Sachverhalte. Einer unserer ehemaligen Mitarbeiter – vor sehr langer Zeit – hatte an einem Freitag nach mehrfacher Nachfrage zugegeben, vorgegebene Tätigkeiten doch nicht, wie behauptet, erledigt zu haben. Am darauffolgenden Montag war das Arbeitsverhältnis beendet.

Sind Sie konsequent in Sachen „Ehrlichkeit“? Es ist belohnend – für alle.

Auf eine gute Woche

Ihr und Euer

Guido Quelle

Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 518: Annahmen hinterfragen

Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 518: Annahmen hinterfragen

Im Rahmen eines umfangreichen Projektes, das auch die Gründung eines Joint-Ventures beinhaltete, galt es, an einem einzigen Tag an verschiedenen Standorten zu sein und zwar in NRW, in Hessen, in Berlin, in Brandenburg und wieder zurück in NRW. Einer der beiden potenziellen Joint-Venture-Partner hatte sich um die Miete eines privaten Jets (und eines Helikopters) gekümmert, damit wir – insgesamt vier Personen – diesen verrückten Tag logistisch gestemmt bekamen.

Flüge, die nicht im regulären Linien- und Charterverkehr starten, also private oder geschäftliche Flüge außerhalb des Flugplans, gehen vom GAT („General Aviation Terminal“) aus, was mit dem Vorzug von extrem kurzen Check-In- und Security-Zeiten verbunden ist. Kaum ist man am Terminal, ist man nach gründlicher Sicherheitskontrolle auch schon durch, es gibt schlicht keine Warteschlange. Ich genoss es also, am Flughafen einmal kurze Wege und eine schnelle Abfertigungszeit zu haben. Ich war der Erste aus unserer Gruppe, zwei weitere Beteiligte sollten an diesem Flughafen noch zusteigen, einen Fachexperten wollten wir an einem anderen Flughafen aufnehmen.

Am Ende der Sicherheitskontrolle wartete schon unser Pilot für diesen Tag. Wir stellten uns vor und begrüßten einander. Während wir zum Flugzeug gingen, informierte mich der Pilot über die Wettersituation – keine Turbulenzen zu erwarten, bestes Wetter. Die Treppe war heruntergeklappt, wir stiegen ein, er bot mir an, mir einen Platz auszusuchen, sein Platz war ja vordefiniert. Wir plauderten noch ein wenig, der Pilot nahm erste Startvorbereitungen vor. Ich wunderte mich, denn es fehlten ja noch zwei Passagiere, darunter unser Klient, aber der Pilot wusste schon, was er tat, da war ich sicher.

Bestimmt wusste er das. Was er aber offensichtlich nicht wusste war, dass noch zwei von uns fehlten. Als er sich anschickte, die Treppe einzufahren rief ich dem Piloten zu: „Halt! Wir können noch nicht starten, es kommen doch noch zwei von uns!“ – Ah, er dachte, wir seien komplett und der Rest stiege an einem der nächsten Stops zu. Nein, das sei nicht der Fall, informierte ich ihn. Pffff, das hätte noch gefehlt.

Die beiden Fehlenden stießen einige Minuten später zu uns, wir starteten, flogen nach Hessen, nach Berlin, mit dem Helikopter nach Brandenburg, zurück nach Berlin, abends mit dem gleichen Flieger wie am Morgen zurück zu unserem Startflughafen. Was für ein Tag.

Was ist mein Punkt? Wir arbeiten zu schnell mit Annahmen und machen diese zur Wahrheit oder sind uns der Tatsache, dass wir mit Annahmen arbeiten, nicht bewusst. Der Pilot nahm irrtümlich an, dass ich der einzige Passagier war, der an diesem Flughafen zustieg. Es ist im Augenblick unerheblich, wie diese Annahme entstand, jedenfalls war ihm klar: „Passagier ist da, wir können los.“ Falsch.

Wenn wir eine strategische Beratung oder eine Wachstumsinitiative aufgleisen, sprechen wir mit unseren Klienten über deren Annahmen zum Geschäftssystem, zur Zukunft, zum Markt. Es geht dabei nicht um Vollständigkeit, es geht darum, dass wir uns klar darüber sind, wer welche Annahmen hat, denn aus unseren Annahmen erfolgen Handlungen (oder Unterlassungen).

Hinterfragen Sie Ihre Annahmen und ermuntern Sie Ihre Mitarbeiter, das auch zu tun. Gerade vermeintlich Selbstverständliches ist oft nicht selbstverständlich. Wie oft haben Sie schon gehört „Ich dachte aber doch, …“?

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 502: Die Winterreifen und das Klappern

Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 502: Die Winterreifen und das Klappern

 

Facebook ist ein prima Medium, wenn man sich aus dem Unfug heraushält und sich auf die wesentlichen Elemente konzentriert. Ich bin Mitglied in einigen Gruppen und habe dort schon exzellente Unterstützung erfahren – so auch in einer fahrzeugspezifischen Gruppe für unseren „LeoExpress“, ein VW Multivan T 6.1.

Vor einiger Zeit stellte ein Gruppenmitglied die Frage nach der Ursache eines bestimmten Klappergeräusches in der Nähe der A-Säule fahrerseits. Im Auto lassen sich, das wissen wir alle, die wir unliebsamen Geräuschen schon einmal auf die Spur kommen wollten, Klapper-, Knister-, Knatschgeräusche nur recht schwer verorten, aber die Beschreibung des Geräuschs kam mir sehr bekannt vor. Die Diskussion nahm ihren Lauf.

Es sei der Becherhalter vorne links in der Ablage, schrieb ein Gruppenmitglied. Zöge man daran, hörte das Klappern auf. Der ursprünglich Fragende konnte dies aber nicht bestätigen. Nach einigen Antworten kam die vermeintliche Lösung auf: Mehrere Gruppenmitglieder schrieben, dass das Problem bekannt sei und dass sich das Geräusch erst nach Aufziehen der Winterreifen oder -räder eingestellt habe. Nach Wechsel auf Sommerräder sei das Geräusch verschwunden. Es läge an den Winterrädern.

Ich musste lachen, denn die Beobachtung der Antwortenden war korrekt. Auch ich hatte ein solches Geräusch im vergangenen Jahr ausgemacht und auch wir hatten zu dem Zeitpunkt Winterräder montiert. Die Korrelation passte also.

Aber was wäre Korrelation ohne Kausalität? Das Eintreten einer Situation zugleich mit einer anderen Situation hat nicht notwendigerweise etwas mit der Ursache zu tun. Die Ursache in diesem Fall liegt nicht an den Winterrädern, sondern an den gesunkenen Temperaturen, die im Herbst / Winter dafür sorgen, dass sich Kunststoffteile in der Verwindung anders verhalten als im Sommer und dass sich möglicherweise Fixierungen im Winter lösen, die im Sommer noch funktionierten.

Ich riet dem Fragenden also, das Kabel hinter der A-Säule einmal zu überprüfen, die Fixierung könne sich gelöst haben oder das Kabel verursacht „solo“ Geräusche. Das war zumindest die Lösung in unserem „LeoExpress“ im vergangenen Winter und wir haben lange mit unserem Händler danach gesucht. Schauen wir mal, ob’s klappt …

Was nehmen wir mit? Wieder einmal die Obacht, die wir walten lassen sollten, wenn zwei Situationen willkürlich miteinander in Verbindung gebracht werden, die in Tat und Wahrheit nichts miteinander zu tun haben. Die im Dezember vereinbarte Gehaltserhöhung für das Folgejahr führt nicht zu einem gesteigerten Reiseaufkommen in jenem Monat, sondern es ist das Weihnachtsfest, die letzte Woche im November ist nicht die reisestärkste Woche in den USA, weil die Menschen der klammen Jahreszeit entfliehen wollen, sondern weil Thanksgiving ansteht und das Klappern in der A-Säule des Multivans hat mit den Winterrädern ebensowenig zu tun wie die schlechte Erreichbarkeit von Menschen in China im Februar eines jeden Jahres mit den kalten Temperaturen in Deutschland.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle


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Wachstumskolumne: Der Punkt der Wahrheit ist die Tat

Wachstumsstrategien gibt es wie Sand am Meer. Der Punkt dabei: Sie scheitern nicht in der Konzeption, sondern in der Realisierung. Nicht das Papier, sondern die Realität entscheidet darüber, wie gut die eigene Strategie wirklich ist …

Lesen Sie weiter und klicken Sie hier für das kostenfreie PDF. Dies ist ein Beitrag aus meiner monatlichen Wachstumskolumne im Schweizer KMU-Magazin. Mit herzlichem Dank an das KMU-Magazin für die Überlassung des PDFs.

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.***