Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 562: Verantwortung übernehmen

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 562 Verantwortung übernehmen

Vor fünf Tagen: Fragestunde im Deutschen Bundestag zum Thema „Arbeit und Soziales“. Die sitzungsleitende Bundestagsvizepräsidentin, Frau Göring-Eckhardt, bittet um Beantwortung der „Frage Nummer 2“. Zur Antwort aufgerufen ist die parlamentarische Staatssekretärin für Arbeit und Soziales. Es kommt zur Verwirrung, denn „Frage Nummer 2“ entspricht offenbar nicht der vorbereiteten Reihung auf dem Arbeitspapier der Staatssekretärin, die mit „Ich hab‘ hier auch ‘ne andere Reihenfolge bei den Fragen“ antwortet.

Die Bundestagsvizepräsidentin versichert sich, dass die Reihung korrekt ist. Die Staatssekretärin sucht die vorbereitete Antwort, findet sie aber nicht. Es kommt zu folgender Äußerung: „Es tut mir leid, aber mein Büro hat mir das anders sortiert … Das darf natürlich nicht passieren.“

Die Bundestagsvizepräsidentin kommentiert nicht, bleibt gelassen und liest die Frage geduldig vor. Staatssekretärin: „Ich bitte das zu entschuldigen, wie gesagt, mein Büro hat vollkommen falsch sortiert, ‘ne, also wie gesagt, dieser Fehler darf nicht passieren, es hat offenbar keinen Abgleich gegeben mit der Reihenfolge.“ Es folgt die vorbereitete Antwort.

Die Fragestunde setzt sich fort, eine halbe Stunde später kommt es zu „Frage Nummer 9“. Bundestagsvizepräsidentin (ironischer Unterton ist interpretierbar): „Soll ich die Frage nochmal vorlesen? Das ist ein Service des Präsidiums, das machen wir total gerne.“ Staatssekretärin: „Tut mir leid, das wird nicht mehr vorkommen, aber wir haben bei uns ‘ne neue Sekretärin.“

Es war gut und richtig von der Sitzungsleiterin, die sich nicht echauffiert und auch nicht eskaliert und es war richtig schlecht von der Staatsekretärin, die jedwede Verantwortung abschiebt.

Ja, das Büro hätte sicher präziser arbeiten können, aber die Staatssekretärin hätte sich vorbereiten müssen und zwar auf mehr als nur Dinge vom Blatt abzulesen. Jedenfalls hätte sie zwingend die Verantwortung übernehmen müssen und diese nicht auf ihr „Büro“ oder die „neue Sekretärin“ abschieben dürfen. Das geht so nicht.

Besser wäre folgendes gewesen: „Frau Vizepräsidentin, meine Unterlagen entsprechen nicht der Vorlage, da haben wir einen Fehler gemacht den ich bedauere. Dürfte ich sie zum Abgleich ausnahmsweise bitten, die Frage vorzulesen?“ Das hat sie aber nicht gesagt.

Wachstum hat mit Verantwortung zu tun, weil es bei Wachstum auch um das Eingehen (vermeintlich) kalkulierbarer Risiken geht. Verantwortung zu übernehmen bedeutet in erster Linie, Dinge richtig zu machen und dafür einzustehen, was man selbst (oder seine Einheit) geleistet oder nicht geleistet hat. Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, jemanden vorzuschieben. Kein Kunde will vom Außendienst hören „das hat der Innendienst übersehen“, kein Geschäftsführer will vom Marketingleiter hören „das Mailing haben meine Mitarbeiter zu früh versendet“.

Übernehmen Sie Verantwortung, fordern Sie Verantwortungsübernahme ein und sprechen Sie darüber in einer der vielen Sitzungen, die Sie in dieser Woche haben, mit Ihrer Mannschaft.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 561: Anweisen, statt hinweisen

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 561 Anweisen statt hinweisen

Unser jährliches, dreitägiges Mandat Jahres-Kick-Off findet immer Offsite und immer im Januar eines Jahres statt. Das Kick-Off 2023 liegt jetzt etwa 1 ½ Wochen zurück. Am zweiten Abend waren wir zunächst beim Indoor-Schwarzlicht-3D-Minigolf (bei dem Kollege Pascal Kowsky haarscharf, aber doch beeindruckend, dank einiger 1er-Schläge, den ersten Platz belegte), danach gingen wir zu Fuß in ein gutes Restaurant zum Dinner.

Dort angekommen gehe ich in den Waschraum und stelle bereits während des Händewaschens durch visuelle Kontrolle fest, dass die Papierhandtücher, von denen auf Grund des ersichtlichen Inhalts des Papierkorbs noch vor geraumer Zeit reichlich verfügbar waren, verbraucht worden sein müssen. Ein Rundumblick gibt Aufschluss: Es gibt keine Alternative. Der beherzte Blick in den Waschtischunterschrank zeigt: Putzmittel ja, Handtücher nein. Ein Händeerwärmer (vulgo „schlechter elektrischer Händetrockner“) ist ebensowenig vorhanden wie ein professioneller Dyson „Blade“.

Ich verlasse mich auf die Trocknung der Hände an der Luft (nein, ich bin kein großer Freund davon, in einer solchen Situation Toilettenpapier herbeizuschaffen), schreite die Treppe in den Gastraum nach oben und gebe an der Theke freundlich folgenden Hinweis: „Auf dem Herren-WC sind keine Handtücher mehr vorhanden.“ Der freundliche Mann hinter dem Tresen lächelt und bedankt sich: „Oh, das ist nett, dass Sie mir das sagen.“

Zwanzig Minuten später kommt Kollege Sebastian Kraemer aus dem Waschraum. Meine interessierte Frage: „Und, sind Handtücher nachbestückt worden?“ beantwortet er schmunzelnd mit einem „Nein“. Er ahnte: Daraus wird ein Wochenstart.

Zwei Stunden später, ich bin wieder im Waschraum: keine Handtücher. Der Wochenstart ist gesetzt.

Was ist die Lektion? Weisen Sie etwas an, weisen Sie nicht nur auf einen Missstand hin. Ja, ich war nicht in der Position, in diesem Restaurant eine Anweisung zu geben, aber ich bin sicher: Hätte ich es getan, wären Handtücher im Waschraum ausgelegt worden. Wenn Sie etwas bewirken wollen, sagen Sie Ihrem Vertrieb nicht „Ich habe festgestellt, dass wir im Quartal 2 weniger Umsatz gemacht haben als geplant“, sondern weisen Sie Ihren Vertrieb an: „Sie haben in Q2 x Euro weniger Umsatz gemacht, als Sie in der Planung angegeben haben. Ändern Sie diesen Trend unverzüglich und berichten Sie mir ab sofort jeden Montag von 9 bis 10 Uhr über den Fortschritt. Wir treffen uns montags in meinem Büro.“

Wachstum entsteht nicht allein durch Hinweise.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 560: Hat es schon einmal jemand gemacht?

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 560 Hat es schon einmal jemand gemacht?

Immer, wenn wir etwas bedeutend Neues vorhaben und dies kommunizieren, danach kann man die Uhr stellen, kommen die Bedenkenträger um die Ecke. Oft fällt es schwer, wirklich gute Dinge, die es zu bedenken gilt, von den ganzen Killerphrasen zu unterscheiden. Ganz egal, was es ist: Es gibt meist mehr Bedenkenträger als Menschen, die sich mit der Sache gedanklich auseinandersetzen und Ideen entwickeln, wie das, was wir vorhaben, funktionieren kann.

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, neue Ideen nicht sofort zu artikulieren. Nein, nicht weil ich meine, dass bei Mandat lautstark Bedenken vorgetragen würden, denn glücklicherweise befinden wir uns bei Mandat in einem nach vorne denkendem Umfeld. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, weil ich den Eindruck habe, ich möchte nicht zuviel Energie der neuen Idee verlieren, ich möchte nichts erklären, ich möchte auch keine Kommentare. Erklären und Kommentare verarbeiten, das habe ich inzwischen auf einen grundsätzlich späteren Zeitpunkt gelegt. Daher steuere ich Ideen anders ein als in der Vergangenheit. Oft schaffe ich auch in einem kleinsten Kreis einen „Prototypen“, auf dessen Basis weitergedacht und -gearbeitet werden kann.

Nun ist nicht jeder in der glücklichen Situation, in einem Umfeld zu arbeiten, innerhalb dessen neue Ideen erst einmal wohlwollend betrachtet und diskutiert werden. Es werden eben doch vielfach schon recht früh Bedenken, oft unsubstantiiert, vorgetragen.

Hier ist eine Hilfe: Schauen Sie darauf, ob das, was Sie vorhaben, jemand schon in ähnlicher Form gemacht hat. Ist dies der Fall, haben Sie einen Beweis gegen das „Das geht nicht“. Die ausgefeiltere Form „Das geht BEI UNS nicht“, ignorieren Sie zunächst und dann … sprechen Sie mit demjenigen, bei dem das, was Sie andenken, schon genau so oder ähnlich funktioniert hat. Suchen Sie das Gespräch. Sie werden sich wunden.

Wenn Sie niemanden finden, der das, was Sie vorhaben, schon gemacht hat, bleiben Sie zunächst dran. Einer unserer Referenten auf dem Internationalen Marken-Kolloquium vor einigen Jahren sagte sinngemäß: „Je mehr Widerstand Sie ernten, desto besser ist das, denn Sie wissen dann, dass Sie etwas Großem auf der Spur sind.“ Schauen Sie aber auch darauf, warum das, was Sie andenken, noch nicht geschehen ist. Es ist entweder tatsächlich etwas Großes oder es ist eine Schnapsidee.

Lassen Sie sich Ihre guten Ideen jedenfalls in 2023 – besser ab 2023 – nicht mehr ausreden.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 

PS: Einige von Ihnen haben meinen Wochenstart vor Weihnachten am 19.12. dreimal in der Woche bekommen, andere gar nicht. Dies hatte technische Gründe, die natürlich im Weihnachtsurlaub eintraten und die inzwischen – ebenfalls im Weihnachtsurlaub – behoben wurden. Der in Rede stehende Wochenstart (der sehr gut in der Leserschaft ankam) ist dieser: https://mandat.de/de/mandat-wachstums-wochenstart-nr-556-die-ein-satz-kultur/

 

 

 

 

 

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 559: Fachkräftemangel

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 559: Fachkräftemangel

Heute muss ich mit Ihnen unbedingt über ein Thema sprechen, das inzwischen in viele meiner Vorträge Einzug gehalten hat: Über den Fachkräftemangel.

Damit wir klar sind, hier meine Beobachtung: Viele Unternehmen machen es sich mit dem Fachkräftemangel zu einfach. Sie nutzen ihn als Ausrede. Hier sind – leider wieder einmal – Personalabteilungen ganz vorn.

Jawohl, in der Volkswirtschaft fehlen vermutlich Fachkräfte (und übrigens auch Führungskräfte und Forschungskräfte, das wird aber selten betont). Wobei … dies auch nur auf Basis des Bestehenden beurteilt wird. Vielleicht brauchen wir künftig insgesamt durch Digitalisierung, wenn wir sie denn endlich mal beginnen (Nein, wir haben nicht einmal angefangen), weniger Arbeitskräfte, als wir meinen. Aber nehmen wir einmal an, in der Volkswirtschaft werden mehr Fachkräfte benötigt.

Der Mikrokosmos Ihres (und unseres) Unternehmens ist aber im Wettbewerb mit anderen Mikrokosmen und nicht mit der Gesamtheit aller in Frage kommenden Unternehmen im ganzen Land. Der echte Wettbewerb findet zwischen vergleichbaren Unternehmen statt.

Und nun kommt der Clou: Unsere Klientenunternehmen sind manchmal in Metropolen ansässig – wir haben ja nur wenige: Berlin, München, Hamburg, vielleicht Köln, additiv wettbewerbsintensive Regionen wie Stuttgart oder Frankfurt am Main. Die Städte bieten von sich aus schon eine gewisse Attraktivität, die zu der Attraktivität des für einen Bewerber in Frage kommenden Unternehmens addiert wird.

Die meisten unserer Klientenunternehmen haben ihren Stammsitz aber nicht in Metropolen. Sie sind in Windhagen, Warstein, Wolfenbüttel. In Neumarkt, Neuss, Nürtingen. Oder in Kassel, Kirchhorst, Krefeld. Da sitzen viele unserer (potenziellen) Klienten. Die Städte versprühen nicht unmittelbar Metropolenflair. Nein, auch nicht, wenn man betont, dass die nächste (vermeintliche) Metropole doch gar nicht so weit entfernt sei.

Unsere Klienten, die sich mit Strategie, Marke, Wachstum, Zukunft beschäftigen, bekommen aber noch während oder nach Abschluss unserer gemeinsamen Arbeit sehr häufig eine steigende Zahl an Initiativbewerbungen von sehr interessanten Bewerbern. Warum? Weil sie sich besser fokussiert haben, weil sie profilierter sind, weil sie sichtbarer werden.

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen, folgen Sie nicht dem vermeintlich Eindeutigen. Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil: Ist Ihr Unternehmen eigentlich attraktiv genug für Bewerber? Größe spielt übrigens auch überhaupt keine Rolle, denn dann dürften wir als mittelständische Beratungsgesellschaft gar keine Bewerbungen bekommen.

Bekommen wir aber. Regelhaft. Und zwar von tollen Menschen. Was wir können, das können Sie auch.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 

 

 

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 558: Das neue Jahr: Chance oder Risiko

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 558 Das neue Jahr: Chance oder Risiko?

Frohes neues Jahr! Auf ein gesundes, fröhliches, mutmachendes, wachstumsstarkes Jahr 2023!

Sehen Sie eher die Chancen oder eher die Risiken? Die Möglichkeiten oder die Hindernisse? Seien Sie ehrlich. Mir ist das vergleichsweise gleichgültig, aber Ihre Sichtweise prägt auch die Sichtweise Ihrer Mitarbeiter. Ich will Sie auch in keiner Weise korrigieren, weil das gar nicht geht, denn ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es in diesem Fall – wie in den meisten Fällen – gar nicht. Es ist, wie es ist: Sie sehen eher die Chancen oder die Risiken. Sie sollten sich nur der Auswirkung Ihrer Sicht der Dinge bewusst sein.

Persönlich präferiere ich, die Chancen zu sehen und zwar auch die absurdesten. Das führt manchmal in die Irre und nebenbei peripher oder direkt Beteiligte auch in den Wahnsinn, aber es macht mir mehr Freude, als dauernd die ganzen Stolpersteine zu sehen, alle möglichen Risiken abzuwägen und so fort. Jawohl, damit falle ich gelegentlich auch auf die Nase, aber dann stehe ich eben wieder auf und mache weiter.

Ich habe eine gewisse Bewunderung für diejenigen, die viele tatsächlich reale Risiken sehen und sich absichern. Sie erfahren wesentlich weniger Enttäuschungen als ich, aber ich glaube, dass sie Chancen liegenlassen.

Es gibt kein „richtig“, es gibt kein „falsch“. Wir beeinflussen aber unser direktes Umfeld und das müssen wir vor Augen haben.

Wenn Sie eher die Chancen sehen, schauen Sie auch einmal auf die Risiken, kritisieren Sie nicht gleich diejenigen als Bedenkenträger, die Risiken aufzeigen, wo Sie nur blauen Himmel sehen. Wenn Sie eher die Risiken sehen, schauen Sie auf mögliche Chancen, kritisieren Sie die Chancenseher nicht als Traumtänzer.

Das wäre doch ein guter Start ins frische Jahr!

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 

 

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 557: Frohe Weihnachten

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 557 Frohe Weihnachten

Heute ist der zweite Weihnachtstag, Sie hatten hoffentlich ein wunderbares Weihnachtsfest und ich wünsche Ihnen heute, aus dem Weihnachtsurlaub, im Namen des gesamten Mandat-Teams

Frohe Weihnachten!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 

 

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 556: Die Ein-Satz-Kultur

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 556 Die Ein-Satz-Kultur

Ich halte äußerst wenig von diesen stupiden „Elevator-Pitch“-Forderungen: Unternehmen, vor allem Startups, sollen in wenigen Sekunden, am besten in einem Satz im Detail beschreiben, warum sie so großartig sind. Puh.

Von Politikern wird erwartet, dass sie am besten in einem Satz ein komplexes Problem idealerweise nebst dessen Lösung erklären. Nein, nicht in einem Politikersatz, der mit vielen fehlenden Satzzeichen auch schon einmal eine ganze Buchseite füllen kann, sondern in einem kurzen Satz.

Die Forderung nach immer kürzeren, der sinkenden Aufmerksamkeitsfähigkeit vieler Menschen folgenden Sätzen ist fatal. Komplexe Zusammenhänge lassen sich nicht in einem Satz erklären und wenn ein Politiker, Unternehmer, Mitarbeiter das nicht kann, ist es billig, ihn als „zu doof“ zu deklarieren. Es gibt keine simplen Lösungen oder simple Antworten auf komplexe Zusammenhänge.

Parteien am Rande des rechten oder linken Spektrums versuchen es dennoch und sind dabei gar nicht einmal unerfolgreich. Ich plädiere dennoch dringend dafür, sich der Versuchung nicht hinzugeben, so zu tun, als gäbe es jene simplen Lösungen, weil Sie ganz genau wissen, dass das nicht der Fall ist.

Jawohl, es gibt die Regel, dass der einfachste Weg oft der beste Weg ist, das macht ihn aber noch nicht simpel. Es ist nur der einfachste Weg, nicht ein einfacher Weg.

Wenn Sie als Unternehmer zu Talkshows, Interviews, Podcasts, Podiumsdiskussionen, Vorträgen eingeladen werden, meiden Sie Medienformate, in denen der Komplexität eines Sachverhaltes nicht Rechnung getragen wird. Es wird sonst nicht gutgehen.

Für komplexe Sachzusammenhänge muss man sich Zeit nehmen. Sie müssen nicht kompliziert erklärt werden, aber man benötigt Zeit zur Durchdringung. Wir sehen das in den von uns betreuten Wachstumsinitiativen regelhaft. Die investierte Zeit zur Erläuterung lohnt sich immer.

Also: Nur Mut! Nehmen Sie sich Zeit und widerstehen Sie der Ein-Satz-Kultur.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 555: DWNMF

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 555 DWNMF

  • „Wie kann ich Mails löschen, die ich in Outlook nicht gelöscht bekomme?“ – „Warum nutzt Du Outlook?
  • „Wie kann ich am besten mit dem Auto nach Mallorca kommen?“ – „Was willst Du denn da?“
  • „Welcher Parkplatz ist zu empfehlen, wenn ich zur Veranstaltung fahre?“ – „Wieso nimmst Du nicht den ÖPNV?“

Das kennen Sie auch, oder? Gern genommen auf Social Media, aber längst nicht mehr beschränkt darauf. Auch in Gesprächen kommen oft solche Gegenfragen.

Die einzig richtige Antwort darauf lautet „DWNMF“: „Das war nicht meine Frage.“

Besserwisser, Leute, die eine Agenda verfolgen, Menschen, die nichts zu tun haben, dies sind klassische Fragensteller, denen an einer Antwort auf Ihre Frage nicht gelegen ist. Gehen Sie auf keinen Fall auf die Gegenfrage ein, das ist eine Abwärtsspirale, die Sie der Antwort auf Ihre originäre Frage nicht näherbringt. Warum nicht? Nun, schauen Sie sich die ergänzten Gegenfragen an:

  • „… Apple Mail ist viel besser.“
  • „… Mallorca ist voll öde, Fuerte ist viel besser.“
  • „… Autofahren ist doch wenig zeitgemäß.“

Genau, das passiert öfter. Die Schlauberger, Agendaeigner, Gelangweilten entlarven sich durch ihre eigene Meinung. A-ha. Es bringt exakt gar nichts, sich auf die Gegenfrage einzulassen, es ist reine Zeitverschwendung.

In Wachstumsinitiativen begegnet uns dieses Format auch regelhaft:

  • „Wie können wir den Innovationsprozess verbessern?“ – „Warum verkauft der Vertrieb nicht erstmal das, was da ist?“
  • „Wie können wir die Anzahl der Großkunden erhöhen?“ – „Warum kümmern wir uns nicht zuerst um die Kosten?“
  • „Wie können wir unseren Kunden jetzt helfen?“ – „Wozu sollen wir denen helfen?“

DWNMF. Das war nicht meine Frage.

Viel Spaß beim Aufdecken von Fragen, die in die Irre führen – und beim Eindampfen derselben.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 554: Ist alles fertig, Chef

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 554 Ist alles fertig, Chef

Sie meinen, Sie haben eine eindeutige Abrede getroffen, eine eindeutige Anweisung gegeben, etwas eindeutig delegiert? Dann gehen Sie davon aus, dass, wenn jemand „Ist alles fertig, Chef“ sagt, die Dinge so sind, wie Sie sie gerne hätten, richtig?

Sie meinen, Sie haben einen eindeutigen Auftrag – zum Beispiel an ein Dienstleistungs- oder Handwerksunternehmen – erteilt? Dann gehen Sie ebenfalls davon aus, dass, wenn jemand „Ist alles fertig, Chef“ sagt, alles fertig ist. Wie abgesprochen. Richtig?

Und jetzt: Wie oft haben Sie erlebt, dass der Satz „Ist alles fertig, Chef“ Ihrer Wahrnehmung zu Unrecht gesagt wurde? Wie oft war das zu planende Projekt nicht gut geplant, das Produktdesign anders als die Rahmenbedingungen es vorsahen, der Bericht in nicht nutzbarer Qualität, die Wand grün statt blau gestrichen?

Was kommt dann? Was kommt, wenn diejenigen, die es hätten richtig machen sollen, die auch meinen, dass sie es richtig gemacht haben, damit konfrontiert werden, dass es eben nicht richtig ist?

Genau. Dann kommt: „Ich dachte …“. Manchmal kommt auch „Ja, aber, ich dachte …“ oder „Ich dachte nur …“. Auch „Aber Sie haben doch …“ ist gern vorgetragen.

Missverständnisse können entstehen, aber manchmal entstehen sie absehbar. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn man sich nicht genügend Zeit für die Abrede nimmt. Bei Mandat haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, dass wir uns das, was wir intern oder anderen übertragen, in einem „Rebriefing“ zurückspiegeln lassen. Das geht nicht für jede Aufgabe, aber für wichtige Aufgaben ist es sehr hilfreich. „Was hast Du verstanden, was wirst Du jetzt tun, was ist das erwünschte Ergebnis?“ – dies ist die „Rebriefing“-Frage. Mehr als einmal mussten wir bei der Antwort noch einmal neu aufsetzen, mehr als einmal haben wir auf diese Weise Zeit gespart, weil das Resultat nicht gut geworden wäre.

Auch wir selbst geben unseren Klienten und potenziellen Klienten ein „Rebriefing“, wenn sie mit neuen Aufgaben auf uns zukommen. Dies vermeidet Missverständnisse.

Damit das nächste „Ist alles fertig, Chef“ gut ausgeht, probieren Sie das „Rebriefing“ – oder wie auch immer Sie es nennen wollen, einmal aus.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

 


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Mandat Wachstums-Wochenstart® Nr. 553: Kein „Mimimi“

Mandat Wachstums Wochenstart Nr 553 Kein „Mimimi“

Meine Frau und ich waren vor kurzem zur Feier anlässlich eines 90. Geburtstags eingeladen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Im Rahmen der Feierlichkeit trug auch einer der Brüder des Geburtstagskindes, selber vielleicht maximal acht bis zehn Jahre jünger, erinnernde Dinge aus der Vergangenheit vor. Es war eine in jeder Hinsicht bewegende Rede, inhaltlich wie emotional.

Besonders bemerkenswert war, dass der Rückblick auf die Vergangenheit ohne jedes Selbstmitleid, ohne Schuldzuweisung an andere erfolgte. Man kann sich vorstellen, wenn man achtzig Jahre zurückdenkt, dass die Zeiten alles andere als rosig waren. 1942? 1945? Von geregeltem Leben oder gar Wohlstand war nicht der Hauch einer Spur. Stattdessen gesellschaftliche Verhältnisse, wie wir sie uns vermutlich nicht annähernd vorstellen können. Als damalige Kinder sind das Geburtstagskind und seine Geschwister durch die Zeit gekommen, haben das Beste aus den Umständen gemacht, an wechselnden Orten, das Geschick in den eigenen Händen.

Der Redner hätte einen großen Bogen schlagen können, wie sehr man doch benachteiligt sei, wie schwer die Zeit gewesen ist und so fort. Hat er aber nicht. Er hat die Zeit nicht beschönigt, aber dargelegt, wie sich die Familie beholfen hat.

Meine Frau und mich hat das beeindruckt und es tat sich ein Muster auf. Ich erinnerte mich daran, dass meine Großeltern sich auch nie beschwert haben, wie hart die Zeit in der Kindheit und Jugend gewesen sein muss, ebensowenig wie meine Schwiegereltern. Man hat einfach angepackt und gehandelt, das beste aus der Situation gemacht, sein Leben schon früh in die Hand genommen – und niemand der genannten Personen lag in einem „gemachten Nest“.

Und jetzt schaue ich mir die heutige Gesellschaft an mit all ihren Ansprüchen, ihren liebgewonnenen vermeintlichen Selbstverständlichkeiten und denke: „Wow. Was haben wir es gut!“ Was begegnet mir stattdessen aber immer wieder? Ein ausgeprägtes „Mimimi!“. „Wie soll ich das denn schaffen?“, „Warum muss ich das denn alleine tun?“, „Da muss doch jemand für mich sorgen“ (Eltern, Arbeitgeber, Staat, denken Sie sich etwas aus), „Ach, ist das alles schwierig“.

Jede Generation hat ihre besonderen Herausforderungen. Und: Die Übernahme von Eigenverantwortung für das eigene Schicksal und die Akzeptanz dieser Herausforderungen ist wesentlich gesünder als das ewige Beklagen von Dingen, die bei genauem Hinsehen des Beklagens nicht wert sind.

Ich rate jedem, privat wie beruflich: „Kein ,Mimimi‘!“ Steh‘ morgens auf, gib Dein Bestes, das Beste, was Du geben kannst, mach‘ Menschen happy, lös‘ Deine Probleme, frag‘ um Hilfe, aber nicht bevor Du sicher bist, dass Du diese Hilfe auch wirklich brauchst, hilf selber anderen, steh’ für Dein Handeln (und Dein Nicht-Handeln) ein, gib, bevor Du nimmst, übernimm Verantwortung und hör‘ auf, Dich zu beklagen.

Es ist nicht die Zeit für „Mimimi“.

 

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