Das war das 16. Internationale Marken-Kolloquium 2019
– „Marke – Cool bleiben“

80 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und erstmals auch aus den USA kamen im Kloster Seeon zusammen – darüber lohnt es sich zu berichten. Lassen Sie uns diese zweieinhalb Tage voller Wachstumsimpulse und spannender Gedankenaustausche gemeinsam Revue passieren.

Bogenschießen: Gemeinsam den richtigen Fokus finden

Bereits am Mittwochnachmittag trafen die ersten Teilnehmer ein, um an unserem alljährlichen „Vorabend-Event“ teilzunehmen. Mit Pfeil und Bogen ging es dieses Jahr ins Grüne. Unter der Anleitung des geübten Bogenschützens Christian Keller konnte jeder Gast seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. Die benötigte innere Ruhe, die Konzentration und die klare Fokussierung auf das Ziel sorgten dafür, dass alle Teilnehmenden auch gedanklich voll auf dem Internationalen Marken-Kolloquium angekommen waren.

Abendessen im gotischen Gewölbekeller des Klosters

Das gemeinsame Abendessen vor dem offiziellen Beginn des Kolloquiums hat sich für viele unserer Teilnehmer in ihrer Planung fest etabliert. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer fand sich bereits zum Vorabend im gotischen Gewölbekeller des Kloster Seeon ein – getreu dem Motto: Einander kennenlernen, sich wieder treffen, erste Impulse austauschen und am Donnerstag bereits vertraut miteinander in die Veranstaltung starten.

Der erste Tag: Ist Uncool das cool von morgen?

Wir blicken auch in diesem Jahr wieder auf ein unglaublich starkes Referentenfeld zurück. Auf Unternehmer, denen es gelungen ist, ihr Unternehmen so auszurichten, dass es „cool“ geworden oder über Generationen hinweg „cool“ geblieben ist.

TUI-Deutschland Chef Marek Andryszak eröffnete das Internationale Marken-Kolloquium in diesem Jahr mit seinem Vortrag und zeigte die Herausforderungen des weltweit führenden Reisekonzerns auf, aus dem Image der Pauschalreisen heraus auch für die jüngere Zielgruppe attraktiv zu werden.

In diesem Jahr erwartete unsere Teilnehmer, die erste Referentin aus den USA – US-Expertin für Leadership und CEO-Brands Suzanne Bates. Sie veranschaulichte in ihrem Vortrag “What makes a high growth leader?”, welche Eigenschaften und Fähigkeiten Führungskräfte tatsächlich erfolgreich machen und half den Teilnehmern dabei, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause versüßte uns Andreas Ronken, Vorsitzender der Geschäftsführung des Schokoladenherstellers Ritter Sport den Nachmittag, beleuchtete die strategischen Eckpfeiler des Kompetenzführers und gewährte Einblicke in die differenzierte Tonalität in der Marktbearbeitung des weltweit bekannten Familienunternehmens.

Den letzten Vortrag des Tages steuerte Flixbus-Mitgründer Daniel Krauss bei. Er fesselte die Teilnehmer mit der rasanten Geschichte von Deutschlands erfolgreichstem Start-Up, welches mittlerweile zum größten Fernbus-Unternehmen der Welt avanciert.

Das Wachstums-Café: Zeit für Ihre Fragen

Zum Abschluss ging es in den Benediktussaal, um bei Kaffee und Kuchen individuelle unternehmerische Fragestellungen zu diskutieren. Ein einzigartiges Format, das wie kein anderes die offene, vertrauliche und konstruktive Atmosphäre des Marken-Kolloquiums wiederspiegelt. Fünf Teilnehmer nutzen die Stunde, um ihre Fragen an die Gruppe zu stellen und vom breiten Erfahrungsschatz der Runde zu profitieren. Es wurden unterschiedlichste Fragen rund um Themen wie die Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmenserfolg, Herausforderungen bei der Eröffnung eines eigenen Online-Shops und Erfahrungen mit der Offenlegung von Unternehmenszahlen vor den eigenen Mitarbeitern gestellt sowie um Ratschläge im Umgang mit Investoren und zu Wettbewerbsstrategien gebeten. Alle Teilnehmer konnten interessante Lösungsansätze mit nach Hause nehmen, bevor es mit dem Abendprogramm weiterging.

In der Alten Zollstation: And the Winner is…

Unsere neue Location für das traditionelle festliche Dinner am ersten Abend überzeugte auf ganzer Linie. Highlight des Abends war die Verleihung des nunmehr 8. Awards des Internationalen Marken-Kolloquiums – der in diesem Jahr nach Osnabrück ging. „Mode ist nicht nur kaufen, sondern erleben“, so das Motto unseres diesjährigen Preisträgers Mark Rauschen, Geschäftsführender Gesellschafter des Modehauses L&T. Gemeinsam mit seinem Team ist es Mark Rauschen gelungen, L&T Lengermann & Trieschmann zu dem größten inhabergeführten Modeunternehmen in Norddeutschland heran wachsen zu lassen, welches jährlich etwa zehn Millionen Besucher anzieht. Durch Innovationen, Kundennähe, Events, permanenten Invest in Aus- und Umbau hat Mark Rauschen bewiesen wie in einem schwierigen Umfeld dennoch rasantes, gesundes Wachstum möglich ist. Lesen Sie gerne mehr in der veröffentlichten Pressemitteilung. Nach einem rundum gelungenen gemeinsamen Abend mit spannenden Gesprächen bei Tisch, ging es zurück zum Kloster, wo einige unserer Teilnehmer den Abend in der gemütlichen Atmosphäre des „Kloster Stüberls“ ausklingen ließen.

Der zweite Tag: So sind wir alle cool geblieben

Am Abend noch geehrt und am nächsten Tag schon auf der Bühne. Mark Rauschen eröffnete mit seinem Vortrag den zweiten Tag und zeigte wie es L&T gelungen ist, zu einem überregionalen Magneten zu werden und den stationären Einzelhandel mit echten Erlebnissen aufzuwerten.

Was können Twitter, Facebook, Instagram, LinkedIn und Co? Social-Media-Experte Lucas Hoffmann rüttelte die Teilnehmer, die sich in diesem Bereich häufig auf Agenturen oder die Expertise innerhalb der Mannschaft verlassen, massiv und unterhaltsam auf. Mit Dutzenden an Praxistipps löste er eine intensive Diskussion über digitale Marketingstrategien aus.

Vier Gründer oder Gründer-Teams gestalteten darüber hinaus die erste Start-Up-Session des Kolloquiums. Der Nusscreme-Maschinen-Hersteller supernutural, die Tiefbau-Plattform localexpert24, die Workflow-Software Flowers und der Start-Up-as-a-Service-Dienstleister hatchery pitchten die eigenen Geschäftsideen und gingen in die Diskussion mit den Teilnehmern. Insbesondere der Wissenstransfer wie es auch in etablierten Unternehmen gelingen kann, neue Ideen mit Start-Up-Geschwindigkeit umzusetzen, interessierte das Plenum hochgradig.

Den Abschluss des Tages bildete Rüdiger Behn, Geschäftsführer des Spirituosenherstellers Waldemar Behn, bekannt für Marken wie „Kleiner Feigling“, „Küstennebel“, „Dooleys“ oder „Danzka Vodka“. Er stellte die zwei sehr unterschiedlichen Markengeschichten von „Kleiner Feigling“ und „Danzka Vodka“ gegenüber und teilte Best Practices, um mehrere Marken erfolgreich unter einem Dach zu führen. Zum Ende seines Vortrags verteilte er für jeden Teilnehmer ein Fläschchen „Kleiner Feigling“ und läutete damit offiziell zum Abschluss des Tages über getreu dem Moto: Das Internationale Marken-Kolloquium – Die Runde Kleiner Feigling – Die After-Work-Party.

Das diesjährige 16. Internationale Marken-Kolloquium bot den 80 Teilnehmern ein breites und sehr abwechslungsreiches Programm, das Branchen- und Ländergrenzen überschritt und Einblicke hinter die Kulissen gänzlich unterschiedlicher Marken und Unternehmen bot.

Kein Wunder also, dass gut ein Drittel der Teilnehmerplätze für 2020 bereits vergeben sind. Das 17. Internationale Marken-Kolloquium wird am 10. und 11. September 2020 unter dem Leitthema „Marke – Hoch hinaus“ stattfinden. Auch fünf Referenten für das kommende Jahr haben bereits fest zusagt. Seien Sie also gespannt, wer Sie nächstes Jahr erwartet.

Wenn Sie sich bisher nicht angemeldet haben und die Chance jetzt nutzen möchten, schreiben Sie Kerstin Scupin oder registrieren Sie sich über unseren Onlineshop.

Last but not least

Möchten wir uns im Namen des gesamten Mandat-Teams bei unseren Teilnehmern, Gästen, Referenten und Partnern von Herzen bedanken für diese inspirierenden und gehaltvollen Tage – wir freuen uns schon heute auf das kommende Jahr.

Herzlichst,
Ihr

Prof. Dr. Guido Quelle

Und was unsere Teilnehmer dazu sagen? Unter anderem das Folgende:

„Das Internationale Marken-Kolloquium ist absolut empfehlenswert, weil hier Topentscheider, aber keine Blender, zu Themen diskutieren, die die Wirtschaft wirklich beschäftigen und daher alle voranbringen.“
Carolin Kittel – Geschäftsführerin, Frankenwälder E. Held GmbH & Co. KG

“I’m deeply impressed by your attendee list, your organizing capabilities, the quality of speakers and the attention to detail that went into the making of a first-class event. You’re providing high value to attendees.”
Suzanne Bates, CEO Bates Communications, Inc.

„Besonders war und ist die Offenheit und schnelle Vertrautheit die man als ,Neuer‘ direkt erlebt.“
Matthias Kieß, Geschäftsführender Direktor, AEB SE

Das 16. Internationale Marken-Kolloquium: Cool bleiben

Marke – „cool bleiben“:  Auf dem 16. Internationalen Marken-Kolloquium ging es um dauerhafte Erfolgsrezepte

  • 80 Unternehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und erstmals auch aus den USA tagten am 5./6. September im Kloster Seeon im Chiemgau.
  • Neben den 7 Fachvorträgen bot auch die erste Start-Up-Session des Kolloquiums branchenübergreifende Impulse und Einsichten.

 

Das diesjährige 16. Internationale Marken-Kolloquium bot den 80 Teilnehmern aus Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe in diesem Jahr ein besonders abwechslungsreiches Programm. Unter dem Leitthema „Marke – Cool bleiben“ kam unter der Regie der Dortmunder Mandat Managementberatung am 5. und 6. September ein handverlesener Kreis an Unternehmern, Geschäftsführern, Inhabern und Vorständen überwiegend aus der DACH-Region im Kloster Seeon im Chiemgau zusammen, um in einer herausragend offenen Gesprächsatmosphäre über Strategie, Markenführung und Wachstum zu diskutieren. Zum Thema „Cool bleiben“ ging es dabei um Einsichten und Einblicke in Marken, denen es gelungen ist, „cool“ zu werden oder über Generationen hinweg „cool“ zu bleiben.

Das Produkt ist nicht genug: 7 Referenten und 4 Gründerteams sorgten für unterschiedlichste Wachstumsimpulse

  • TUI-Deutschland-Chef Marek Andryszak zeigte die Herausforderungen des weltweit führenden Reisekonzerns auf, aus dem Image der Pauschalreisen heraus auch für die jüngere Zielgruppe attraktiv zu werden und sprach offen über Komplexität und strategische Wachstumsziele.
  • US-Expertin für Leadership und CEO-Brands Suzanne Bates veranschaulichte in ihrem Vortrag “What makes a high growth leader?”, welche Eigenschaften und Fähigkeiten Führungskräfte tatsächlich erfolgreich machen und half den Teilnehmern dabei, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen.
  • Andreas Ronken, Vorsitzender der Geschäftsführer des Schokoladenherstellers RitterSport beleuchtete die strategischen Eckpfeiler des Kompetenzführers und gewährter Einblicke in die differenzierte Tonalität in der Marktbearbeitung des weltweit bekannten Familienunternehmens.
  • Flixbus-Mitgründer Daniel Krauss fesselte die Teilnehmer mit der rasanten Geschichte von Deutschlands erfolgreichstem Start-Up was mittlerweile zum größten Fernbus-Unternehmen der Welt avanciert.
  • Mark Rauschen, Geschäftsführender Gesellschafter des Modehauses L&T und Preisträger des diesjährigen 8. Awards des Internationalen Marken-Kolloquiums zeigte wie es L&T gelungen ist, zu einem überregionalen Magneten zu werden und den stationären Einzelhandel mit echten Erlebnissen aufzuwerten.
  • Social-Media-Experte Lucas Hoffmann rüttelte die Teilnehmer, die sich in diesem Bereich häufig auf Agenturen oder die Expertise innerhalb der Mannschaft verlassen, massiv und unterhaltsam auf. Mit dutzenden an Praxistipps löste er eine intensive Diskussion oder digitale Marketingstrategie aus.
  • Rüdiger Behn, Geschäftsführer des Spirituosenherstellers Waldemar Behn, bekannt für Marken wie „Kleiner Feigling“, „Küstennebel“, „Dooleys“ oder „Danzka Vodka“ stellte die zwei sehr unterschiedlichen Markengeschichten von „Kleiner Feigling“ und „Danzka Vodka“ gegenüber und teilte Best Practices, um mehrere Marken erfolgreich unter einem Dach zu führen.
  • 4 Gründer oder Gründer-Teams gestalteten darüberhinaus die erste Start-Up-Session des Kolloquiums. Der Nusscreme-Maschinen-Hersteller supernutural, die Tiefbau-Plattform localexpert24, die Workflow-Software Flowers und der Start-Up as a Service Dienstleister hatchery pitchten die eigenen Geschäftsideen und gingen in die Diskussion mit den Teilnehmern. Insbesondere der Wissenstransfer wie es auch in etablierten Unternehmen gelingen kann, neue Ideen mit Start-Up-Geschwindigkeit umzusetzen, interessierte das Plenum hochgradig.

Cool geblieben

Der diesjährige Veranstaltungstitel trägt zwei Dimensionen in sich. Erstens: Wie wird und bleibt eine Marke überhaupt „cool“ – oder anders gesagt – wie bleibt sie modern und auf der Höhe der Zeit? Zweitens: Wie gelingt es „cool“ – also gelassen – auf diverse Veränderungen zu reagieren und dem eigenen Markenkern stets treu zu bleiben? Diese Dualität prägte die Vorträge und die Gespräche. „Es geht heute viel mehr um Gesamtlösungen – das reine Produkt reicht schon lange nicht mehr aus“, sagt Gastgeber Prof. Dr. Guido Quelle. „Nicht jede Lösungsmöglichkeit passt zu jeder Marke – umso wichtiger ist es, die unternehmerische Vision, klare strategische Ziele und den eigenen Markenkern präzise beschreiben zu können, um sich nicht zu verzetteln. Die Einblicke die wir in den vergangenen zwei Tagen erhalten konnten, haben für den nötigen Fokus und unterschiedlichste Wachstumsimpulse aus diversen Branchen gesorgt“, ergänzt Quelle.

Bereits während des Kolloquiums entschieden sich viele Teilnehmer, für ein Wiedersehen in 2020. Gut 25 Prozent der Plätze sind damit bereits heute für das 17. Internationale Marken-Kolloquium, das am 10. und 11. September 2020 unter dem Leitthema „Marke – Hoch hinaus“ stattfinden wird, gebucht. Auch fünf Referenten für das kommende Jahr haben bereits fest zugesagt.

8. Award des Internationalen Marken-Kolloquiums

Als Marke „cool“ bleiben – und damit erfolgreich sein

  • Das 16. Internationale Marken-Kolloquium im Kloster Seeon brachte erneut Innovatoren der Wirtschaft zusammen.
  • Mark Rauschen (L & T Lengermann & Trieschmann, Osnabrück) gewinnt den 8. Award des Internationalen Marken-Kolloquiums.

 

Die eigene Marke mit Leben füllen, und mit ihr in einem heiß umkämpften Marktumfeld nachhaltig in der Erfolgsspur bleiben – besonders gut ist das aus Sicht der Juroren des Internationalen Marken-Kolloquiums Mark Rauschen gelungen, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der L&T Lengermann & Trieschmann GmbH, Osnabrück. Er ist damit der Preisträger des diesjährigen Awards des Internationalen Marken-Kolloquiums.

L&T ist mit jährlich etwa zehn Millionen Besuchern das größte inhabergeführte Modehaus Norddeutschlands, und damit eines der letzten unabhängigen Familienunternehmen unter den Modehäusern in Deutschland. Mark Rauschen führt das Unternehmen in dritter Generation in die Zukunft: L&T gilt als Anziehungspunkt für eine ganze Region und als Paradebeispiel, wie ein stationärer Einzelhändler trotz Amazon & Co. nachhaltig erfolgreich sein kann.

Herausragend sind jedoch nicht nur die Zahlen: 650 Mitarbeiter/innen, 25.000 qm Verkaufsfläche, die 100 Millionen Euro Jahresumsatz. Die gelebten Werte tragen wesentlich zum Erfolg bei. Die Atmosphäre des Hauses ist familiär – für Kunden wie für die Belegschaft. Nach dem Motto „Wir sind L&T“ sind die Mitarbeiter zugleich Markenbotschafter, repräsentieren, vermitteln Mehrwert und leben die Werte des Unternehmens vor.

„In einer kränkelnden Branche, in einem vom Internet gebeutelten Markt, zeigt L&T durch Innovationen, Kundennähe, Events sowie permanenten Invest in Aus- und Umbau, wie in einem schwierigen Umfeld dennoch rasantes, gesundes Wachstum möglich ist“, begründet Prof. Dr. Guido Quelle, Geschäftsführender Gesellschafter der Managementberatung Mandat, Dortmund als Vorsitzender der Jury die Wahl.

„Wir haben viel gewagt und uns mit unserem unkonventionellen Ansatz den Zuspruch der Kunden erarbeitet“, sagt dazu Mark Rauschen. „Es ist sehr schön, nun auch die Anerkennung der Branche zu erfahren. Mit L&T setzen wir unsere ganze Kraft in das Kundenerlebnis vor Ort, während andere ins Onlinegeschäft investieren. Damit steht unser Unternehmen für den Unterschied zwischen bloßem Einkaufen und echtem Shopping. Und das wird belohnt, denn wir wachsen gegen den Trend.“

Die Verleihung fand anlässlich des 16. Internationalen Marken-Kolloquiums in der „Alten Zollstation“ Pittenhart im Chiemgau statt. Die von Mandat ausgerichtete Veranstaltung bringt einen ausgewählten Teilnehmerkreis aus 80 Unternehmern, Geschäftsführern und Vorständen überwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Etabliert als Forum für Vordenker im Bereich Markenführung, stehen hier die Kommunikation und das Lernen voneinander, der enge Kontakt zwischen Teilnehmenden und Referenten sowie der nachhaltige Aufbau eines starken Netzwerkes im Mittelpunkt. Die Beiträge und Diskussionen sollen Inspiration und neue Zündfunken für das eigene unternehmerische Wachstum vermitteln. https://mandat.de/imk/

Internationaler Tag der Freundschaft

Heute ist “Tag der Freundschaft” und dieser Tag ist für mein Unternehmen, wenngleich wir ihn auch nicht begehen, dennoch ein besonderer Tag, denn bei Mandat sind wir nicht nur am Erfolg der Unternehmen interessiert, die wir beraten, sondern auch am Erfolg der handelnden Personen. Bei Mandat gilt: Interessiere Dich für den Menschen, dessen Unternehmen Du berätst, interessiere Dich für seinen Erfolg und den Erfolg der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nein, man kann nicht jeden mitnehmen und nein, wir sind nicht mit all unseren Klienten “befreundet”, aber ich glaube, dass die Beziehungen zu unseren Klienten bei aller gebotenen Professionalität von einer hohen emotionalen Verbundenheit geprägt sind, weil es uns eben nicht egal ist, ob jemand erfolgreich ist oder nicht – was auch immer die Person mit “Erfolg” verbindet.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Interesse am Menschen erstens in der Wirtschaft zu kurz kommt und zweitens unweigerlich zu Erfolg führt. Und manchmal werden sogar Freundschaften daraus.

Auf gesundes Wachstum!

Mandat wird Start-Up-Mitgründer

In der Wachstumsberatung werden wir oft damit beauftragt, die Prozesse unserer Klienten zu optimieren. Wenn Komplexität und Tempo in Unternehmen steigen, sind sauber definierte Schnittstellen und effiziente Prozesse absolut entscheidend für gesundes, profitables Wachstum. Genau hierbei soll das StartUp Flowers-Software GmbH helfen. Flowers wurde am vergangenen Montag von den beiden Ideengebern, Mehrheitsgesellschaftern und Geschäftsführern Andreas Martin und Daniel Vöckler gegründet. Mandat ist als Mitgesellschafter, Kapitalgeber und Know-how-Partner dabei. Für uns ist Flowers das ideale Tool, um den Wachstums-Prozess in Unternehmen zu unterstützen.

Aber lesen Sie selbst mehr in der veröffentlichten Pressemitteilung: Hier lesen

Startbereit: Daniel Vöckler (links, Mitgründer und CO-CEO Flowers), Andreas Martin (rechts, Mitgründer und CO-CEO Flowers) und ich im Anschluss an unseren notariellen Beurkundungstermin am vergangenen Montag, den 21. Juli 2019 bei uns im schönen Dortmund.

 

Herzlichst, Ihr

Prof. Dr. Guido Quelle

30 Jahre Wachstumsberatung

Drei wesentliche Veränderungen aus über 500 Projekten in der Beratung von 250 Unternehmen und Organisationen zu profitablem Wachstum

Am 15. Juni 2019 feierte die Mandat Managementberatung GmbH mit Hauptsitz in Dortmund und Büros in London und New York ihr 30-jähriges Jubiläum. Der geschäftsführende Gesellschafter Professor Dr. Guido Quelle, der selbst als studentische Hilfskraft vor 29 Jahren bei Mandat begann, greift drei Themen auf, die sich über die Jahrzehnte wesentlich verändert haben. Und er ergänzt zwei Missverständnisse, die sich hartnäckig halten.

1. Strategie ist kein Unwort mehr

Der Begriff „Strategie“ stand früher nicht im besten Ruf. Noch in den 1990er-Jahren war allein das Wort geeignet, verbreitet hochgezogene Augenbrauen hervorzurufen bis hin zu deutlicher Abwehr im Mittelstand. „Strategie“ galt als Unwort und wurde als Domäne der Berater angesehen, denen unterstellt wurde, vor allem Papier produzieren und hohe Honorare abrechnen zu wollen.

Heute ist die Erkenntnis, dass eine gute Strategie unerlässlich für gesundes Wachstum ist, auch im Mittelstand angekommen. Nur noch wenige Unternehmen behaupten, Strategie sei unnötiger Luxus – frei nach dem Motto „Wir brauchen keine Strategie, wir brauchen Umsatz“. Im Gegenteil: Gerade im Mittelstand wird die Erfordernis einer guten Strategie heute anerkannt. Besonders im gehobenen Mittelstand ist inzwischen die Bereitschaft groß, sich strukturiert über die Zukunft Gedanken zu machen. Die Akteure bleiben dabei nicht auf der konzeptionell-beschreibenden, der intellektuellen Ebene stehen, sondern sie denken sofort daran, wie sie Konzepte in Handlungen und Prozesse übertragen und so den Erfolg sichern können.

Auch, wenn der Mittelstand also längere Zeit gebraucht hat, um sich mit konzeptioneller Arbeit anzufreunden – gegenüber Großunternehmen hat er einen Vorteil: Die Geschwindigkeit, in der sich Projekte umsetzen lassen. Das ist ein großer Vorteil. Ist eine Strategie erst einmal in ein Wachstumsprojekt übersetzt, gibt es meist kein Halten mehr – im positivsten Sinne.

2. Sinnvolle Führung geschieht heute anders

Früher war Zusammenarbeit einfacher. Im „System des Patriarchen“ wies der Chef (oder seltener die Chefin) etwas an, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führten es aus und das Resultat wurde dann wieder von „oben“ begutachtet und abgenommen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten – plakativ gesprochen – einfach die Anweisung des Chefs ausführen und konnten sich dann zurücklehnen, nach dem Motto „Die Fenster sind gestrichen, Chef, was machen wir jetzt mit den Rahmen?“. Manche sehnen sich nach dieser direkten Führung zurück.

Aber dieses sternförmige Muster funktioniert nicht mehr, wenn Unternehmen wirklich gesund und profitabel wachsen wollen. Dazu finden Entscheidungsprozesse heute vielfach in zu komplexen Umfeldern statt. Es rücken Unternehmer und Manager nach, die ganz anderes Arbeiten gewohnt sind, und darüber hinaus hat der Informationsgrad von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stark zugenommen. Diese wollen zudem mehr gefordert werden – was in der öffentlichen Diskussion oft zu kurz kommt. Sie wollen eingebunden, gehört, beteiligt werden.

Das bedeutet nicht, dass die Entscheidungserfordernis in der Unternehmenslenkung abnimmt, ganz im Gegenteil, aber die Erfordernis des multidisziplinären Arbeitens hat enorm zugenommen. Darin ist allerdings auch eine Gefahr verborgen: nämlich, dass Entscheidungen verzögert oder demokratisiert werden. Hier ist die heutige Unternehmensspitze gefordert. Es gilt, das Zuhören irgendwann zu beenden und dann eine Entscheidung zu treffen und zwar nicht basisdemokratisch, sondern auf der Ebene, wo die Entscheidung auch final getroffen werden kann.

3. Die Arbeit der Berater hat sich verändert

Mit dem unter 1) erwähnten Punkt der Umsetzungserfordernis korrespondiert eine weitere Entwicklung. Berater, die früher vielfach als „Wissende“ zur Analyse und Begutachtung eingesetzt wurden, müssen heute deutlich resultatsbezogener arbeiten. Hinzu kommen zwei weitere Punkte, die die Zusammenarbeit nachhaltig verändert haben. Erstens sind Informationen heute wesentlich schneller und in höherer Qualität und Aktualität weltweit verfügbar. Konnte sich ein Berater früher noch mit Informationsrecherchen, die über sehr teure, minutenweise abgerechneten Datenbanken auf langsamen Datenwegen durchgeführt wurden, profilieren, hat ein Klientenunternehmen heute die gleichen Möglichkeiten, wie ein Berater – einmal abgesehen von unternehmens- und branchenübergreifendem Projekt-Know-how, das Berater verfügbar machen können. Zweitens hatten Beratungsgesellschaften einen Vorteil bei der visuellen Aufbereitung wichtiger Unterlagen für Aufsichtsrats- und Vorstandssitzungen, dem so genannten Desktop Publishing. In den Sekretariaten der Unternehmensleiter beherrschte das schlicht nahezu niemand. Heute jedoch sind Powerpoint & Co. selbstverständlich auf jedem Rechner installiert – und werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingesetzt.

Was sich aber signifikant verändert hat, ist die Anforderung an die Zusammenarbeit mit den Beteiligten in den Klientenunternehmen. Insbesondere im gehobenen Mittelstand, aber auch in Großunternehmen erwarten Klienten, dass die Berater zusammen mit ihnen Dinge erarbeiten, und zwar nicht als überbezahlte Sachbearbeiter, sondern punktuell und wirkungsvoller als in der täglichen Routine. Sie erwarten zudem zumindest die Möglichkeit, dass eine beschlossene Strategie oder entsprechende Maßnahmen später auch gemeinsam umgesetzt werden. Der Berater kann sich also nicht einfach nach der abschließenden Präsentation verabschieden. Zwar nutzt nicht jeder Klient diese Option, aber sie sollte vorhanden sein. Es wird auch eine wesentlich größere Akzeptanz des Beraters im Unternehmen vorausgesetzt als früher, weil dies der Akzeptanz der gemeinsam erarbeiteten Resultate maßgeblich dient.

Wie unter 2) beschrieben haben sich die Entscheidungsprozesse in den Klientenunternehmen stark verändert. Je größer das Unternehmen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass ein formeller Ausschreibungsprozess in Gang gesetzt wird – meist über eine Einkaufsabteilung. Diese Entwicklung ist aus mehreren Gründen wenig hilfreich. Erstens muss ein Berater schon aus berufsethischen Gründen die Möglichkeit haben, vor Angebotsabgabe mit dem echten Entscheider zu sprechen. Zweitens sollte ein Unternehmen dem Berater nicht vorgeben, was er zu tun hat und wie er es zu tun hat. Und drittens ist die unvermeidliche Frage nach der Reduktion des angebotenen Honorars schlicht unseriös.

4. Etwas, das sich nicht geändert hat: Die Verwendung von „Buzzwords“

Was haben Business Process Reengineering, Gemeinkostenwertanalyse, Marktanteils-/Marktwachstumsmatrix und Balanced Score Card gemeinsam? Es handelt sich um Methoden, die von Beratern erfunden wurden und die als Schlagworte durch die Welt der Unternehmensführungen geistern. Ein paar Beispiele: In den 1990er-Jahren wurde Reengineering nahezu überall durchdekliniert. Leider wurde der Faktor „Führung“ dabei vergessen. Anfang der 2000er-Jahre gab es zahlreiche Unternehmen, die die Balanced Score Card bis ins Detail in die Funktionsbereiche übertrugen. Und heute dreht sich alles um agiles Handeln. Vorsicht vor Schlagworten, Platzhaltern und fast schon religiös vorgetragenen Beratermethoden ist auch heute geboten.

Die relevante, wachstumsorientierte Frage ist aber nicht die nach der richtigen Methode, sondern die nach dem richtigen Resultat. Die Methode darf auch heute nur Mittel zum Zweck sein, nie Zweck an sich. Es gibt immer mehrere Methoden, die zum Ziel führen. Hat eine Methode aber erst Kultstatus erreicht, gerät das Ziel nicht selten aus den Augen. Auch heute gibt es noch solche Buzzwords, die fast schon Kultstatus haben: Design Thinking, Rapid Prototyping (hält sich immer noch), Scrum oder alles rund um „agile Unternehmen“, die Liste lässt sich fortsetzen.

Methoden sind wichtig, aber sie dürfen das Ziel nicht dominieren. Eine Methode muss sich stets dem Ziel unterordnen, wenn sie wachstumsfördernd wirken soll.

5. Trendthema Digitalisierung? Gibt es schon seit 30 Jahren

Das Thema Digitalisierung ist derzeit in aller Munde: Industrie 4.0, vernetztes Arbeiten, disruptive Geschäftsmodelle sind die dazugehörenden Buzzwords. Dabei gibt es Digitalisierung schon seit dreißig Jahren. Die Einführung des Personal Computers und damit die Abkehr vom Mainframe-Rechner, einhergehend mit einer arbeitsplatzorientierten Demokratisierung der elektronischen Welt? Das war Digitalisierung. Die Möglichkeit, selbst Dokumente zu erstellen, für die man zuvor eine Agentur benötigte, also eine neue Wertschöpfungsstufe am Arbeitsplatz? Digitalisierung. Die flächendeckende Möglichkeit, mit dem Internet auf Informationen weltweit zuzugreifen und damit einen ganz neuen Informationsstand zu erreichen? Digitalisierung. E-Mails in Sekundenschnelle durch die Welt zu jagen und die damit verbundenen neuen Anforderungen an Geschäftsprozesse und Geschwindigkeit? Digitalisierung par excéllence.

Wir leben seit Jahrzehnten in einer zunehmend durch Informationstechnologie bestimmten Welt – und das wird sich fortsetzen. Es geschieht nicht linear, sondern – dem Verlauf vieler Wachstumskurven folgend – auf einer Exponentialkurve. Das lernen wir weder in der Schule noch auf der Hochschule – und darum fällt es uns schwer, mit der so genannten „digitalen Revolution“ umzugehen. Dabei gab es schon mehrere „kleine“ Revolutionen: Vielleicht erinnert sich der eine oder die daran, dass sie lieber die gewohnte und bekannte Adler-Schreibmaschine genutzt haben, als dem fremden PC zu vertrauen. Dass sie Daten von einer Tabelle in die nächste abgetippt haben, anstatt sie zu kopieren und einzufügen. Dass der Taschenrechner zum Berechnen einer Excel-Tabelle herausgeholt wurde, weil sie die Formeln nicht beherrschten. Und natürlich an die Botschaft, die Einführung des PC würde hunderttausende Jobs kosten. Eine Reaktion auf neue Lösungen, die einem doch irgendwie bekannt vorkommt.

Digitalisierung ist ein aktuelles Beispiel dafür, wie ein Platzhalter, ein hinreichend breit gewähltes Schlagwort, die gesellschaftliche Debatte prägen kann, ohne dass definiert ist, was darunter verstanden wird. Was also ist Digitalisierung? Digitalisierung muss verstanden werden als durch Informationstechnologie ermöglichte Innovation. So wird der Begriff anfassbarer.

Wir brauchen keine Angst zu haben vor der sogenannten Digitalisierung, sondern sollten die Chancen sehen. Das ist im Übrigen eine wesentliche wachstumsfördernde Eigenschaft, die sich über Jahre und Jahrzehnte gehalten hat und halten wird: die Chancen sehen und die Risiken im Auge behalten, statt die Risiken dafür zu nutzen, die Chancen zunichte zu machen.

CEO-Tipp des Monats März 2019: „Systemisches Denken – der CEO muss es vormachen“

Das systemische Denken wird uns weder in der Schule noch in der Ausbildung und in der Regel auch nicht an der Hochschule vermittelt. Wir denken in Kausalketten, verwechseln Kausalität und Korrelation und ignorieren völlig, dass wir uns in komplexen Systemen bewegen, innerhalb derer jede unserer Handlungen – und Nicht-Handlungen – Auswirkungen in multiple Richtungen hat. Wohlgemerkt: Wir sprechen nicht von systematischem Denken, sondern von systemischem Denken, dies ist ein großer Unterschied.

Einer der deutschen Pioniere des systemischen Denkens, das auf „System Dynamics“ zurückgeht, war der viel zu früh verstorbene Frederic Vester. Vester hat immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, Systeme in ihrer Komplexität zu erkennen und – weil man sich sonst heillos verzettelt – trotzdem die Betrachtung von Auswirkungen des Handelns nicht in die Unendlichkeit zu betreiben, sondern das betrachtete System ab einer gewissen Stelle gedanklich abzuschneiden. Bereits zu Zeiten, zu denen PCs noch nicht recht leistungsfähig waren, hat Vester ein Computerprogramm entwickelt, mit dessen Hilfe man systemisches Denken erlernen konnte, ging es dort doch um die Balance zwischen Wohlstand, Industrieproduktion, Umweltbalance und so weiter. Dort wurde auch vermittelt, dass ein gewisser „Verbrauch“ von Umwelt möglich und nötig ist, solange sich dieser „Verbrauch“ wieder regenerieren lässt – zwei Aspekte, die heute gerne in Vergessenheit geraten.

Aus meiner Sicht ist Vesters Pendant in den USA der ebenso geniale Peter Senge, der in seinem bereits 1990 erschienen, fabelhaften Buch „Die Fünfte Disziplin“, das sich auf das Schaffen lernender Organisationen stützt, archetypische Systeme modelliert und mit iThink, einem Nachfolger von STELLA, eine Software nutzt, die geeignet ist, Systeme zu erstellen und zu verstehen.

Was hat dies nun mit profitablem Wachstum und der Rolle des CEO zu tun?

Eine Menge. Wie oft werden in Meetings Kausalitäten hergestellt, die bei genauem Hinsehen nicht haltbar sind? „Wir haben so wenig Umsatz gemacht, weil der Wettbewerber die Preise gesenkt hat.“ Tatsächlich? Vielleicht hat der Wettbewerber das Angebot verbreitert, eine Ausstellung renoviert, eine Werbekampagne gestartet oder einfach tolle neue Mitarbeiter.

Wie oft werden in Meetings Aktivitäten beschlossen, ohne die Seiteneffekte hinreichend diskutiert zu haben? „Wir machen das jetzt: Wir bringen das Produkt XY mit Druck in den Markt, machen eine Sonderkampagne, stellen neue Verkaufsunterlagen zusammen!“ Und was ist mit den anderen Produkten? Welche Seiteneffekte erzeugt die Tatsache, dass die Aufmerksamkeit voll auf das eine Produkt geht? Wie werden sich Kunden verhalten, die sich nicht für das Produkt interessieren, sich aber durch den Mangel an Aufmerksamkeit nicht mehr gut aufgehoben fühlen? Wie wird der Wettbewerb darauf reagieren? Ist die Lieferfähigkeit gesichert? Wie verhalten sich Lieferanten anderer Produkte, wenn dort weniger abgenommen wird? Was soll nach der Aktion geschehen? Alles unbeantwortete Fragen.

Als Vorsitzender der Geschäftsführung oder des Vorstandes ist es Ihre Aufgabe, Ihren Mitarbeitern zu helfen, in Systemen zu denken. Um es praktisch zu machen, sind hier drei wesentliche Fragen, die Sie in Bezug auf Entscheidungen zu wachstumsrelevanten Fragen immer wieder stellen können:

  1. Welche Seiteneffekte hat die Entscheidung auf Kunden, Wettbewerber, Lieferanten?
  2. Wie sind die Zusammenhänge zwischen Angebot, potenzieller Nachfrage und Lieferfähigkeit von Zulieferern? Welche Zyklen müssen wir berücksichtigen? Wie können wir Backlogs vermeiden?
  3. Welche Veränderung führt die Entscheidung bezüglich des wahrgenommenen Profils des Unternehmens bei den Kunden herbei?

Dies sind einfache Fragen, aber ihre Wirksamkeit ist erfahrungsgestützt. Probieren Sie es einmal aus.

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© 2019, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
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Der #CEO-Tipp des Monats ist Auszug aus dem monatlich erscheinenden Mandat Growthletter®, der kostenfrei bezogen werden kann: Anmeldung

Die jeweils aktuelle Ausgabe ist hier zum Download (PDF, ca. 2 MB) verfügbar.

Lexikon des Chefwissens: „#Wachstumsintelligenz”

Ob Unternehmensvision, Wachstumsstrategie, Prozessoptimierung oder Kostenführerschaft – gemeinsam mit dem Onlineportal „Die Deutsche Wirtschaft“ haben wir 17 Begriffe ausgewählt, die in besonderem Maße relevant sind, wenn es um das Schaffen von profitablen #Wachstum von innen heraus geht, in Kurzvideos erläutert und mit Beispielen versehen.

In maximal 3 Minuten erhalten Sie mindestens eine Begriffsdefinition – jedoch vor allem #Gedankenanstöße für das eigene Unternehmen, Gesprächsstoff für interne Arbeitstreffen und Austauschgespräche sowie #Umsetzungsimpulse für Ihr Team.

Klicken Sie auf das Bild, um die Episode „Wachstumsintelligenz“ anzusehen:

Episode 17: Wachstumsintelligenz

Wenn Sie das heutige Thema vertiefen möchten, Anmerkungen oder Nachfragen haben, zögern Sie nicht, mich anzusprechen.

Ihr
Guido Quelle

© 2018, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.