Seeon News – Kein Fähnchen im Wind

Heute beginnen wir damit, Ihnen unsere Referenten für das 17. Internationale Marken-Kolloquium näher vorzustellen und starten mit einem ganz besonderen Bonbon:

Perry Soldan, Geschäftsführender Gesellschafter der Soldan Holding + Bonbonspezialitäten GmbH

Premiumbonbons für Gesundheit und Wohlbefinden – und das seit über 120 Jahren. Bereits in vierter Generation führt Perry Soldan seit 2005 als geschäftsführender Gesellschafter die 1899 gegründete SOLDAN Holding + Bonbonspezialitäten GmbH.

Nur den wenigsten gelingt es, mit einem kleinen Stück Papier eine ganze Marke direkt erkennbar zu machen. Aber sie sind: „Nur echt mit der Fahne“ – das Qualitätssiegel mit der rot-weißen Fahne, dass jedes Em-eukal®-Bonbon ziert. Ein Markenversprechen, das für einzigartige Qualität made in Germany, sorgfältig ausgewählte Zutaten und Leidenschaft in der Zubereitung steht. Em-eukal® ist in Deutschland seit Jahrzehnten in aller Munde und traditionell die Nummer eins in den deutschen Apotheken. Doch damit nicht genug – Perry Soldan initiiert 2008 den Relaunch der Marke und führte sie zusätzlich in Drogerien, dem Fachhandel und in den Lebensmitteleinzelhandel ein. Das Unternehmen überrascht seit Beginn an mit konsequent selbst entwickelten Produkten, die am Puls der Zeit liegen. So launchte Perry Soldan 2014 die erfolgreiche Produktkategorie Em-eukal® Gummidrops zum Kauen und möchte das Familienunternehmen in Europa in führender Rolle als Premiumbonbonhersteller positionieren. Neben
Em-eukal steht Soldan auch für die Marken Rheila, aecht Bayrischer Blockmalz und Original Bärengarten, die alle samt zum gesunden Naschen einladen sollen.

Freuen Sie sich darauf, Perry Soldan kennenzulernen und mehr darüber zu erfahren, wie es einer Traditionsmarke bis heute gelingt, erfolgreich zu bleiben und weiter hoch hinaus zu wollen.
Sichern Sie sich Ihren Platz zum Frühbuchervorteil
Profitieren Sie von einem Preisvorteil von 500 Euro und melden Sie sich jetzt zur Frühbucher-Kondition zum 17. Internationalen Marken-Kolloquium am 10. und 11. September 2020 an.
Anmelden können Sie sich auch direkt über unseren Onlineshop, unsere Website oder per Mail (kerstin.scupin@mandat.de).
Sehen wir uns in Seeon? Ich freue mich auf Sie.

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 394: Die eigene Referenz und der eigene Erfolg

Wachstums-Wochenstart

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 394: Die eigene Referenz und der eigene Erfolg

Es war auf der Abendveranstaltung der Mitgliederversammlung eines Branchen-Bundesverbands. Ich hatte am Nachmittag die Keynote gehalten und saß abends als „VIP“ am Präsidententisch. Meist nehme ich nicht an Abendveranstaltungen teil, aber in diesem Fall machte ich eine Ausnahme. Das Gespräch drehte sich natürlich auch um „Wachstum“ und irgendwann ging es um das Thema „Vergleichen“. Man vergleiche sich automatisch mit anderen Menschen und Unternehmen, sagte meine Gesprächspartnerin zur Linken, das bliebe nicht aus. Ich entgegnete, dass dies mitnichten ein Naturgesetz sei und dass sich selbst bei dem Vergleich mit anderen die Frage stelle, mit wem man sich vergleichen wolle oder gar solle, wer oder was also Referenz sei. Ich machte überdies deutlich, dass der Vergleich mit anderen für gesundes profitables Wachstum wenig hilfreich ist.

Ich bin realistisch genug, zu wissen, dass man sich natürlich mitunter mit anderen vergleicht und ich nehme mich da auch nicht aus. Ich bin aber auch Wachstumsexperte und weiß, dass Wachstum von innen kommt. Ist der Antrieb der Erfolg anderer, den man zwingend überbieten muss, springt man regelhaft zu kurz. Alan Weiss, mit dem ich seit 2006 zusammenarbeite, hat einmal die Abkürzung TIAABB geprägt: „There Is Always A Bigger Boat“. Es gibt immer irgendwen, der höher, weiter, schneller, besser ist. Vergleich führt nicht selten zu Unzufriedenheit, zu Frust und nicht zu Antrieb. Entsteht aus dem Vergleich Neid, ist dies überdies gesundheitsschädlich für Menschen und Unternehmen.

Die Frage ist nicht: „Wo will ich im Vergleich zu anderen hin?“ („Wo soll mein Unternehmen im Vergleich zu anderen hin?“), sondern schlicht: „Wo will ich hin?“ („Wo soll mein Unternehmen hin?“). Erst mit der Eliminierung des Vergleichs gelingt es, eigene Referenzpunkte zu setzen, die Treibstoff für den inneren Antrieb sind. Großes entsteht nicht durch Vergleich, sondern durch Eigenständigkeit. Deswegen ist das Gejammer darüber, dass andere irgendetwas haben, das ich nicht habe, ebenso unerwachsen, wie das permanente Vergleichen des eigenen Unternehmens mit dem Wettbewerb unsinnig ist.

Wenn wir in Wachstumsinitiativen mit unseren Klienten arbeiten, versuchen wir, den Wettbewerb gezielt auszublenden, wenn es nicht zwingend erforderlich ist. Dabei werden enorm viele gute Ideen und Maßnahmen entwickelt, die sich hinterher in der Realisierung derart erfolgreich zeigen, dass häufig folgendes passiert: Unser Klientenunternehmen wird vom Wettbewerb kopiert.

So haben wir es gern.

Zurück zur Abendveranstaltung: Meine Gesprächspartnerin war meinen Gedanken in keiner Weise zugänglich und – wie sagen unsere US-Kollegen so schön? „We agreed to disagree“.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

 

Wir machen weiter mit unserem neuen Format „Wachstumsfrage der Woche“: „Glauben Sie, dass es möglich ist, durch Verzicht auf Vergleiche das eigene Wachstum zu stärken?“ Um an der Umfrage teilzunehmen klicken Sie einfach auf: Wachstumsfrage der Woche

In der letzten Woche haben wir gefragt „Glauben Sie, dass wir in Deutschland in eine Rezession rutschen?“ Ihre Antwort: „Ja“ sagten 34 % und „Nein“ denken 66 %

 

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© 2019, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
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Arbeitgeberehrung 2019 – Dortmunder gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Arbeitgeberehrung
– Dortmunder gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Im historischen Ambiente der “Alten Kaue” der Zeche Hansa in Dortmund fand am Dienstag, den 29. Oktober 2019 die Arbeitgeberehrung 2019 der Initiative “Arbeit in Dortmund” statt. Das Bündnis “Arbeit in Dortmund” setzt sich seit Gründung 2015 für den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit in Dortmund ein und hat es sich seit 2017 zur guten Tradition gemacht, einmal im Jahr Dortmunder Unternehmen, die sich besonders für langzeitarbeitslose Menschen eingesetzt haben, öffentlich zu ehren. Zum Bündnis gehören mittlerweile 16 Partner, die sich aktiv einbringen wie die Handwerkskammer Dortmund, Die DEW21, die IHK zu Dortmund, die Deutsche Post DHL, REWE Dortmund, die Unternehmensverbände für Dortmund und Umgebung und viele weitere.

Im Mittelpunkt standen acht Arbeitgeber, die sich herausragend eingesetzt haben, um Menschen ungeachtet ihres Alters, ihrer Vorgeschichte oder sonstiger persönlicher Hürden wieder in Arbeit zu bringen. Auch Linda Vollberg war im Rahmen der Mandat-Aktivitäten rund um die Initiative “Match&Win” zu Gast, die es sich ebenso zur Aufgabe gemacht hat, langzeitarbeitslosen Menschen in Dortmund eine neue Chance im Unternehmen zu vermitteln.

Frau Dr. Regine Schmalhorst, Geschäftsführerin des Jobcenters Dortmund, eröffnete die Ehrung und begrüßte die knapp 150 Gäste und die acht “Zukunftsmacher” – wie sie die zu ehrenden Arbeitgeber gut gestimmt betitelte. Zu den Laudatoren des Abends zählten unter anderem Dirk Rutenhofer in seiner Rolle als Vorsitzender der Cityrings Dortmund und Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Ausgezeichnete für die enge Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und das besonders hohe Engagement, gezielt langzeitarbeitslose Menschen im eigenen Betrieb zu integrieren wurden:

– Alphastores GmbH Kiosk 21
– Claus Reformwaren Service Team GmbH
– BOSS Elektromaschinen und Pumpentechnik GmbH
– Ilka Mildner Betreuungsservice NRW
– Hausmeisterservice Winski
– Catering by Mohr
– Atlas Schuhfabrik the Shoe Company
– Der Lennhof

Ein wunderbarer Nachmittag und Abend der vor Augen führt, dass uns Arbeit Unabhängigkeit, Selbstsicherheit und Freiheit gibt und eine gute Ausbildung immer noch die wichtigste Basis für einen erfolgreiche Zukunft ist.

 

Mandat Growthletter® Nr. 155 „Durchblick behalten”

Die aktuelle Ausgabe des Mandat Growthletters® „Erfolg erkennen” ist erschienen.
Zum Download (PDF, ca. 2 MB).

Der Mandat Growthletter® adressiert jeden Monat Wachstumsthemen unter den Rubriken:

  • CEO-Tipp des Monats
  • Marke
  • Vertrieb & Expansion
  • Prozesse & Organisation
  • Internationales Marken-Kolloquium
  • Veranstaltungen & Veröffentlichungen
  • Mandat Intern

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(c) 2019, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York ***

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 393: Politik und Wachstum

Wachstums-Wochenstart

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 393: Politik und Wachstum

Gerne vergessen wird in der gesamtgesellschaftlichen Debatte und in der politischen Diskussion, dass es die Unternehmen sind, die das Wachstum generieren. Nun kann man trefflich darüber sprechen, dass es die Mitarbeiter sind, die in den Unternehmen arbeiten, die einen Anteil daran haben und dass es die Kunden sind, die die entsprechenden Produkte erwerben, die zu Umsatz auf Seiten der Unternehmen führen, die zu Gewinnen führen, die zu mehr Beschäftigung führen, die zu Wohlstand führt, aber eines ist aktuell nicht der Wachstumstreiber: Die Politik.

Politik muss den Rahmen schaffen, ordnungspolitisch und volkswirtschaftlich, um Unternehmen und den am Markt Beteiligten das gesunde Wachstum zu ermöglichen. Das ist meine feste Überzeugung. Was passiert stattdessen? Politik mischt sich ein. Nein, ich bin kein Freund von Turbokapitalismus und dem haltlosen Selbstüberlassen der Wirtschaft; für manches muss es – wie im Unternehmen – Leitplanken geben, die verdeutlichen, was eine Gesellschaft will, aber was mich wirklich ärgert, ist das reflexartige Springen auf aufkommende Themen in der Annahme, dass man schnell handeln müsse, leider nicht oft genug mit Sinn und Verstand – und manche Medien machen dabei nur zu gerne mit.

Die Automobilindustrie weiß, wovon ich rede. Es wird von einem „Dieselskandal“ gesprochen, der keiner ist. Es ist schlicht Betrug, der mit dem Diesel als solchem überhaupt nichts zu tun hat, sondern mit der Manipulation von Dieselfahrzeugen durch in betrügerischer Absicht handelnde Personen. Man spricht ja auch nicht von einem „Wohnhausskandal“, wenn jemand permanent Wohnhäuser ausraubt. Es werden Fahrverbote verhängt, der Diesel wird schlechtgeredet und tatsächlich sind die aktuellen Dieselfahrzeuge vermutlich die saubersten Verbrenner, die es je gab und die jegliche Grenzen einhalten.

Es wird auf Elektromobilität statt auf Verbrenner gesetzt, die Automobilindustrie oder wer auch immer hat es umzusetzen, all das binnen kürzester Zeit. Wasserstoff? Nicht in der Diskussion enthalten, vermutlich zu kompliziert zu erklären. Andere Antriebe? Nicht in Kürze erklärbar, Strom kennt jeder.

Es geht mir nicht um Parteipolitik, wie immer, aber ich wünschte mir, Politik würde ein wenig mehr an der Praxis orientiert. Natürlich benötigen wir Festlegungen dazu, was wir wollen und was nicht, sonst gäbe es immer noch keine Anschnallgurte in Fahrzeugen, aber es muss doch mit Maß gemessen werden. Wie soll ein Unternehmen mit 80.000 oder 100.000 Mitarbeitern sich von heute auf morgen ändern? Augenmaß, Systemdenken, unternehmerische Kompetenz, das ist es, was ich mir von der Politik wünsche, so dass Politik (wieder) dem Wachstum hilft und es nicht aus Ego-Gründen verhindert.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

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© 2019, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
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