Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 398: Arbeiten Sie nur mit starken Partnern

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 398: Arbeiten Sie nur mit starken Partnern

Wir bei Mandat mögen es, mit starken Partnern zu arbeiten, insbesondere wenn es um Dienstleister geht. Alle Agenturen und Berater, die uns wirklich weitergebracht haben, sind und waren solche starken Partner. Was sie auszeichnet? Sie haben ein gesundes Selbstbewusstsein ohne den Anflug von Arroganz, entwickeln sich beständig weiter und beraten stets im Interesse des Klienten, so objektiv wie möglich, weil sie in der Lage sind, die eigenen persönlichen Präferenzen und die eigene persönliche oder unternehmerische Situation auszublenden. Dies ist wichtig, denn was für den einen richtig und gut sein mag, muss nicht richtig und gut für den anderen sein. Außerdem tun diese Partner das, was sie anderen raten, in großen Teilen auch. Practice what you preach.

Ich bin vor einiger Zeit aus einer Facebook-Gruppe herausgeflogen, weil ich mir erlaubt habe, der Administratorin zu sagen, dass ich gerne vorgewarnt oder mindestens informiert würde, wenn einer meiner Beiträge gelöscht wird. Das war der Fall, weil ich mir Mühe gemacht habe, etwas zu einem Sachverhalt zu schreiben, über den schon jemand anderes geschrieben hatte, was mir verborgen geblieben war. Die Antwort der Administratorin? In ihrer Funktion müsse sie Entscheidungen treffen und sie würde mich jetzt löschen, weil man keine Querulanten brauche. Ich habe mich köstlich amüsiert, als ich ihren Beruf las: Hundeverhaltenstherapeutin. Hätte sie mal bei sich begonnen.

Es gibt weitere Beispiele: Da ist der Business-Coach, der sich bei seinen Klienten zum Therapeuten aufschwingt, gänzlich unerbeten, ungefragt und vor allem ungelernt. Oder der Unternehmensberater, der selber völlig unerfolgreich dahinkreucht und seinen Klienten trotzdem erklären möchte, wie diese erfolgreicher werden. Wie steht es um den Anlageberater, der auf die Frage, ob er denn auch kräftig in die empfohlene Anlage investiert hätte und wenn ja, warum er noch einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen müsse, hilflos herumstottert?

Nein, wir lernen nicht von den Schwachen, auch wenn diese mitunter bequemere Berater sind. Wir lernen von den Starken, die uns fordern und die ihr Handwerk beherrschen und die vieles von dem, was sie uns raten, schon ausprobiert haben ohne dies zum Allgemeingültigen erhoben zu haben.

Durchforsten Sie Ihr Beraterportfolio. Werfen Sie diejenigen, die nicht Ihr bestes Interesse im Sinn haben und nur aus ihrer Sicht argumentieren, einfach heraus. Konzentrieren Sie sich auf die Starken, die bringen Sie weiter.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

 

Die Frage der Woche: „Glauben Sie, dass es am Jahresende schwieriger ist, Gespräche mit Entscheidern über neue Geschäftsmöglichkeiten zu führen, als zu anderen Zeiten im Jahr?“ Um an der Umfrage teilzunehmen klicken Sie einfach auf: Wachstumsfrage der Woche

In der letzten Woche haben wir gefragt „Sind Sie der Meinung, dass Führungskräfte Mitarbeiter motivieren müssen?“ Ihre Antwort: „Ja“ sagten 31 % und „Nein“ denken 69 %. Viele von Ihnen schrieben, dass sie die Motivationen aber kennen und kanalisieren sollten. Das Zauberwort lautet: Verantwortung.

 

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© 2019, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
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Mandat Growthletter® Nr. 156 „Mitarbeiter gewinnen”

Die aktuelle Ausgabe des Mandat Growthletters® „Mitarbeiter gewinnen” ist erschienen.
Zum Download (PDF, ca. 2 MB).

Der Mandat Growthletter® adressiert jeden Monat Wachstumsthemen unter den Rubriken:

  • CEO-Tipp des Monats
  • Marke
  • Vertrieb & Expansion
  • Prozesse & Organisation
  • Internationales Marken-Kolloquium
  • Veranstaltungen & Veröffentlichungen
  • Mandat Intern

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 397: Motivation ist eine Entscheidung

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 397: Motivation ist eine Entscheidung

Extrinsische Motivation ist nicht möglich und die Aufgabe von Führungskräften ist es nicht, Mitarbeiter zu motivieren.

Oft ist, wenn ich dies sage, der sprichwörtliche Bär los. Egal, ob in Vorlesungen, wenn es um Führung geht, in Vorträgen, wenn es um Veränderungen geht, oder in Beratungsmandaten, wenn es um Wachstum geht: Der Widerspruch ist groß. Selbstverständlich müssten Führungskräfte motivieren, wozu seien sie denn sonst so da, was er sich denn vorstellen würde, der Herr Professor …

Vergessen wird dabei gerne: Der Herr Professor war Studentischer Mitarbeiter, Berater, ist Geschäftsführer und Unternehmer und in jeder dieser Positionen sehe ich mich rückwirkend mit meiner Überzeugung bestätigt. Wer annimmt, dass man Menschen motivieren könne oder gar müsse, springt zu kurz.

Jeder Mitarbeiter darf gerne jeden Tag so motiviert sein, wie er es war, als er den heißbegehrten Arbeitsvertrag unterzeichnet hat und die wichtigste Aufgabe der Führung ist es, diese Motivation nicht zu zerstören, nicht in Demotivation umzumünzen. Aufgabe der Führung ist es, den Rahmen abzustecken, innerhalb dessen die Mitarbeiter weitgehend selbstständig das gemeinsam gesteckte Ziel des Unternehmens auf dem definierten oder zu definierenden Weg erreichen.

Florian Langenscheidt sagte auf unserem Internationalen Marken-Kolloquium im Jahr 2018, „Glück ist eine Entscheidung“. Ich möchte heute ergänzen: Motivation ist ebenfalls eine Entscheidung, denn ich selbst entscheide, wie gut ich drauf bin und wie ich mit äußeren Einflüssen umgehe. Insofern steht der obige Absatz mit dem Thema „Demotivation“ durchaus auf tönernen Füßen, denn ich muss mich ja als Mitarbeiter nicht demotivieren lassen. So, wie man mich nicht motivieren kann – Führungskräfte sollen inspirieren und vorleben, nicht motivieren und überwachen –, kann man mich „eigentlich“ auch nicht demotivieren, es sei denn, ich lasse das zu. Das ist dann aber eine (unbewusste) Entscheidung.

Nein, laden wir die Verantwortung nicht dort ab, wo sie nicht hingehört, sondern lassen wir sie an der richtigen Stelle: Für die eigene Motivation ist sehr wohl ein jeder selbst verantwortlich. Diejenigen, die meinen, Führungskräfte müssten den Motivator geben, können schon einmal umdenken und neue, wichtigere Aufgaben für die Führungskräfte suchen. Im Übrigen können Sie sich auch das ganze Geld und vor allem die Zeit für Motivationsveranstaltungen sparen. Wer über glühende Kohlen gelaufen ist, wird dadurch kein Stück erfolgreicher im Verkauf Ihrer Produkte, er ist nur über glühende Kohlen gelaufen, wie tausende vor ihm auch.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

 

Die Frage der Woche: „Sind Sie der Meinung, dass Führungskräfte Mitarbeiter motivieren müssen?“ Um an der Umfrage teilzunehmen klicken Sie einfach auf: Wachstumsfrage der Woche

In der letzten Woche haben wir gefragt „Sind Sie mit der Geschwindigkeit zufrieden, mit der bei Ihnen Veränderungen umgesetzt werden?“ Ihre Antwort: „Ja“ sagten 33 % und „Nein“ denken 67 %

 

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 396: Fasse dich kurz

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 396: Fasse dich kurz

Wachstum lebt auch von Präzision und manchen Menschen gelingt es einfach nicht, sich kurz zu fassen. Wenn man ihnen eine Frage stellt, geben sie immer eine episch lange Antwort, die nicht immer sachdienlich ist oder das Thema trifft. Aber selbst, wenn die Antwort thematisch treffend ist, verwässert der Inhalt, wenn die Botschaft zu lang ist.

Auch in Wachstumsinitiativen, die wir mit unseren Klienten durchführen, begegnet uns die Forderung nach „Fasse Dich kurz“ häufig. Ein Klassiker sind Antworten auf digitale Fragen: „Haben Sie das Arbeitspaket erledigt?“ – „Ich hatte gestern noch so viel auf dem Schreibtisch, Sie wissen ja, die neue Vertriebsinitiative fordert Zeit, letzte Woche war ich krank und meine Mitarbeiter sind zu zwei Dritteln im Urlaub, ich musste viele selbst vertreten, überdies habe ich noch eine Frage zu dem Arbeitspaket, die muss ich noch mit Herrn xy klären und ich bin auch aktuell gar nicht mehr so sicher, was sich hinter dem Arbeitspaket verbirgt und …“

Stopp! Die erwartete Antwort ist „Ja“ oder „Nein“. Es besteht aktuell kein Grund zur Erläuterung und schon gar nicht zur Rechtfertigung.

Auch gerne genommen sind überbordende Checklisten, nach dem Motto „Ich schreibe einmal alles auf, was ich weiß“ – Oft vermutlich gedachter Zusatz: „… es kann sich zwar unmöglich jemand merken, aber besser ist besser.“ Es ist aber ein Irrtum, dass alles aufgeschrieben oder gesagt werden muss. Ich habe bei meinen Vorträgen von meinen Coaches gelernt: „Sagen Sie Ihren Zuhörern nicht alles, was Sie wissen, sondern sagen Sie Ihnen, was sie wissen müssen.“ Das, indes, bedarf des Hineinversetzens in das Gegenüber: Was muss mein Gegenüber jetzt wissen, was sind die wichtigsten Dinge, die derjenige jetzt sofort anwenden kann?

Diese Art der empfängerorientierten Kommunikation beschleunigt Meetings, insbesondere Projektreviews ungemein. Sie macht Strategien verständlicher und Wachstumsinitiativen wirksamer. Außerdem erinnert man sich an diejenigen, die in der Lage waren, ein paar wenige, aber wirksame Punkte zu machen.

Bevor ich das erste Mal in die USA flog, fragte ich Menschen, die viel in andere Zeitzonen fliegen, was zur Vermeidung von Jetlag wichtig ist. Von einem Kollegen aus Australien bekam ich drei Tipps: a) Stelle Deine Uhr auf die Zielzeit ein, b) trinke extrem viel Wasser an Bord, c) folge dem Tag des Zielortes, egal in welche Richtung Du fliegst. Ich habe diese Tipps seither immer beherzigt und bin außerordentlich gut damit gefahren. Sind das alle möglichen Tipps und könnte ich inzwischen als erfahrener Vielflieger noch viele Tipps addieren? Klar, aber wenn ich gefragt werde, nenne ich diese drei.

Wie verkürzen Sie langatmige Ausführungen? Wir sehr sind Ihre Verkaufsunterlagen, Besprechungsprotokolle, Strategiepapiere auf den Punkt? Überarbeiten Sie langatmige Dokumente, unterbrechen Sie ausschweifende Ausführungen. Sie werden sich über die Wirkung wundern.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

 

Die Frage der Woche: „Sind Sie mit der Geschwindigkeit zufrieden, mit der bei Ihnen Veränderungen umgesetzt werden?“ Um an der Umfrage teilzunehmen klicken Sie einfach auf: Wachstumsfrage der Woche

In der letzten Woche haben wir gefragt „Denken Sie, unser heutiges Bildungssystem unterstützt unsere unternehmerischen Anforderungen gut genug?“ Ihre Antwort: „Ja“ sagten 3,9 % und „Nein“ denken 96,1 %

 

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 395: Ein Fehler in der Bildung

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 395: Ein Fehler in der Bildung

Wir wollen Unternehmen, die gesund wachsen. Dazu brauchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selber gesund wachsen und das vor allem im Hinblick auf ihre Bildung. Das Bildungssystem soll diese Bildung liefern. So weit, so gut.

Wobei …

Das Bildungssystem? Das scheint doch ein wenig zu kurz gesprungen, denn auch das Elternhaus hat in jungen Jahren einen wesentlichen Einfluss auf die Bildung der künftigen „Mitarbeiter“, die den Unternehmen bei gesundem Wachstum helfen wollen. Hier ist großes Potenzial jenseits vom Smartphone am Tisch und den bewundernswerten Fertigkeiten im Erreichen neuer Level in irgendwelchen fragwürdigen Spielen.

Doch schauen wir einmal auf das Bildungssystem, dessen Teil ich – durch meine Lehrtätigkeit als Honorarprofessor einerseits und Honorardozent andererseits – ja auch mit dem „Professorenhut“ bin: Wissen Sie, was mir immer wieder auffällt? Mir fällt immer wieder auf, dass die (Hoch-) Schulen zu sehr aktivitätsgetrieben (Input) und zu wenig ergebnisbezogen (Output) sind. Was ich damit meine? Nun, Studien-, Bachelor- oder Masterarbeiten werden an manchen Hochschulen nur akzeptiert, wenn sie über eine gewisse Seitenanzahl verfügen und zwar nicht innerhalb eines Rahmens, sondern exakt. Damit wäre Einstein mit seiner sehr kurzen Dissertation wohl durchgefallen. Präsentationen müssen exakt in einer gewissen Minutenzahl gehalten werden, da erinnere ich mich noch an die Präsentation meiner eigenen Doktorarbeit. Exakt 20 (oder waren es 25?) Minuten mussten es sein, plus/minus eine Minute, sonst hatte man ein Problem. (Ich hatte damals eine unsichtbare Exit-Taste in meiner Powerpoint-Präsentation, die für den Fall vorgesehen war, dass ich schnell zum Ende springen musste. Ich brauchte sie nicht, aber ich hätte sie gehabt.)

Vorlesungen werden nach Anzahl der Stunden gegeben, unabhängig davon, ob der Inhalt schneller vermittelt werden kann oder mehr Zeit benötigt. Der Stundenplan ist in manchen Fächern und Studiengängen so voll, dass keine Zeit zum Schauen nach rechts oder links bleibt. Einer meiner Studenten sagte einmal, dass es schön wäre, auch mal über den Tellerrand zu schauen, aber dass die Zeit nicht verfügbar wäre. Ich teile diese Ansicht an mancher Hochschule. Es müssen für eine wissenschaftliche Arbeit „sechs bis acht“ Interviews geführt werden. Warum nicht vier und warum nicht siebzehn?

Halten wir daran fest, dass die Schüler und Studenten von heute die Mitarbeiter von morgen sind, sind wir gut beraten, möglichst viel praktisches Know-how zu vermitteln und vor allem die Fähigkeiten zu vermitteln, deren es bedarf, um sich schnell neues Wissen und Können anzueignen. Es geht nicht darum, möglichst viel zu lernen, es in der Prüfung abzuliefern und dann wieder zu vergessen. Es geht darum, wirklich ergebnisorientiert zu lehren und zu lernen. Es geht darum, in Systemen zu denken, in Regelkreisen, nicht darum, lineares Wissen abzuliefern. Es geht zunehmend darum, Dinge in einen Kontext einzuordnen in einer Welt, in der jede Information gleich richtig erscheint, eine Quellenüberprüfung aber nicht stattfindet.

In meinen Vorlesungen gebe ich den Studenten immer – immer! – Stoff über den eigentlichen Stoff hinaus mit. Erfahrungen aus dem Leben, Fallbeispiele, idealerweise lasse ich die Studenten auch selbst arbeiten, wenn die Zeit für den Pflichtstoff reicht. Sie danken es mir mit echt guten Beiträgen, darüber freue ich mich immer sehr.

Irgendwie sind wir doch alle Teil eines riesigen Bildungssystems. Wie ist „Bildung“ bei Ihnen organisiert?

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

 

Die Frage der Woche: „Glauben Sie, unser heutiges Bildungssystem unterstützt unsere unternehmerischen Anforderungen gut genug?“ Um an der Umfrage teilzunehmen klicken Sie einfach auf: Wachstumsfrage der Woche

In der letzten Woche haben wir gefragt „Glauben Sie, dass es möglich ist, durch Verzicht auf Vergleiche das eigene Wachstum zu stärken?“ Ihre Antwort: „Ja“ sagten 93,94 % und „Nein“ denken 6,06 %

 

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Seeon News – Kein Fähnchen im Wind

Heute beginnen wir damit, Ihnen unsere Referenten für das 17. Internationale Marken-Kolloquium näher vorzustellen und starten mit einem ganz besonderen Bonbon:

Perry Soldan, Geschäftsführender Gesellschafter der Soldan Holding + Bonbonspezialitäten GmbH

Premiumbonbons für Gesundheit und Wohlbefinden – und das seit über 120 Jahren. Bereits in vierter Generation führt Perry Soldan seit 2005 als geschäftsführender Gesellschafter die 1899 gegründete SOLDAN Holding + Bonbonspezialitäten GmbH.

Nur den wenigsten gelingt es, mit einem kleinen Stück Papier eine ganze Marke direkt erkennbar zu machen. Aber sie sind: „Nur echt mit der Fahne“ – das Qualitätssiegel mit der rot-weißen Fahne, dass jedes Em-eukal®-Bonbon ziert. Ein Markenversprechen, das für einzigartige Qualität made in Germany, sorgfältig ausgewählte Zutaten und Leidenschaft in der Zubereitung steht. Em-eukal® ist in Deutschland seit Jahrzehnten in aller Munde und traditionell die Nummer eins in den deutschen Apotheken. Doch damit nicht genug – Perry Soldan initiiert 2008 den Relaunch der Marke und führte sie zusätzlich in Drogerien, dem Fachhandel und in den Lebensmitteleinzelhandel ein. Das Unternehmen überrascht seit Beginn an mit konsequent selbst entwickelten Produkten, die am Puls der Zeit liegen. So launchte Perry Soldan 2014 die erfolgreiche Produktkategorie Em-eukal® Gummidrops zum Kauen und möchte das Familienunternehmen in Europa in führender Rolle als Premiumbonbonhersteller positionieren. Neben
Em-eukal steht Soldan auch für die Marken Rheila, aecht Bayrischer Blockmalz und Original Bärengarten, die alle samt zum gesunden Naschen einladen sollen.

Freuen Sie sich darauf, Perry Soldan kennenzulernen und mehr darüber zu erfahren, wie es einer Traditionsmarke bis heute gelingt, erfolgreich zu bleiben und weiter hoch hinaus zu wollen.
Sichern Sie sich Ihren Platz zum Frühbuchervorteil
Profitieren Sie von einem Preisvorteil von 500 Euro und melden Sie sich jetzt zur Frühbucher-Kondition zum 17. Internationalen Marken-Kolloquium am 10. und 11. September 2020 an.
Anmelden können Sie sich auch direkt über unseren Onlineshop, unsere Website oder per Mail (kerstin.scupin@mandat.de).
Sehen wir uns in Seeon? Ich freue mich auf Sie.

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 394: Die eigene Referenz und der eigene Erfolg

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 394: Die eigene Referenz und der eigene Erfolg

Es war auf der Abendveranstaltung der Mitgliederversammlung eines Branchen-Bundesverbands. Ich hatte am Nachmittag die Keynote gehalten und saß abends als „VIP“ am Präsidententisch. Meist nehme ich nicht an Abendveranstaltungen teil, aber in diesem Fall machte ich eine Ausnahme. Das Gespräch drehte sich natürlich auch um „Wachstum“ und irgendwann ging es um das Thema „Vergleichen“. Man vergleiche sich automatisch mit anderen Menschen und Unternehmen, sagte meine Gesprächspartnerin zur Linken, das bliebe nicht aus. Ich entgegnete, dass dies mitnichten ein Naturgesetz sei und dass sich selbst bei dem Vergleich mit anderen die Frage stelle, mit wem man sich vergleichen wolle oder gar solle, wer oder was also Referenz sei. Ich machte überdies deutlich, dass der Vergleich mit anderen für gesundes profitables Wachstum wenig hilfreich ist.

Ich bin realistisch genug, zu wissen, dass man sich natürlich mitunter mit anderen vergleicht und ich nehme mich da auch nicht aus. Ich bin aber auch Wachstumsexperte und weiß, dass Wachstum von innen kommt. Ist der Antrieb der Erfolg anderer, den man zwingend überbieten muss, springt man regelhaft zu kurz. Alan Weiss, mit dem ich seit 2006 zusammenarbeite, hat einmal die Abkürzung TIAABB geprägt: „There Is Always A Bigger Boat“. Es gibt immer irgendwen, der höher, weiter, schneller, besser ist. Vergleich führt nicht selten zu Unzufriedenheit, zu Frust und nicht zu Antrieb. Entsteht aus dem Vergleich Neid, ist dies überdies gesundheitsschädlich für Menschen und Unternehmen.

Die Frage ist nicht: „Wo will ich im Vergleich zu anderen hin?“ („Wo soll mein Unternehmen im Vergleich zu anderen hin?“), sondern schlicht: „Wo will ich hin?“ („Wo soll mein Unternehmen hin?“). Erst mit der Eliminierung des Vergleichs gelingt es, eigene Referenzpunkte zu setzen, die Treibstoff für den inneren Antrieb sind. Großes entsteht nicht durch Vergleich, sondern durch Eigenständigkeit. Deswegen ist das Gejammer darüber, dass andere irgendetwas haben, das ich nicht habe, ebenso unerwachsen, wie das permanente Vergleichen des eigenen Unternehmens mit dem Wettbewerb unsinnig ist.

Wenn wir in Wachstumsinitiativen mit unseren Klienten arbeiten, versuchen wir, den Wettbewerb gezielt auszublenden, wenn es nicht zwingend erforderlich ist. Dabei werden enorm viele gute Ideen und Maßnahmen entwickelt, die sich hinterher in der Realisierung derart erfolgreich zeigen, dass häufig folgendes passiert: Unser Klientenunternehmen wird vom Wettbewerb kopiert.

So haben wir es gern.

Zurück zur Abendveranstaltung: Meine Gesprächspartnerin war meinen Gedanken in keiner Weise zugänglich und – wie sagen unsere US-Kollegen so schön? „We agreed to disagree“.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

 

Wir machen weiter mit unserem neuen Format „Wachstumsfrage der Woche“: „Glauben Sie, dass es möglich ist, durch Verzicht auf Vergleiche das eigene Wachstum zu stärken?“ Um an der Umfrage teilzunehmen klicken Sie einfach auf: Wachstumsfrage der Woche

In der letzten Woche haben wir gefragt „Glauben Sie, dass wir in Deutschland in eine Rezession rutschen?“ Ihre Antwort: „Ja“ sagten 34 % und „Nein“ denken 66 %

 

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Arbeitgeberehrung 2019 – Dortmunder gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Arbeitgeberehrung
– Dortmunder gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Im historischen Ambiente der “Alten Kaue” der Zeche Hansa in Dortmund fand am Dienstag, den 29. Oktober 2019 die Arbeitgeberehrung 2019 der Initiative “Arbeit in Dortmund” statt. Das Bündnis “Arbeit in Dortmund” setzt sich seit Gründung 2015 für den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit in Dortmund ein und hat es sich seit 2017 zur guten Tradition gemacht, einmal im Jahr Dortmunder Unternehmen, die sich besonders für langzeitarbeitslose Menschen eingesetzt haben, öffentlich zu ehren. Zum Bündnis gehören mittlerweile 16 Partner, die sich aktiv einbringen wie die Handwerkskammer Dortmund, Die DEW21, die IHK zu Dortmund, die Deutsche Post DHL, REWE Dortmund, die Unternehmensverbände für Dortmund und Umgebung und viele weitere.

Im Mittelpunkt standen acht Arbeitgeber, die sich herausragend eingesetzt haben, um Menschen ungeachtet ihres Alters, ihrer Vorgeschichte oder sonstiger persönlicher Hürden wieder in Arbeit zu bringen. Auch Linda Vollberg war im Rahmen der Mandat-Aktivitäten rund um die Initiative “Match&Win” zu Gast, die es sich ebenso zur Aufgabe gemacht hat, langzeitarbeitslosen Menschen in Dortmund eine neue Chance im Unternehmen zu vermitteln.

Frau Dr. Regine Schmalhorst, Geschäftsführerin des Jobcenters Dortmund, eröffnete die Ehrung und begrüßte die knapp 150 Gäste und die acht “Zukunftsmacher” – wie sie die zu ehrenden Arbeitgeber gut gestimmt betitelte. Zu den Laudatoren des Abends zählten unter anderem Dirk Rutenhofer in seiner Rolle als Vorsitzender der Cityrings Dortmund und Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Ausgezeichnete für die enge Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und das besonders hohe Engagement, gezielt langzeitarbeitslose Menschen im eigenen Betrieb zu integrieren wurden:

– Alphastores GmbH Kiosk 21
– Claus Reformwaren Service Team GmbH
– BOSS Elektromaschinen und Pumpentechnik GmbH
– Ilka Mildner Betreuungsservice NRW
– Hausmeisterservice Winski
– Catering by Mohr
– Atlas Schuhfabrik the Shoe Company
– Der Lennhof

Ein wunderbarer Nachmittag und Abend der vor Augen führt, dass uns Arbeit Unabhängigkeit, Selbstsicherheit und Freiheit gibt und eine gute Ausbildung immer noch die wichtigste Basis für einen erfolgreiche Zukunft ist.

 

Mandat Growthletter® Nr. 155 „Durchblick behalten”

Die aktuelle Ausgabe des Mandat Growthletters® „Durchblick behalten” ist erschienen.
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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 393: Politik und Wachstum

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 393: Politik und Wachstum

Gerne vergessen wird in der gesamtgesellschaftlichen Debatte und in der politischen Diskussion, dass es die Unternehmen sind, die das Wachstum generieren. Nun kann man trefflich darüber sprechen, dass es die Mitarbeiter sind, die in den Unternehmen arbeiten, die einen Anteil daran haben und dass es die Kunden sind, die die entsprechenden Produkte erwerben, die zu Umsatz auf Seiten der Unternehmen führen, die zu Gewinnen führen, die zu mehr Beschäftigung führen, die zu Wohlstand führt, aber eines ist aktuell nicht der Wachstumstreiber: Die Politik.

Politik muss den Rahmen schaffen, ordnungspolitisch und volkswirtschaftlich, um Unternehmen und den am Markt Beteiligten das gesunde Wachstum zu ermöglichen. Das ist meine feste Überzeugung. Was passiert stattdessen? Politik mischt sich ein. Nein, ich bin kein Freund von Turbokapitalismus und dem haltlosen Selbstüberlassen der Wirtschaft; für manches muss es – wie im Unternehmen – Leitplanken geben, die verdeutlichen, was eine Gesellschaft will, aber was mich wirklich ärgert, ist das reflexartige Springen auf aufkommende Themen in der Annahme, dass man schnell handeln müsse, leider nicht oft genug mit Sinn und Verstand – und manche Medien machen dabei nur zu gerne mit.

Die Automobilindustrie weiß, wovon ich rede. Es wird von einem „Dieselskandal“ gesprochen, der keiner ist. Es ist schlicht Betrug, der mit dem Diesel als solchem überhaupt nichts zu tun hat, sondern mit der Manipulation von Dieselfahrzeugen durch in betrügerischer Absicht handelnde Personen. Man spricht ja auch nicht von einem „Wohnhausskandal“, wenn jemand permanent Wohnhäuser ausraubt. Es werden Fahrverbote verhängt, der Diesel wird schlechtgeredet und tatsächlich sind die aktuellen Dieselfahrzeuge vermutlich die saubersten Verbrenner, die es je gab und die jegliche Grenzen einhalten.

Es wird auf Elektromobilität statt auf Verbrenner gesetzt, die Automobilindustrie oder wer auch immer hat es umzusetzen, all das binnen kürzester Zeit. Wasserstoff? Nicht in der Diskussion enthalten, vermutlich zu kompliziert zu erklären. Andere Antriebe? Nicht in Kürze erklärbar, Strom kennt jeder.

Es geht mir nicht um Parteipolitik, wie immer, aber ich wünschte mir, Politik würde ein wenig mehr an der Praxis orientiert. Natürlich benötigen wir Festlegungen dazu, was wir wollen und was nicht, sonst gäbe es immer noch keine Anschnallgurte in Fahrzeugen, aber es muss doch mit Maß gemessen werden. Wie soll ein Unternehmen mit 80.000 oder 100.000 Mitarbeitern sich von heute auf morgen ändern? Augenmaß, Systemdenken, unternehmerische Kompetenz, das ist es, was ich mir von der Politik wünsche, so dass Politik (wieder) dem Wachstum hilft und es nicht aus Ego-Gründen verhindert.

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