Mandat Wachstums-#Wochenstart Nr. 352: Es darf leicht sein

Bewundern Sie manche Menschen dafür, dass ihnen Dinge #leicht, scheinbar wie von selbst von der Hand gehen? Dinge, von denen Sie selbst es sich nicht vorstellen können, sie in dieser Art, in dieser Geschwindigkeit, in dieser Vollendung oder überhaupt irgendwie zu schaffen? Ich glaube, das geht vielen von uns so. Seien Sie gewiss: Auch Sie werden von anderen für irgendetwas bewundert, was Sie besonders gut können und was Ihnen scheinbar ohne jegliche Mühe von der Hand geht – Sie merken vielleicht nicht einmal, dass Sie etwas Tolles geleistet haben, während andere denken: „Das würde ich nie schaffen“.

Dieses Spielerische, Leichte, dieses Selbstverständliche, mitunter sogar fast in Vollendung Mündende ist es, was wir uns erhalten müssen. Mitunter bedarf es dazu jahre- oder gar jahrezehntelanger Praxis. Es ist oft hart, zu dieser #Leichtigkeit zu gelangen, aber irgendwann stellt sie sich ein. Dann sind wir in irgendetwas gut, sehr gut oder gar meisterlich. Wir werden wahrscheinlich nie „fertig“, wir werden nie „perfekt“ und das ist auch gut so, denn es gibt kein „fertig“, kein „perfekt“.

Es gibt auch diejenigen, die sich permanent anstrengen, die permanent hinterherhecheln und das in einem Gebiet, das ganz offensichtlich nicht das Stärkenprofil dieser Menschen trifft. Wenn auch Sie manchmal das Gefühl haben, dass nichts fließt, dass alles anstrengend ist, dass nichts richtig Früchte trägt, obwohl Sie sich anstrengen wie verrückt, vielleicht sogar krampfhaft an etwas festhalten, seien Sie sich folgender Erkenntnis bewusst:

Wenn immer Du Dich verkrampfst, wenn immer Du vorgibst, etwas zu können oder zu sein, was Du nicht kannst oder nicht bist, wenn immer Du anderen etwas vorspielst, ist es ein Fake, ein Schauspiel, eine fremde Rolle. Es ist nicht authentisch.

Wir haben mit Tausenden Menschen in Wachstumsprojekten mit unseren Klienten zusammengearbeitet und wir sind auf wahre Meister in ihren Fachgebieten gestoßen. Häufig sind wir auch auf Menschen gestoßen, die lieber etwas anderes tun sollten, als das, wie sie taten oder tun. Wollen wir über interne Bremsen sprechen? Hier sind reichlich Bremsen verborgen.

Führung bedeutet, Menschen ihren Talenten gemäß im Unternehmenssinne wirken zu lassen. Selbstführung bedeutet, diese Felder für die eigenen #Talente selber zu entdecken und nicht krampfhaft an Dingen festzuhalten, die doch nur ein Nacheifern bedeuten.

Es darf auch (scheinbar) leicht gehen.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

 

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Das 16. Internationale Marken-Kolloquium am 05./06. September 2019 – „Marke – Cool bleiben“

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Mandat Wachstums-#Wochenstart Nr. 351: Du kannst es nicht jedem Recht machen

Manchmal fragt man sich schon, ob wir wirklich ernst meinen, was wir sagen. Da heißt es beispielsweise, dass es mehr Menschen in der Politik geben sollte, die aus der Wirtschaft kommen und Wirtschaftserfahrung mitbringen. Dann kommt ein Kandidat – jüngstes Beispiel: Friedrich Merz – und das ist dann auch nicht richtig. Er würde ja bei einer Heuschrecke arbeiten, überhaupt gebe es Ermittlungen gegen das Unternehmen und dann, ja dann, verdiene er auch noch „Millionen“. Das ginge doch nicht als Parteivorsitzender einer Volkspartei. Ja, was wollt Ihr denn? Einen armen Schlucker, der sich in ein Amt rettet? Einen hinreichend erfolglosen Menschen, der niemandem gefährlich werden kann?

Vorsichtshalber: Ich verfolge hier keine politische Agenda. Es geht nicht um AKK vs. Merz. Es geht nicht um meine politische Meinung. Es geht ums Prinzip. Es war in der Anti-Merz-Kampagne kein Wort davon, dass der Finanzinvestor auch zu Wachstum beigetragen hat, es wurde ungenügend diskutiert, dass Merz noch gar nicht bei dem Unternehmen war, als dieses vermeintlich illegale Geschäfte getätigt haben soll und es wurde auch nur am Rande zur Kenntnis genommen, dass Merz sagte, er würde seine Ämter ruhen lassen, würde er gewählt.

Zur politischen Ausgewogenheit: Vizekanzler und Finanzminister Scholz. „Gestern“ (2017/2018) noch eine exzellente Besetzung, endlich ein vermeintlich etwas konservativerer SPD-Repräsentant, der Mann aus Hamburg ist kanzlerfähig. Jetzt kommt ein Interview, in dem er, Scholz, gefragt wird, ob er sich eine Kanzlerkandidatur zutraut. Seine Antwort: „Ja“. Was passiert? Ein enormer Aufschrei. Es sei der falsche Zeitpunkt, er könne sich doch selbst nicht ins Spiel bringen, Nahles sei die richtigere. Was soll das? Was hätte Scholz sagen sollen? „Nein“? Oder „Darüber werden wir in aller Ruhe in den Gremien miteinander sprechen, wenn der Zeitpunkt … blablabla?“ Das eine wäre fatal, das andere kann die Bevölkerung nicht mehr hören. Er hat nicht gesagt, dass er kandidiert, er hat gesagt, er traue sich das zu. Ich erinnere mich, dass viele nach der Wahl genau dies auch so sahen.

Du kannst es nicht jedem Recht machen. Wenn Du Erfolg haben willst, musst Du Position beziehen, Du musst damit rechnen, anzuecken. Dabei darf das „Anecken“ nicht als Absicht unternommen werden, weil dies anstrengend ist und irgendwann als Fake auffliegt, aber Du musst #Position beziehen, das gilt für Unternehmen und auch für Politiker. Die Zeit der Beliebigkeit ist vorbei und wenn die Politik wirklich wieder attraktiv werden will, dann führt sie uns klar durch ihre Positionen, damit wir Orientierung haben.

Erfolgreich wachsende Unternehmen haben das schon lange verstanden, vielleicht kann die Politik hier etwas lernen. Was in der Politik noch eine besondere Herausforderung ist: Es geht bei aller #Positionierung trotzdem darum, zu einen, nicht darum, zu spalten, doch das wäre ein anderes Thema.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

 

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13 Thesen sind nicht genug

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Mandat Growthletter® Nr. 145 „Aufbruch wagen“

Die aktuelle Ausgabe des Mandat Growthletters® „Aufbruch wagen“ ist erschienen.
Zum Download (PDF, ca. 2 MB).

Der Mandat Growthletter® adressiert jeden Monat Wachstumsthemen unter den Rubriken:

  • CEO-Tipp des Monats
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  • Vertrieb & Expansion
  • Prozesse & Organisation
  • Internationales Marken-Kolloquium
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  • Mandat Intern

Der Mandat Growthletter® kann kostenfrei und unverbindlich bezogen werden: Anmeldung
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Mandat Wachstums-#Wochenstart Nr. 350: Zwei Halbzeiten

Zack, so schnell geht das. Haben Sie auch das Gefühl, wir wären gerade erst in die Weihnachtszeit und in die Zeit des Jahreswechsels gestartet? Immer dasselbe, der Zeit ist es einfach egal, was wir mit ihr machen, sie geht einfach weiter und wir müssen uns arrangieren. Deswegen funktioniert auch „Zeitmanagement“ nicht, aber das ist ein anderes Thema.

Unser heutiges Thema ist eng mit dem Jahresstart verbunden. Häufig stellen wir fest, dass dieser Jahresstart mit einer gewissen Anlaufphase verbunden ist, die in manchen Unternehmen dazu führt, dass man erst im Frühjahr so richtig in Fahrt kommt. Erst muss man aus dem Weihnachtsurlaub kommen, dann kommen allerlei interne Findungsmeetings, dann hat man vielleicht noch ein wenig Skiurlaub, bevor die Saison losgeht. Ach, richtig, Karneval oder Fasching ist auch noch. Irgendwann in der Zeit zwischen März und Juni geht dann die Post ab. Man merkt das im Kalender auch an der Zahl der (Verbands-) Veranstaltungen und Kongresse.

Das Jahr muss sofort gestartet werden. Im Januar. Es gibt keine dritte Halbzeit, es gibt nur zwei Halbzeiten. Insbesondere bei denjenigen Unternehmen, in denen Geschäftsabschlüsse eine gewisse Vorlauferfordernis aufweisen, kann ein zu später Start bedeuten, dass der tatsächliche Abschluss erst im Folgejahr wirkt. Ganz unabhängig von der Art des Unternehmens ist es aus Wachstumsgründen wichtig, sofort Schwung zu nehmen, wissend dass der Anlauf ein wenig mehr Energiezufuhr bedarf.

Zukunftsorientierte Themen sollten zu Jahresbeginn unbedingt auf der Prioritätenliste nach oben geschoben werden, damit sie nicht in den allfälligen Dingen versanden. Deshalb halten wir uns heute auch besonders kurz, so können Sie sich noch schneller mit dem nächsten Geschäftsabschluss beschäftigen.

Auf einen guten Start ins neue Jahr!

Ihr und Euer
Guido Quelle

13 Thesen sind nicht genug

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