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Das Kolloquium wird volljährig: Unser Februar-Special für Sie

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Das Kolloquium wird volljährig!

Das möchten wir mit Ihnen feiern und überraschen Sie bis zum Internationalen Marken-Kolloquium am 10. und 11. September 2021 in jedem Monat mit einem Mandat-Angebot – exklusiv für Sie, exklusiv für unser Netzwerk.

Unser Geburtstags-Bonus im Februar für Sie:

Wenn Sie sich wagen und sich im Februar zum 18. Internationalen Marken-Kolloquium 2021 anmelden, stellen wir Ihnen ein individuelles Wachstumspaket für Sie zusammen: Ein Paket gefüllt mit Mandat Wachstums-Know-how.

Anmelden und Wachstumspaket sichern

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„Ich kann das Kolloquium bestens empfehlen, weil ich hier immer wieder einen Impuls mitnehme, den ich im Bereich der Markenführung bestens nutzen kann.“

Josef Dygruber, Gründer & Inhaber claro products GmbH, Österreich

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Klicken Sie hier, um weitere Stimmen zum Internationalen Marken-Kolloquium zu hören.

Möchten Sie weitere Informationen? Melden Sie sich bei Kerstin Scupin. Sie beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Internationale Marken-Kolloquium.

Herzlichst,

Ihr

Prof. Dr. Guido Quelle

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PS: Wir blicken positiv in den Sommer – haben aber dennoch unsere Stornierungsmöglichkeiten der unsicheren pandemischen Situation angepasst. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, nehmen Sie gerne den Hörer in die Hand – auch hier ist Kerstin Scupin stets für Sie erreichbar (+ 49 231 9742 391).

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Seit 50 Jahren Vorausdenker: Katharina Geutebrück & Christoph Hoffmann, Geschäftsführer der Geutebrück GmbH

Geutebrück ist ein Paradebeispiel für „Made in Germany“. Seit 50 Jahren agiert das mittelständische, deutsche Familienunternehmen erfolgreich am Markt. Über 160 Mitarbeiter begeistern in mehr als 70 Ländern mit den einzigartigen, intelligenten und benutzerfreundlichen Videosicherheits-Softwarelösungen von Geutebrück ihre Kunden. Seit 2012 führen Katharina Geutebrück und ihr Ehemann Christoph Hoffmann in zweiter Generation das Familienunternehmen. Sie haben in den vergangenen Jahren gemeinsam etwas „Neues gewagt“, was das Unternehmen, den Marktauftritt und die Marktbearbeitung deutlich verändert hat. Sie haben sich in die Unsicherheit begeben – mit Mut und einem gut durchdachten Konzept – und einen bestimmten Branchenfokus aufgebaut. Selbstverständlich gab es dabei Höhen und Tiefen, aber Sie haben sich ihren Platz in einem diesem Markt erfolgreich erkämpft und werden in Seeon über Vorgehensweise, Herausforderungen und Lösungen sprechen.

Das Familienunternehmen setzt von jeher auf Fortschritt, Qualität, Verantwortung und Investitionssicherheit mit einem hohen ethischen Anspruch. So hat Geutebrück auch während der Pandemie schnell auf das Marktgeschehen reagiert, Neues entwickelt und schnell verschiedene videogestützte Lösungen angeboten, wie die kontaktfreie Körpertemperatur-Messung, die Erkennung von Mund-Nasen-Schutzmasken sowie die Zählung von Personen, die maßgeblich dazu beitragen, die strengen Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten. Sie zählen damit zu den Vorreitern ihrer Branche.

Freuen Sie sich mit uns auf eine spannende Unternehmensgeschichte und erfahren Sie mehr darüber, wie es Geutebrück gelingt, sich seit 50 Jahren als Vorausdenker am Markt zu positionieren.

Herzlichst,

Ihr

Prof. Dr. Guido Quelle

Strategy in a Nutshell – Start der neuen Mandat Live-Session Reihe am 14. Januar 2021

„Sehr gutes Format, sehr informativ, sehr brauchbar.“
Dr. Uwe. Vorkötter, Chefredakteur, Horizont

 

Am 14. Januar versammelten sich gut 20 Unternehmer und Unternehmerinnen ansässig in Deutschland und Österreich jeweils vor Ihren Bildschirmen, um die Premiere von „in a Nutshell“ – zum Start mit der Ausgabe „Strategy in a Nutshell“ – mit Wachstumsexperte Prof. Dr. Guido Quelle live zu erleben. Die Bandbreite aus unterschiedlichen Branchen von der Schließ- und Sicherheitstechnik, über den Handel, zu Verlagswesen, Mode, Lebensmittel, Logistik, Ingenieurswesen, Fleischverarbeitung, Elektrohausgeräte, Veranstaltungstechnik und produzierende Unternehmen war beeindruckend.

 

„Es war ein herrlicher Grundkurs durch das Thema Strategie und Strategierealisierung. Ich möchte Sie ausdrücklich dazu aufmuntern, das Format ,in a Nutshell‘ weiterzuführen. Es war sehr viel Handfestes und Praktikables dabei.“
Dr. Volker Mörgenthaler, Vorsitzender des Vorstands, BIT Ingenieure AG

 

Im November 2020 final aus der Idee heraus geboren, dass die pandemische Situation uns alle noch länger begleitet, wollten wir seitens Mandat ein Angebot entwickeln, das punktuell Unternehmerinnen und Unternehmer in bestimmten Themen inhaltlich unterstützt – unabhängig von der Projektarbeit mit Mandat. Es braucht Impulse für das unternehmerisches Wachstum in 2021!

Sowohl bei denjenigen, die von der Situation im Absatz profitieren als auch natürlich bei denen, die durch sehr schwere Zeiten gehen.

In „in a Nutshell“ – werden hochrelevante Wachstumsimpulse kurz und bündig für Sie auf den Punkt gebracht. Dabei steht nicht das „Was“, sondern das „Wie“ im Fokus. In unserer ersten Ausgabe war es das „Wie“ von Strategie!

Wir haben uns dabei Fragen gewidmet, wie:

  • Was von Strategie ist jetzt wichtig? Worauf kommt es wirklich an?
  • Wie kann ich meine Mannschaft mitnehmen?
  • Wie kann ich meine Prioritäten im Tagesgeschäft verteidigen?
  • Oder auch: Wie trage ich Sorge dafür, dass wir durchhalten, was wir uns vorgenommen haben?

 

„Ich habe es sehr genossen teilzunehmen, mehrere eng notierte Seiten an Impulsen und Skizzen zeugen davon!“
Tim Sandrock, Geschäftsleitung, Flo Service GmbH Veranstaltungstechnik

 

Nachdem uns selbst das Format viel Freude bereitet hat und wir sehr viel positiven Zuspruch erhalten haben, soll es natürlich weitergehen „mit der Nussschale“ – wenn Sie also Interesse daran haben, in Zukunft auch dabei zu sein, dann schreiben Sie bereits jetzt eine E-Mail an Kerstin Scupin, die Sie dann zu gegebener Zeit direkt informieren wird und nutzen Sie jetzt unser Angebot, die Aufzeichnung nachträglich zu erwerben für Ihren Realisierungs-Schub in 2021.

Dies können Sie einfach über unseren Onlineshop tun!

 

Herzlichst,

Ihr

Prof. Dr. Guido Quelle

Wir werden volljährig und haben Geschenke für Sie – Januar Special

Das Kolloquium wird volljährig!

In diesem Jahr begehen wir das 18. Internationale Marken-Kolloquium! Das möchten wir mit Ihnen feiern. Ab heute überraschen wir Sie bis zum Kolloquium am 10. und 11. September 2021 in jedem Monat mit einem Mandat-Angebot – exklusiv für Sie, exklusiv für unser Netzwerk.

Unser Geburtstags-Bonus im Januar für Sie:

Sichern Sie sich dauerhaft unsere Frühbucher-Kondition – egal, wann Sie sich für eine Teilnahme entscheiden, Sie profitieren von der um 500 Euro reduzierten Teilnahmegebühr. Dieser Vorteil ist grundsätzlich nur bis jeweils zum 31. Dezember des Vorjahres buchbar, in unserem Jubiläumsjahr für Sie aber dauerhaft gültig, wenn Sie den folgenden Button nutzt und eine kurze E-Mail an Kerstin Scupin senden. Es entsteht keine verbindliche Buchung oder Reservierung, sondern nur unser Versprechen! So dass wir – sofern Sie sich registrieren – automatisch diesen Vorteil geltend machen.

Frühbucher-Kondition sichern

  • Wir schreiben Ihnen bis zum 31. August 2021 unsere Frühbucher-Kondition gut.
  • Die Frühbucher-Kondition beträgt 2000,- statt 2.500 Euro.
  • Ehemalige Teilnehmer und Mitglieder unserer Kooperationspartner erhalten zusätzlich den bekannten Vorteil von 250,- Euro.
  • Dies ist keine verbindliche Platzreservierung – das Internationale Marken-Kolloquium ist limitiert auf 80 Teilnehmer.

Möchten Sie weitere Informationen? Melden Sie sich bei Kerstin Scupin. Sie beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Internationale Marken-Kolloquium.

Wenn Sie unser Januar-Special nutzen möchtest, melden Sie sich bitte bis zum Monatsende.

Herzlichst,

Ihr

Prof. Dr. Guido Quelle

„Für Entscheider ist das Internationale Marken-Kolloquium ein ‚Muss´“ Perry Soldan, Geschäftsführender Gesellschafter der Soldan Holding + Bonbonspezialitäten GmbH

PS: Wir blicken positiv in den Sommer – haben aber dennoch unsere Stornierungsmöglichkeiten der unsicheren pandemischen Situation angepasst. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, nehmen Sie gerne den Hörer in die Hand – auch hier ist Kerstin Scupin stets für Sie erreichbar (+ 49 231 9742 391).

Seeon News: Noch 15 Tage zur Early-Bird-Kondition „Neues wagen“

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„Marke – Neues wagen“ …

ist der Titel des 18. Internationalen Marken-Kolloquiums am 9./10. September 2021 im wunderschönen Kloster Seeon. Drei Referenten, die etwas Neues wagen und auf die Sie Sich im nächsten Jahr freuen können, haben wir Ihnen bereits vorgestellt:

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  • Luitpold Prinz von Bayern, Geschäftsführender Gesellschafter der Schloss Kaltenberg Kgl. Holding und Lizenz KG
  • Dauren Karipov, Botschafter der Republik Kasachstan
  • Simon Kastl, Geschäftsführer & Mitgründer der Honeypie & Henry GmbH
Im nächsten Jahr warten weitere spannende Referenten und Themen auf Sie. Sie können Sich freuen!
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Wagen Sie Sich auch?

Wir blicken positiv in die Zukunft und werden zu unserem „18. Geburtstag“ 2021 viele neue Dinge wagen, aber wagen Sie Sich auch? Ab heute verbleiben Ihnen noch 15 Tage, um unseren Early-Bird-Vorteil in Höhe von 500 Euro zu nutzen. Wenn Sie also dabei sein möchten, registrier Sie sich über unseren Onlineshop oder schreiben Sie uns spätestens bis zum 31. Dezember 2020 eine E-Mail mit Ihren Teilnahmewunsch – wir melden uns dann im neuen Jahr bei Ihnen.
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Bis dahin wünscht Ihnen das gesamte Mandat-Team frohe Weihnachten und einen guten Start in ein glückliches, wachstumsstarkes und vor allem gesundes neues Jahr.

Herzlichst,

Ihr

Prof. Dr. Guido Quelle

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„Für Entscheider ist das Internationale Marken-Kolloquium ein ‚Muss´!“ 

Perry Soldan, Geschäftsführender Gesellschafter der Soldan Holding + Bonbonspezialitäten GmbH

Film ab – Impressionen vom 17. Internationalen Marken-Kolloquium

Wir haben für Sie die schönsten Momente des 17. Internationalen Marken-Kolloquiums mit persönlichen Statements der Referenten und lebhaften Einblicken hinter die Klostermauern in nur fünf Minuten zusammengefasst und wünschen Ihnen jetzt viel Freude damit:

Klicken Sie einfach auf das Bild oder nutzen Sie diesen Link: https://youtu.be/vQQHDtp6TKA


„Marke – Neues wagen”

So lautet der Titel für das 18. Internationale Marken-Kolloquium 2021. Wenn Sie das Internationale Marken-Kolloquium 2020 als Gelegenheit zur Weiterentwicklung der eigenen strategischen Ziele und Ihrer Unternehmensmarke nutzen möchten, ergreifen Sie jetzt die Gelegenheit und melden Sie sich in unserem Onlineshop an – aktuell noch mit Frühbucher-Vorteil in Höhe von 500 Euro.

Wir freuen uns auf Sie am 9. und 10. September 2021 – wie immer im Kloster Seeon.

Herzlichst,
Ihr

Prof. Dr. Guido Quelle

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 385: Unerkannte Freiheit

Wachstums-Wochenstart

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 385: Unerkannte Freiheit

Drei, vier Mal im Jahr habe ich einen besonderen „Job“. Ich lege meine weiße Krawatte an, lege meine schwarze Richterrobe über den Arm und fahre zum Landgericht Dortmund, um an einer Sitzung der Kammer für Handelssachen als Handelsrichter mitzuwirken. Die Zusammensetzung ist stets dergestalt, dass ein Vorsitzender Richter – in meinem Fall eine Vorsitzende Richterin – und zwei ehrenamtliche Handelsrichter die anstehenden Fälle mit den Parteien verhandeln. Die Handelsrichter werden von den Industrie- und Handelskammern vorgeschlagen, vom Präsidenten des Landgerichts vereidigt und sind stets Vollkaufleute mit gleichem Stimmrecht wie der vorsitzende hauptamtliche Richter. Es kann also bedeuten, dass die beiden ehrenamtlichen Handelsrichter den Vorsitzenden überstimmen, was allerdings in der Praxis aber äußerst selten vorkommt. Sehr wohl kommen durch uns Handelsrichter oft neue Facetten in eine Verhandlung. Sinn dieser Konstellation ist, dass unternehmerisches und betriebswirtschaftliches Know-how in eine Sitzung der Kammer für Handelssachen eingebracht wird. Meines Wissens ist dieses deutsche Modell vorbildhaft in der Welt.

Neulich war wieder ein Verhandlungstag. Wir Handelsrichter erhielten von unserer stets brillant vorbereiteten Vorsitzenden einige Tage zuvor eine 13 seitige Unterlage, die wir durchgearbeitet hatten, wir berieten uns, bevor die Parteien den Raum betraten, verhandelten mehr als eineinhalb Stunden intensiv und nahmen danach ohne die Parteien unsere Schlussberatung vor, die zu einem Urteil führen würde. Dieses Urteil werden wir per Post erhalten, unterzeichnen und es wird den Parteien dann zugestellt, beziehungsweise in einem Verkündungstermin verkündet.

Mir macht diese Aufgabe sehr viel Freude und ich lerne enorm viel dabei, auch zum Beispiel über das Wahren der Neutralität, wenn Menschen (Anwälte wie ihre Mandanten) eventuell bewusst provozieren, ins Schwadronieren geraten oder schlicht unsympathisch sind. Wir Richter müssen neutral bleiben, die Personen spielen keine Rolle, es geht ausschließlich um die Sache.

Als ich in der letzten Verhandlung dem Vortrag einer der beiden Parteien zuhörte, kam mir in den Sinn, wie großartig wir es in Deutschland haben: Jeder von uns hat das Recht, sein Anliegen, angemessener Klagegrund und Begründung der Klage vorausgesetzt, mittels eines Rechtsbeistands an einem ordentlichen Gericht einzuklagen, es wird der gesamte Sachverhalt gesichtet, durchgearbeitet, gewürdigt, verhandelt und es wird ein Urteil nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis unseres Rechtssystems gesprochen. Es wird seitens des Gerichts – zumindest im Zivilrecht – stets versucht, eine gütliche Einigung herbeizuführen. Wenn dem Kläger oder dem Beklagten das Urteil nicht zusagt, besteht die Möglichkeit, eine höhere Instanz anzurufen und dort erneut zu verhandeln und all das wird geduldig Schritt für Schritt ermöglicht, alles ohne Ansehen der handelnden Personen, alles basierend auf einem demokratisch entstandenen Gesetzesrahmen.

Das ist ein grandioses Element einer freiheitlichen Ordnung. Es ist oft unerkannte Freiheit. Es ist Freiheit, die wir einfach so hinnehmen, weil sie so selbstverständlich ist.

Diese Freiheit ist aber nicht selbstverständlich. Wir haben sie uns errungen, uns erarbeitet, uns bewahrt. Ich finde, es ist wichtig, sich die einzelnen Aspekte unserer Freiheit öfter vor Augen zu führen, es ist ja nicht nur das Zivil- oder Strafrecht, wir sprechen auch über ein Wahlrecht auf kommunaler, Landes- und Bundesebene, wir haben eine Polizei, die das Recht nach bestem Wissen und Gewissen schützt, wir können auf die Straße gehen und für unsere Anliegen demonstrieren, ich könnte diese Liste beliebig fortführen.

Für diese oft unerkannten Elemente der Freiheit lohnt es sich, einzustehen. Führen Sie Gespräche darüber auch mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denn in unseren Unternehmen verbringen die Menschen ja einen guten Teil ihres Tages und ihres Lebens. Da dürfen wir auch einmal ein wenig Werbung für die Wunder unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung machen.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

Um jeden Montagmorgen automatisch mit einem Wachstumsimpuls in eine erfolgreiche Woche zu starten, registrieren Sie sich für unseren kostenfreien Mandat Wachstums-Wochenstart in unserem Onlineshop: Wachstums-Wochenstart abonnieren

 

© 2019, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 384: Der Faktor Zeit

Wachstums-Wochenstart

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 384: Der Faktor Zeit

Die heute beginnende Woche ist wieder diejenige Woche im Jahr, in der bei Mandat die vermutlich größte Unruhe herrscht, denn in dieser Woche, von Mittwochnachmittag bis Freitagmittag, findet unsere größte Veranstaltung statt, unser Highlight, das Internationale Marken-Kolloquium, wie immer im September und wie immer im Kloster Seeon im schönen Chiemgau. Wir haben das Internationale Marken-Kolloquium über die Jahre zu einem festen Bestandteil unserer Leistung entwickelt, nahezu das gesamte Mandat-Team wird vor Ort sein und wir freuen uns darauf, mit 80 tollen Teilnehmern, Referenten und (Medien-)Partnern zwei Tage lang die Themen „Strategie“, „Wachstum“, „Marke“ in den Fokus zu stellen.

Obwohl die Teilnahme am Internationalen Marken-Kolloquium natürlich mit einer Gebühr versehen ist, ist diese nicht das Kernthema bei der Entscheidung, ob jemand teilnimmt oder nicht. Interesse an den Themen und an der Gemeinschaft, an der Ungewöhnlichkeit des Ortes, an der Tatsache, dass Verschwiegenheit über das im Kloster Besprochene vereinbart wird, vorausgesetzt, scheitert eine Teilnahme bei echten Interessenten nie am Geld. Wenn jemand, obiges Interesse vorausgesetzt, aus der Unternehmensführung – die wir als Teilnehmerinnen und Teilnehmer adressieren – sich entscheidet, nicht teilzunehmen, ist es aus einem anderen Grund.

Der echte Grund ist: Die Zeit.

Nun ist der Satz „Ich habe keine Zeit“ natürlich falsch, auch wenn er gewohnt und sozial verträglich klingt. Richtiger ist: „Ich habe keine Zeit dafür“. Noch richtiger ist: „Ich möchte mir die Zeit dafür nicht nehmen.“ Wie bitte? Selbstverständlich würde ich mir die Zeit dafür nehmen, wenn ich nur mehr davon zur Verfügung hätte, mag manch einer nun denken. Nein, nein, so einfach kommen wir aus der Sache nicht heraus – und da möchte ich das Beispiel des Internationalen Marken-Kolloquiums, das ich hier hilfsweise bemüht habe, verlassen –, denn wir entscheiden fast immer selbst, was wir mit unserer Zeit, es sind 24 Stunden, jeden Tag, tun – Unternehmenslenker insbesondere.

Wenn wir uns für oder gegen etwas entscheiden, wo wir Zeit investieren würden, dann ist dies eine freie Entscheidung. Die Vorbereitung der Aufsichtsratssitzung ist mir vielleicht wichtiger, als zu einer Veranstaltung zu gehen. Der Urlaub ist mir wichtiger als das Konzert, das in der Heimatstadt gegeben wird, zu dem mich Freunde eingeladen haben. Am Abend auf Bitten der Chefin doch noch ein paar Stunden in das spannende Projekt zu investieren ist mir wichtiger, als pünktlich daheim zum Grillen zu sein. So sieht es aus, es sind freie Entscheidungen. Nein, es gibt nur sehr wenige „Sachzwänge“, wir entscheiden es selbst. Wenn wir das einmal akzeptieren, sind wir auch wesentlich freier – und ehrlicher.

Übertragen auf unsere Beratungsmandate in Richtung Wachstum ist dies ebenfalls wichtig, denn wenn uns potenzielle Klienten sagen: „Für das Thema haben wir jetzt keine Zeit“, bedeutet dies, dass die Wichtigkeit des Themas noch nicht hoch genug ist oder nicht erkannt wurde. Oft helfen wir unseren potenziellen Klienten dabei, zu erkennen, wie wichtig „das Thema“ im Kontext tatsächlich ist und wir helfen auch dabei, dass einige andere „Themen“ sich durch unser „Thema“ erledigen, was den Kopf frei macht, Prioritäten gezielt vergibt und die Wirkung erhöht.

Wenn also einer Ihrer Mitarbeiter das nächste Mal sagt, er habe keine Zeit, weisen Sie ihn darauf hin, dass er dadurch seinen Prioritäten Ausdruck verleiht – und denken Sie bei dieser Formulierung daran, dass Sie dies auch tun, wenn Sie sie verwenden. „Ich habe keine Zeit“ gibt’s nicht.

Auf eine gute Woche und denjenigen von Ihnen und Euch, die wir in Seeon sehen, eine genüssliche Anreise, wir werden viel Freude haben und gemeinsam weiter wachsen. Schön, dass wir uns alle die Zeit dafür nehmen.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

Um jeden Montagmorgen automatisch mit einem Wachstumsimpuls in eine erfolgreiche Woche zu starten, registrieren Sie sich für unseren kostenfreien Mandat Wachstums-Wochenstart in unserem Onlineshop: Wachstums-Wochenstart abonnieren

 

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 383: Von Konrad Lorenz zu Wachstum

Wachstums-Wochenstart

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 383: Von Konrad Lorenz zu Wachstum

Viele von Ihnen und Euch kennen folgendes Zitat, das Konrad Lorenz zugesprochen wird und das in der Kommunikationswissenschaft einen festen Platz einnimmt:

„Gesagt ist noch nicht gehört, gehört ist noch nicht verstanden, verstanden ist noch nicht einverstanden, einverstanden ist noch nicht getan, getan ist noch nicht beibehalten.“

Diejenigen, die mit uns arbeiten, kennen das Mandat-EBAK-Prinzip, wobei EBAK ein Akronym ist für Erkenntnis, Bekenntnis, Aktion, Kontrolle und ich habe an anderer Stelle bereits einiges darüber geschrieben. Tenor: Die meisten Veränderungsinitiativen bleiben spätestens hinter „B“ (für Bekenntnis) stehen.

Vor kurzem, im Rahmen einer Strategieklausur bei einem mittelständischen Klientenunternehmen, das uns mit der konzeptionellen (Weiter-) Entwicklung der Wachstumsstrategie beauftragt hat, habe ich verdeutlicht, warum Dinge, von denen die Unternehmensleitung meint, dass sie doch besprochen, verabredet und verstanden seien, dennoch nicht umgesetzt werden. Dies ist eine etwas detailliertere Betrachtung als „EBAK“ und sie verdient der Würdigung.

Dies sind erforderliche Schritte, derer es bedarf, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Veränderungen tatsächlich stattfinden, um Wachstum zu erzeugen:

  • Besprechen
  • Verabreden
  • Materialisieren
  • Beschließen
  • Kommunizieren
  • Ableiten
  • Umsetzen
  • Sicherstellen
  • Gewöhnen
  • Überprüfen
  • Verbessern

„Wir haben es doch besprochen“ genügt eben nicht. Jede Wachstumsinitiative muss jeden der obigen Schritte präzise durchlaufen, sonst entsteht eine Bruchgefahr.

Ja, alle Schritte sind wichtig, aber es gibt besondere Fallen, in die ein Unternehmen angesichts der Vielzahl an Maßnahmen und vermeintlichen Beschlüssen oft tappt. Will man eine Falle in der obigen Sequenz besonders betonen, ist es das fehlende „Materialisieren“, was nichts anderes meint, als das einmal greifbar, lesbar, hörbar, anfassbar zu machen, was man verabredet hat. Erst dann (!) kann ein Beschluss erfolgen. Will man eine zweite große Falle beleuchten, ist es die des mangelnden „Sicherstellens“, weil man meint, es sei nun alles umgesetzt. Die dritte wesentliche Falle besteht im „Überprüfen“ der zur Routine gewordenen Abläufe.

Wichtig dabei: Wir beschränken uns hier nicht auf einen Webfehler in der hierarchischen Struktur. Vielmehr stellen wir häufig fest, dass auch innerhalb der Unternehmensleitung vermeintlich Verabredetes holpert.

Jetzt schauen Sie sich einmal den Stand derjenigen ihrer wichtigsten aktuellen Vorhaben an, die nicht so verlaufen, wie Sie sich das vorstellen. In welcher Stufe sind diese steckengeblieben? Gehen Sie dann eine Stufe zurück und beginnen den Prozess von dort noch einmal.

 

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 382: Die richtigen Fragen

Wachstums-Wochenstart

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 382: Die richtigen Fragen

In unserem Beruf als Wachstumsberater sind wir es gewohnt, viele Fragen zu stellen. Häufig wird Beratern dies ja zum Vorwurf gemacht („die stellen ja nur Fragen und sagen uns dann das, was wir ohnehin schon wissen“), aber das ist erstens ein alter Hut, hindert uns zweitens nicht daran, das trotzdem zu tun und wird der Sache drittens oft nicht gerecht – sofern die richtigen Fragen gestellt werden.

Die richtigen Fragen? Ja, gibt es denn auch falsche? Wir haben doch gelernt, es gäbe keine falschen oder gar dummen Fragen. Doch, die gibt es. Falsche Fragen sind Fragen, die das Verständnis nicht fördern und die auf Alternativen setzen, statt auf Resultate. Gute, wirksame Fragen sind beispielsweise Fragen nach dem „Warum“ von etwas, weil es der Sache auf den Grund geht. Wir starten Projekte beispielsweise nicht, wenn es keine gute Antwort auf den Zweck des in Rede stehenden Projekts gibt, das „Warum“ also nicht stark beantwortet werden kann.

Ein „Warum“ kann zugegebenermaßen auch zu einem inquisitorischen Instrument werden, wenn es eine Rechtfertigung herausfordert, anklagend klingt oder unterstellt, dass Verständnis für das mittels „Warum“ hinterfragte gänzlich fehlt. Hier ist Fingerspitzengefühl zwischen dem Fragenden und demjenigen, dem die Frage gestellt wird, gefragt. Der Fragende muss das beste Interesse des Gegenübers im Kopf haben und der Befragte benötigt das Vertrauen in den Fragenden, dass dieser wirklich verstehen und gemeinsam ergründen will. Eine schlecht gemachte „Warum“-Sequenz kann zu einem Eklat führen, gut gemacht führt sie zu Erkenntnissen, die vorher – vielleicht auf beiden Seiten (!) – nicht vorlagen.

Abgesehen von den „Warum“-Fragen: Welchen Charakter hat eine gute Frage? Sie muss an der Ursache ansetzen, das Ziel im Auge haben, nicht die Vielzahl möglicher Alternativen auf dem Weg zum Ziel, weil man sich dann verzettelt.

  • Statt „Wie können wir von Produkt xyz mehr verkaufen?“ sollten wir fragen: „Wie können wir unsere Rentabilität im Vertrieb deutlich erhöhen?“, vielleicht spielt Produkt xyz dabei gar keine Rolle mehr.
  • Statt „Wie können wir den Dienstleister abc zu besserer Leistung anhalten?“ muss die Frage lauten „Wie werden wir im Prozess abc leistungsstärker?“ Vielleicht ja mit einem anderen Dienstleister oder gar durch interne Leistung.
  • Statt „Wie können wir Mitarbeiter mit Seminaren fördern?“ muss die Frage lauten: „Wie können Mitarbeiter Z und wir dafür Sorge tragen, dass er seine (heutige oder zukünftige) Verantwortung vollumfänglich wahrnimmt?“

In der Medizin wird häufig der Fehler begangen, dass ein bestimmter (Blut-) Wert verbessert wird, ohne das Ziel oder den Kontext im Auge zu haben, abgesehen von dem verbesserten Wert. Viele Dinge müssen aber im Kontext gesehen werden. Das isolierte Optimieren eines Wertes – in unserem betriebswirtschaftlichen Kontext einer Kennzahl, eines Produkts, … – ist meist wenig hilfreich, ob auf dem Weg zum gesunden Organismus oder auf dem Weg zu gesundem Wachstum.

Wenn Sie mit Externen arbeiten, geben Sie ihnen eine Chance, die richtigen Fragen mit Ihnen zu finden, zu stellen und zu beantworten. Aber ob mit oder ohne Berater: Was tun Sie ab „heute“, um präziser zu fragen?

 

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer
Guido Quelle

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