Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 251: Muss man denn alles alleine machen?

Mandat Wachstums-Wochenstart„Muss man denn alles alleine machen?“ Kommt Ihnen manchmal auch diese Frage über die Lippen? Nein, ich spreche nicht von Politik und wildgewordenen Egozentrikern, die sich auf Kosten der Allgemeinheit profilieren wollen. Obwohl … Nein, gehört nicht hierher. Zumindest heute nicht.

Ich spreche von Dingen, die mit offenen Augen gar nicht hätten passieren dürfen. Ein Beispiel? Gern. Das nachfolgende Schild stand im Sommer 2016 vor einem beschrankten Hotelparkplatz in Dortmund. Ich habe das Logo ausgeblendet, weil ich keine Lust auf Abmahnungen habe, aber das Foto habe ich selbst, auf jemanden wartend, geschossen, kein Fake, versprochen:

HotelparkplatzKaum zu glauben, oder? Drei Fehler auf einem offiziellen Schild. Das „Management“, das auf dem Schild von der Haftung ausgenommen werden soll, hätte besser daran getan, jemanden mit rudimentären Deutschkenntnissen auf ein Schild schauen zu lassen, das direkt vor dem Hotel – mit Logo! – hängt.

Ich musste mir die Augen reiben, aber meine Reaktionsfähigkeit war jedenfalls hinreichend, um ein Foto zu schießen – damit Sie heute Morgen Freude haben.

Auf eine gute Woche und: Bleiben Sie wachsam …

Ihr und Euer

Guido Quelle

PS. Denken Sie daran, dass wir mit Hochdruck an einem Buch über die ersten 250 Originalbeiträge des Wachstums-Wochenstarts arbeiten, wenn Sie zu den Ersten zählen möchten, die dieses Buch in Händen halten, antworten Sie mir auf diese E-mail. Ihre Anfrage ist noch nicht verbindlich – sobald wir das Veröffentlichungsdatum und den Preis des Buches kennen, kommen wir auf Sie zu.

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© 2017, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 250: Dranbleiben

Mandat Wachstums-Wochenstart

Traraaaa! Trommelwirbel, bitte … Wir feiern Jubiläum! (… und unten kommt ein Jubiläumsangebot … )

Seit 250 Wochen gibt es den Mandat Wachstums-Wochenstart. Jeden Montag, bei Wind und Wetter, gehen unsere E-Mails auf die Reise, um Sie und Euch bei einem kraftvollen Start in die Woche zu unterstützen. Seit fast fünf Jahren gibt es ihn, den „Wachstums-Wochenstart“. Zunächst war es nur ein Beitrag auf meinem Blog – das sich, zugegebenermaßen einer zahlenmäßig äußerst beschränkten Leserschaft erfreute und das wir heute nur noch als Transportmedium und Archiv nutzen –, bis wir eines Freitags Nachmittags entschieden, ab kommenden Montag „auf Sendung“ zu gehen. Am 24. März 2014, mit der Ausgabe Nr. 100, war es so weit. Was waren wir gespannt. Konnten wir unseren damals etwa 6.000 Empfängern des Mandat Growthletters® wirklich eine wöchentliche Mail zumuten? Was würde passieren.

Die Rückmeldungen zeigten es: Nicht alle waren von der Idee begeistert und wir erhielten in den ersten zwei, drei Wochen etwa 1.000 Abmeldungen, was wir nicht persönlich nahmen, waren die positiven Kommentare doch sehr ermutigend. Einige von Ihnen und Euch fragten sich auch: „Hält er das durch? Jeden Montag?“ – Bitteschön.

Heute ist der Wachstums-Wochenstart das Mandat-Kommunikationsmedium, auf das wir die meisten Reaktionen bekommen. Viele Leserinnen und Leser wollen ihn nicht mehr missen, ich erhalte regelhaft Anmerkungen, Kommentare, Meinungen, die mich zum Nachdenken anregen. Ich versuche, jede einzelne Mail zu beantworten – wie es unsere Art ist, idealerweise am selben Tag, spätestens aber binnen 24 Stunden, was meist gelingt. Eine tolle Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu bleiben, mit denen wir nicht ohnehin in der Zusammenarbeit sind.

Die Botschaft, die ich heute vermitteln möchte ist: Dranbleiben! Wenn immer Sie eine Idee haben, die Sie richtig gut finden, bleiben Sie dran. Machen Sie weiter. Verlassen Sie sich nicht auf diejenigen, die Ihnen etwas ausreden wollen. Was habe ich nicht alles gehört: „Das ist Belästigung, das kannst Du doch nicht machen, jede Woche“, „Das hältst Du doch nicht durch, jede Woche“, „Wozu das alles?“. Keine Ahnung wozu, ich fand es einfach gut und richtig. Ich glaube, es war Johannes Gutmann, Chef von Sonnentor, der auf dem Internationalen Marken-Kolloquium 2015 sinngemäß sagte: Wenn Sie richtig Widerstand spüren, machen Sie weiter, dann sind Sie auf dem Weg zu etwas Großem.

Wenn Sie auf andere hören, dann sollten es Menschen sein, die das, was Sie machen wollen, entweder schon gemacht haben, oder die kein eigenes Interesse an Ihren Plänen haben. Aber: Bleiben Sie dran!

Danke, dass Sie weiter dabei sind, ich zähle auf Sie!

Auf eine gute Woche – und die nächsten 250!

Ihr und Euer

Guido Quelle

Für die, die bis hierher gelesen haben, folgt das versprochene Jubiläumsangebot:

Wir arbeiten gerade daran, aus den ersten 250 Originalbeiträgen des Wachstums-Wochenstarts ein Buch zu veröffentlichen. Wenn Sie ein von mir persönlich unterzeichnetes Exemplar (oder auch Exemplare, die Sie anderen widmen wollen) erhalten möchten, antworten Sie auf diese Mail mit der gewünschten Anzahl. Ihre Anfrage ist noch nicht verbindlich – sobald wir das Veröffentlichungsdatum und den Preis des Buches kennen, kommen wir auf Sie zu.

 
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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 249: Strategietagung? Och nee …

Mandat Wachstums-Wochenstart

Strategietagung? Ah, Sie veranstalten gar keine regelmäßige Strategietagung? Dann können Sie jetzt Zeit sparen und direkt zum „P.S.“ gehen.

Für alle anderen, die schon erkannt haben, dass Strategie kein Projekt, sondern ein Prozess ist, der auch der Pflege und der Aufmerksamkeit bedarf, geht es hier weiter: Geschieht es Ihnen gelegentlich in Ihrem Unternehmen, dass Sie auf die Ankündigung einer Strategietagung (Alternativen: Führungskräftetagung, Vertriebstagung, …) die offene oder versteckte Reaktion „Och nee, nicht schon wieder …“ erhalten? Dann haben Sie Handlungsbedarf, denn eine solche Tagung ist offenbar aus der Vergangenheit nicht als „spannend“ oder zumindest „wertvoll“ eingeordnet worden. Warum wohl nicht?

Ein unvollständiger Erklärungsansatz: Tagungen sind in der Regel stinklangweilig. Der Vorstand, die Geschäftsführung, wer auch immer das Unternehmen leitet, hält langweilige Powerpoint-Vorträge, Schriftgröße 10 Punkt, damit auch sicher alles zu sehen ist, die Bereichsleiter halten auch solche Vorträge, es wird viel über Zahlen gesprochen, es wird Druck aufgebaut, man versichert sich, dass man ein Team sei – was man nicht ist, wie die Tage danach wieder zeigen werden – und man geht nach zwei Tagen nach Hause. Das Highlight? Der Abend an der Bar des oft billigen Hotels. Prima. Vertane Zeit. „Och nee …“ wird so erklärbar.

Wir sind gerade eine Woche wieder zurück von unserer jährlichen Strategietagung, die wir stets im Januar eines Jahres von Mittwoch Mittag bis Samstag Vormittag halten und sind alle begeistert von den Resultaten. Powerpoint gab es wie immer nicht, wir hatten nicht einmal einen Beamer im Raum. Wozu auch? Über Zahlen haben wir nur sehr am Rande gesprochen, weil sie nur der Ausdruck unseres Tuns sind. Über Inhalte, indes, haben wir stundenlang gerungen. Wir haben Prioritäten gesetzt, Vorhaben skizziert, über Klienten gesprochen, unsere Strategie bestätigt und wo erforderlich justiert und – wie immer – unser cooles Jahr geplant. Mit der Zeit sind wir fast nicht hingekommen und mit nach Hause genommen haben wir aus dem „WildLand“, wo wir uns immer zusammenfinden, die Gewissheit, dass wir uns alle in dem coolen Jahr wiederfinden. Klar, wir waren hinterher erschöpft, aber sind nun voller Tatendrang, der unterstützt wird durch eine spezielle Methode, die uns hilft, das Beschlossene auch zu realisieren.

Dies ist das, was wir auch mit unseren Klienten tun, wenn wir gemeinsam Strategietagungen (Vertriebstagungen, Führungskräftetagungen) planen: Inhalt ist wichtiger als es Zahlen sind. Gemeinsames Erringen von Inhalten innerhalb der Leitplanken ist besser, als Dinge vorzugeben. Diskussion und Entscheidung schlagen Diktat und Schweigen. All das ist übrigens unabhängig von der Unternehmensgröße.

Wir jedenfalls freuen uns auf unsere nächste Strategietagung im Januar 2018. Der Termin ist bereits fixiert. Und Sie?

Auf eine gute Woche – mehr zur Mandat Strategietagung gibt es übrigens im Mandat Growthletter® nächste Woche.

Ihr und Euer

Guido Quelle

Zwei Nachsätze:

1.: Wir haben für die Fans des Wachstums-Wochenstarts eine großartige Idee in Vorbereitung, freuen Sie sich schon einmal darauf.
2.: Ganz ernsthaft: Wenn Sie das Format „Strategietagung“ noch nicht implementiert haben, oder es angestaubt ist, sollten wir sprechen.

 

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 248: Auf den Einzelnen kommt es an

Mandat Wachstums-Wochenstart

Wir waren zum Silvestermenü vor zwei Jahren im besten Restaurant des Ortes, hatten einen Tisch reserviert und nahmen zu Viert zur verabredeten Zeit Platz. Alles war festlich eingedeckt, wir kennen den Inhaber seit vielen Jahren und es stand zu erwarten, dass viele Gäste zum Silvesterdinner kommen würden. Das Restaurant würde bis auf den letzten Platz besetzt sein. Ein opulentes Mahl stand an, die Küche lief schon auf Hochtouren und es gab für den Tag auch zusätzliches Personal, damit alles zur rechten Zeit am rechten Ort sein würde.

Während des Aperitifs schauten wir auf die Menükarte, waren sehr angetan vom Resultat der Betrachtung, ich warf einen Blick in die Weinkarte und beschloss, wie ich es häufig tue, um nicht immer denselben Wein zu trinken, mich auf die zum Menü passende Empfehlung des uns unbekannten Obers zu verlassen. Alle am Tisch waren einverstanden.

Der Ober näherte sich auf mein Zeichen unserem Tisch.

Ober: „Ja, bitte?“

Ich: „Welchen Wein würden Sie uns zum Menü empfehlen, wenn uns eine Weinbegleitung zu umfangreich wäre?“

Ober, blättert in der Weinkarte: „Wir haben einen offenen roten Landwein“.

PAUSE

PAUSE

Ich, langsam: „Einen … offenen … roten … Landwein …?“

Ober: „Ja.“

Ich ging nicht davon aus, dass er annahm, wir könnten uns keinen ordentlichen Wein leisten, sagte artig „Danke, wir schauen nochmal“ und wollte kaum glauben, dass er uns hier und jetzt einen „drögen Roten“ empfiehlt. Wir bestellten einen vernünftigen Wein, genossen den Abend und mir war wieder einmal klar:

Du kannst noch so ein gutes Produkt haben, noch so tolle Serviceansprüche stellen, noch so exquisit erscheinen. Wenn Deine Mannschaft es am „POS“ versemmelt, hast Du keine Chance. Auf den Einzelnen – jawohl, auf jeden Einzelnen – kommt es an!

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

P.S.: Zum Thema „Auf den Einzelnen kommt es an“ wird von mir im März ein Fachbeitrag im Schweizer KMU-Magazin erscheinen, wo ich seit Jahren eine monatliche Wachstumskolumne verfasse. Wenn der Beitrag für Sie von Interesse ist, antworten Sie mir einfach direkt auf diesen Wochenstart.

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 247: Probieren Sie es aus!

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Insbesondere in der persönlichen Beratung von Unternehmenslenkern besprechen wir auch Dinge miteinander, die nicht nur mit dem Unternehmen sondern auch mit dem persönlichen Wachstum zu tun haben. Mitunter fragen mich Klienten in diesem Zusammenhang, wie sie etwas Neues lernen können. Beispiele dazu: „Wie kann ich am besten Diktieren lernen?“, „Wie kann ich am besten eine neue Sprache lernen?“

Meine Standardantwort: „Indem Sie es tun!“ Probieren geht über Studieren, schon vergessen? Der Gedanke des Probierens kommt in der unternehmerischen Praxis viel zu kurz und wird der Perfektion geopfert. Es wird über Dinge nachgedacht, es wird gegoggelt – mit zweifelhaftem Resultat –, es werden Menschen gefragt, die keine Ahnung haben, weil sie es selbst noch nie getan haben, statt dass Dinge einfach einmal ausprobiert werden. Das TUN wird massiv unterschätzt – oder ist das Googeln, Ratgeber kaufen, sich fünfmal im Kreis Drehen am Ende nur eine andere Form der Aufschieberitis?

Manchmal vielleicht. Oft genug aber nicht. Man kommt einfach nicht auf das Naheliegende. Und selbst wenn man darauf kommt: Man will ja effizient wachsen. Zu früh! Bei Neuem gilt es erst einmal, Traktion zu gewinnen. Wenn man lernen will, wie man diktiert, nehme man seinen Rechner und spreche in eine Diktiersoftware. Oder man kaufe ein Diktiergerät und arbeite mit Dateien, egal, ob sie abgetippt oder von einer Software transkribiert werden. Wenn man eine Sprache lernen will, spreche man sie – am besten vor Ort. Will man wissen, ob ein Mitarbeiter eine neue Verantwortung übernehmen kann, erarbeite man mit ihm einen Plan, es auszuprobieren. Will man herausfinden, ob höhere Preise erzielbar sind, probiere man es aus. Wird es nicht sofort funktionieren? Wahrscheinlich.

Das Risiko, das wir scheuen, ist gering, denn alles kann korrigiert werden. Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Sehen Sie? Nicht wirklich relevant. Kann das Geld kosten? Ja, klar. Aber wenn wir nicht handeln verlieren wir Zeit und vielleicht eine Chance. Und wenn wir das Thema nicht anpacken, war es vielleicht auch gar nicht wichtig. Für die verbleibenden wichtigen Dinge aber gilt: Ausprobieren!

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 246: Entscheidungen treffen

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Neulich in einem strategischen Arbeitstreffen galt es wieder einmal, nicht-triviale Entscheidungen zur strategischen Ausrichtung eines Unternehmens zu treffen. Wie immer handelte es sich um eine Entscheidung unter Unsicherheit und wie immer gab es gute Argumente für die eine als auch für die andere Lösung – hierbei handelte es sich in der Tat um exakt zwei Optionen, zwischen denen es sich zu entscheiden galt, beide mit wesentlicher Tragweite für das künftige Wachstum.

Wir lieben solche Situationen, weil es keine richtige oder falsche Antwort gibt. Was die Entscheidung, welche auch immer getroffen wird, bringt, zeigt in einer solchen Situation ausschließlich die Zukunft. Gleichwohl legen wir auch hier Wert auf Methode. Welche Fragen gilt es also, unter anderem, zu stellen?

  • Welches Ziel soll überhaupt erreicht werden?
  • Was sind Chancen der jeweiligen Option?
  • Mit welcher Wahrscheinlichkeit tritt welche Chance ein?
  • Was sind Risiken der jeweiligen Option?
  • Mit welcher Wahrscheinlichkeit tritt welches Risiko ein?
  • Was sind die jeweiligen Auswirkungen der einzelnen Chancen und der Risiken?
  • Was ist unser jeweils stärkstes Argument für und gegen jede Option?
  • Was sind unsere Entscheidungskriterien?
  • Wie lautet die Entscheidung auf Basis des Abwägens?

Auf dieser Basis lässt sich eine Entscheidung besser treffen, als aus dem Bauch heraus. Es kostet ein wenig Zeit und Mühe, aber es lohnt sich.

Viel Freude beim Entscheiden, schließlich muss nicht für jede Entscheidung ein solches Raster erarbeitet werden.

Auf eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 245: Der zweite Januar und die guten Vorsätze

Mandat Wachstums-Wochenstart

Achtung, Vorsicht! Heute ist der 2. Januar und für einige von Ihnen ist dies der erste Arbeitstag in diesem Jahr. Was jetzt nicht geschehen sollte: Der Versuch, alle guten beruflichen Vorsätze gleichzeitig in die Tat umzusetzen. Aber: Die wichtigsten zwei oder drei haben das durchaus verdient, denn die Regel gilt: Was man sich vornimmt, sollte man binnen 48, maximal aber 72 Stunden zumindest operativ planen, sonst verliert es an Dynamik und wird durch nachfolgende Anregungen, Informationen, Sachverhalte, Dringlichkeiten übersteuert.

Was sind Ihre zwei, drei Top-Prioritäten für das neue Jahr? Schreiben Sie mir an guido.quelle@mandat.de und damit haben Sie einen weiteren Schritt getan: Sie haben Öffentlichkeit erzeugt und dies erhöht die Verbindlichkeit.

Und wenn Sie es in dieser Woche noch ein wenig ruhiger angehen lassen … ist das eine prima Sache ☺

Ein frohes neues Jahr!

Ihr und Euer

Guido Quelle

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 244: Danke!

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Es ist der zweite Weihnachtstag und damit ein guter Tag, um „Danke“ zu sagen. Danke dafür, dass uns unsere Klienten und Geschäftspartner Tag für Tag ihr Vertrauen schenken. Danke dafür, dass wir gemeinsam mit unseren und für unsere Klienten so viel bewegen. Danke, dass wir uns gemeinsam am gesunden Wachstum erfreuen können und dabei frohen Mutes und bester Dinge in die Zukunft sehen dürfen.

Ich möchte persönlich meiner Mannschaft bei Mandat „Danke“ sagen dafür, dass sie sich so mit den Themen unserer Klienten identifiziert und für das Erreichen vieler für unmöglich gehaltener Ziele jeden Tag einsetzt. Ihr seid die Besten! Ein besonderer Dank gilt auch all unseren Familien, ohne deren Unterstützung all das, was wir tun, nicht möglich wäre.

Lasst uns alle gemeinsam weiter freudig an einer gesunden und spannenden Zukunft arbeiten.

Weiterhin frohe Weihnachten, in einigen Tagen einen gesunden Übergang ins neue Jahr und
herzliche Grüße

Ihr und Euer

Guido Quelle

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 243: Vertrieb und Faulheit

Mandat Wachstums-Wochenstart

Wenn wir ein Mandat zur Vertriebsaktivierung erhalten, oder auch ein Mandat zur Realisierung einer Vertriebsstrategie, fragen wir stets: „Wer ist Ihr erfolgreichster und faulster Vertriebsmitarbeiter?“ Wohlgemerkt: Wir möchten nicht einerseits den faulsten Vertriebsmitarbeiter und andererseits den erfolgreichsten kennenlernen, sondern denjenigen, der mit dem geringsten Aufwand den größten Erfolg hat.

Warum? Weil wir das Muster kennenlernen möchten und Schlüsse daraus ziehen möchten, die eine Multiplikation erlauben. Es geht uns in erster Linie nicht darum, denjenigen kennenzulernen, der mit höchstem Einsatz unter persönlicher Aufopferung den größten Erfolg erzielt, sondern den, der dies mit kleinstem Einsatz schafft. Oft stehen die Fragezeichen auf der Stirn des Klienten. Uns geht es hier um Output, nicht um Input.

Es geht auch nicht darum, den „faulen“ – jawohl, das ist ein wertendes Adjektiv – Mitarbeiter zu mehr Fleiß anzuregen, sondern es geht tatsächlich darum, Muster zu finden, die den vermeintlich „faulen“ Mitarbeiter zu guten Leistungen befähigen. Selten hören wir „Da haben wir keinen.“ Oft genug aber hören wir dann: „Ja, das ist Frau xyz, aber ihr Erfolg ist auch …“ und dann kommen Einschränkungen, wie „… in der Historie begründet“, „… durch die vielen Kunden in ihrem Einzugsbereich bedingt“, „… das Resultat ihres Netzwerks, das sie mitgebracht hat“ und so weiter. Das ist uns egal, Hauptsache, wir können mit dem Dame (oder dem Herrn) sprechen. Und wissen Sie was? Deutlich mehr als einmal, um es vorsichtig zu formulieren, ist es uns gelungen, durch tiefes Sondieren tatsächlich Muster zu ergründen, von denen die gesamte Mannschaft profitieren konnte. Resultat? Profitables Wachstum.

Achten Sie nicht zu sehr auf Input. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man mit Fleiß etwas erreicht, aber Fleiß allein genügt nicht. Zeugnisse mit „… hat sich stets bemüht …“ wollen wir nicht lesen. Bei aller Wertschätzung von Einsatz, Fleiß, Input: Wertschätzen Sie es auch, wenn jemandem Erfolge regelmäßig auch vermeintlich leicht von der Hand gehen, versuchen Sie zu ergründen, was alle anderen daraus lernen können, statt den Mitarbeiter als „faul“ abzustempeln.

Eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 242: „Ich sach ma so …“

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„Ich sach ma so“ bringt mich auf die Palme: „Ich sach ma so, die Sache ist schwierig.“ Schön ist auch die ausformuliertere Variante „Ich sach ma so, sach ich ma …“ – es vergehen gefühlte Stunden, bis die Person auf den Punkt kommt. Die Kurzform „Ich sach“ ist nicht besser. Gerne auch mit gedehntem „I“ wie in „Ihhhhhch sach“, gerne auch mitten im Satz.

„Sozusagen“ ist auch schön. Das Wort hat eine Bedeutung, aber ich sach ma so: Viermal im Satz muss es sozusagen nicht sein – sach ich ma.

Irgendwann in einem Meeting hatte ein Teilnehmer ein schnell gesprochenes Wort zur Hand, das ich gar nicht verstand. Es lautete „Immrundnomm“. Verstanden? Ich auch nicht. Aber nach einer Weile kam ich drauf. Sprechen Sie es einmal aus, wir alle gemeinsam: „Imrundnomm“. Na? Richtig: „Im Grunde genommen“. Auch gerne viermal im Satz. Das geht dann so:

„Ich sach ma so, imrundnomm ist das doch ganz einfach, wir müssen nur – da müssen Sie sich natürlich sozusagen drum kümmern – imrundnomm die IT fragen, die dann, sach ich mal, den Schalter imrundnomm nur umlegt, nach einiger Zeit natürlich erst, sozusagen. Ist klar, sach ich ma.“

Übertrieben? Mitnichten. Hören Sie einmal hin. Überall Füllsel.

Auch Wiederholungen sind interessant. Beispiel: „Ich meine, dass wir das … dass wir das nicht weiter verfolgen sollten“ oder „Wir haben das nicht … nicht geplant, sondern nur angedacht.“

Nein, es geht mir nicht um Perfektion und auch ich habe mitunter Füllsel in meinen Sätzen. Aber: Sprache informiert unser Hirn und ist zugleich Ausdruck unseres Denkens. Wenn wir nicht klar sind, eiern wir herum. Wenn wir oft genug herumgeeiert sind, schleichen sich Füllsel ein. Das kann ein einfaches „emm“ oder „äh“, alternativ auch „äh, äh, äh“ sein, über obige Beispiele bis hin zu eloquenteren Varianten wie „Jo wissen Sie, I sog Ihnen was“ – wie Franz Beckenbauer gerne auf Fragen antwortete.

Bemerkenswert ist, dass sich Menschen, die viel Zeit miteinander verbringen, das Sprechen voneinander abschauen – im Guten wie im Schlechten, inhaltlich wie prozessual. Ich habe das häufig im Arbeitsumfeld und im Privaten beobachtet.

Sorgen Sie in Ihrem Umfeld für Klarheit im Denken und für klares Sprechen. Sie können mit gutem Beispiel vorangehen. Und schauen Sie auf solche Füllsel, denn oft genug sind sie Ausdruck mangelnder gedanklicher Klarheit.

Ich sach ma so: Eine gute Woche!

Ihr und Euer

Guido Quelle

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