Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 149: Profitabilität

Mandat Wachstums-WochenstartWachstum ist das eine. Profitables Wachstum ist das andere. Nicht umsonst lautet der Titel meines viel besprochenen Buches (das übrigens inzwischen Leser in mehr als 25 Ländern hat) „Profitabel wachsen“ und nicht nur „Wachsen“ oder „Unternehmenswachstum“. Das sei klar, meinen Sie? Na prima, dann können Sie aufhören, diesen Wachstums-Wochenstart zu lesen.

Alle anderen, die jetzt weiterlesen, seien bestärkt in ihren Bestrebungen, in ihren Unternehmen eine Kultur der Profitabilität zu etablieren. Stumpfes Addieren von Umsatz gehört in vielen Unternehmen immer noch zum Tagesgeschäft. Klar, wenn niemand fragt, welchen Profit der Umsatz bringt, kann das passieren.

Wir achten in unseren Beratungsmandaten stets gezielt auf die Profitabilität. Mandate in erfolgreichen Unternehmen, die auskömmlich gewachsen sind und bei denen sich die Eigentümer und / oder das Management fragen, warum trotz der erheblichen Wachstumsschritte nicht deutlich mehr unter dem Strich bleibt, als zuvor. Die Antwort ist einfach, die Lösung nicht immer: Zu häufig wurde der Umsatz mit zu hohen Kosten erkauft. Nicht einmal, dass die Marktpreise nicht stimmen, aber die Produktivität lässt zu wünschen übrig: Mehr Leute, mehr Gespräche, höhere Fixkosten, sprungfixe Kosten, … ergänzen Sie selbst … und nicht überproportional mehr Umsatz. Ehe man es sich versieht, hat man den Gesamtapparat vergrößert, ohne das zusätzliche Risiko mit einer höheren Profitabilität zu belohnen. Mit Zitronen gehandelt, so nennen wir das.

Profitables Wachstum bedeutet: Der Umsatz steigt stärker als der Markt durchschnittlich wächst und der Ertrag steigt prozentual stärker als der Umsatz. Sensibilisieren Sie Ihre Mannschaft dafür. Was diese davon hat? Zum Beispiel sichere Arbeitsplätze und das ist doch schon einmal nicht schlecht.

Sind Sie schon dabei? Jede Woche ein Wachstumsimpuls per Video: „Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Jeden Dienstag erhalten Sie ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Sie erhalten alle Episoden der seit Januar 2015 laufenden Staffel, nichts geht Ihnen verloren. Zur Information und Registrierung. Fünf kostenfreie Episoden gibt es hier zu sehen.

© 2015, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.

© Sprinter: mezzotint_fotolia – Fotolia.com

Warum externes Benchmarking Unsinn ist, wenn es um profitables Wachstum geht

Viele Unternehmen legen Wert darauf, externes Benchmarking als Wertmaßstab und Entwicklungsrichtungsgeber anzulegen, um das eigene Business zu verbessern. Was dabei gern übersehen wird ist dreierlei:

  1. Warum wird eine bestimmte Branche, deren Spezifika ganz andere sind, überhaupt genommen? Die Vergleichbarkeit muss hinken.
  2. Wer sagt, dass nicht wesentlich bessere Resultate als die, auf deren Basis das Benchmarking erfolgt, erreicht werden können? Warum nur 12% Verbesserung, warum nicht 18%?
  3. Wer schaut eigentlich nach innen, gerade in komplexeren Organisationen und sucht nach internen Best Practices?

Wir haben in Klientenprojekten mehrfach interne Best Practices erhoben, was wesentlich effektiver war und eine erheblich höhere Akzeptanz erzeugt hat, als wenn wir beispielsweise in einem Modeunternehmen Benchmarks aus einem anderen Modeunternehmen oder gar aus der Automobilindustrie angelegt hätten. Es geht bei der Schaffung profitablen Wachstums nicht darum, jemandem zu folgen, sondern darum, Maßstäbe zu setzen. Das muss Ihr Anspruch sein, nicht mehr und nicht weniger.

Jede Woche ein Wachstumsimpuls: „Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Jeden Dienstag erhalten Sie ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Sie erhalten alle Episoden der seit Januar 2015 laufenden Staffel, nichts geht Ihnen verloren. Zur Information und Registrierung. Fünf kostenfreie Episoden gibt es hier zu sehen.

© 2015, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.

Offensichtliches nicht korrigiert – Verärgerung programmiert

Wenn Sie Microsoft® Office® Produkte nutzen, werden Sie möglicherweise die Autokorrektur eingestellt haben. Stellen Sie auch fest, dass manche Vorschläge schlicht unglaublich schwachsinnig sind? Und dass diese Vorschläge auch beim zweiten oder dritten Mal so unsinnig bleiben, obwohl Sie die Autokorrektur wieder rückgängig gemacht haben? Willkommen im Club.

Ich schreibe sehr schnell und in der Regel mit äußerst wenigen Fehlern. Daher entgeht mir schlicht manche Autokorrektur von Office®, was mitunter zu Lachern, aber auch schon zu mancher, sagen wir einmal zumindest „erwähnungsbedürftigen“, interessanten Situation geführt hat, nämlich dann, wenn Namen von Office® „autokorrigiert“ werden. Ich möchte hier kein Beispiel nennen, aber ein falscher Name in der Anrede ist nicht so lustig – und jegliche Auto“korrektur“ ist hier wenig hilfreich. Immer, wenn dies geschieht, denke ich an meine Wurzeln, schließlich bin ich ja Diplom-Informatiker und es war zu dem Zeitpunkt, als ich studiert habe, in den Vor-„Internet-für-alle“-Zeiten, bereits möglich, eine simple Abfrage vorzunehmen: „Wenn das vorhergehende Wort „Frau“ oder „Herr“ ist, nimm keine Autokorrektur des aktuellen Wortes vor.“

Microsoft® schleppt diese ungenügende Funktion, die zu langsam lernt, schon seit Jahren durch die Office® Produkte, zumindest auf dem Mac®. Wie schauen Ihre Leistungen aus? Werden sie durch Kleinigkeiten, die offensichtlich nicht korrigiert werden, zu einem Ärgernis? Erfährt Ihr Kunde immer wieder negative Impulse, wenn er Ihre Produkte und Leistungen in Anspruch nimmt? In unseren Projekten zur Schaffung profitablen Wachstums stellen wir regelhaft auch die Produkte und Leistungen auf den Prüfstand, denn wir brauchen nicht über Wachstum zu sprechen, wenn wir dabei die Fehler vervielfältigen.

Im Übrigen haben wir bei Mandat inzwischen eine Liste der absurdesten Autokorrekturen angelegt. So haben wir wenigstens im Nachhinein etwas zum Lachen.


Wir sind auf Sendung und Sie können dabei sein: Gönnen Sie sich jede Woche einen Wachstumsimpuls: „Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 –Jeden Dienstag senden wir Ihnen ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Sie können immer noch zusteigen, denn Sie erhalten alle Episoden der laufenden Staffel, nichts geht Ihnen verloren. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier. Fünf kostenfreie Episoden gibt es hier zu sehen.

© 2015, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.

CEO Tipp des Monats Januar 2015: Rapides Wachstum? Jetzt ein Fundament schaffen.

CEO-Tipp

Sie kennen die Situation – und haben sie hoffentlich oft genug erlebt: Ihr Unternehmen, eine Produktlinie, ein Geschäftsbereich wächst rapide. Die Investitionen der Vergangenheit haben sich ausgezahlt, Kunden fragen beständig nach, ja, die Nachfrage wächst sogar rasant. Das Grinsen will nicht mehr aus dem Gesicht des Vertriebschefs weichen. Die Zahlen stimmen, der Verkauf läuft hochprofitabel, Sie haben bereits Wartelisten, produzieren in Dauerschichten oder stellen Mitarbeiter ein, um den Markt mit Ihren Produkten und Dienstleistungen noch stärker zu beglücken.

Alles ist gut, wäre da nicht der zunehmende Druck, die zunehmende Anforderung an Flexibilität, die ausufernden Arbeitszeiten, immer neue, unbekannte Gesichter in der Firma, erste Kunden beginnen, darüber zu maulen, dass sie auf die Leistungen oder Produkte länger warten müssen, als gewohnt, sie sehen am Horizont bereits den Wettbewerb, der auch nicht faul ist und beginnt, sich gegen Ihre Initiative zu rüsten. Gut, sie haben einen erheblichen Zeitvorteil, aber der währt auch nicht ewig. Wie auch immer: Der Verkauf läuft nach wie vor prächtig. Obwohl – eigentlich ist das letzte, was sie jetzt brauchen könnten, ein neuer Auftrag, denn Vertrieb und Produktion liegen gerade im Clinch. Auch die Logistik meldet sich zu Wort und fragt, wie sie die ganzen Versprechen des Vertriebs einhalten soll und merkt an, dass sie zumindest gerne einmal gefragt werden würde.

Zugegeben: Die Situation ist ein Luxusproblem. Aber: Das kann sich schnell ändern, nämlich dann, wenn der Kunde plötzlich nicht mehr so mitspielt, wie er in diesem System mitspielen sollte. Wenn Kunden beginnen, sich abzuwenden, weil sie nicht mehr so verlässlich bedient werden, wie zuvor, wenn die Produktleistung nachlässt, weil sich Qualitätsmängel ergeben, wenn die Lieferanten nicht mehr mit der Zulieferung nachkommen, wenn bei Dienstleistungen die Qualität auf Grund mangelhaft ausgebildeten Personals nachlässt, wenn … dann kann dieses Erfolgssystem kippen und wir alle haben dies schon erlebt – entweder am eigenen Leibe oder in der am Markt erlebten Praxis, als Beobachter oder Kunde.

Wenn Sie als CEO in irgendeinem Bereich dieses starke Wachstum verzeichnen, sorgen Sie vor allem für drei Dinge:

  1. Bereiten Sie Ihre Mannschaft darauf vor, dass Sie kein lineares Fortschreiben, sondern einen exponentiellen Anstieg erwarten, dass also ein „weiter so“ nicht funktionieren wird, sondern dass andere Formen des Herangehens erforderlich sein werden. Fordern Sie Vorschläge ein. Sorgen Sie für eine dem Wachstum angemessene Prozess-Welt, ein prozessuales Fundament, welches das Wachstum tragen kann. Vor allem die Schnittstellen sind hier entscheidend.
  2. Setzen Sie Ihre Personalabteilung in Abstimmung mit den Fachbereichen darauf an, Top-Leute zu screenen, die angeworben werden können. Bedenken Sie, dass Sie mit mindestens drei, nicht selten zwölf Monaten Vorlauf rechnen müssen.
  3. Stoßen Sie – trotz des brummenden Marktes – einen Innovationsprozess dann an, wenn das Wachstum vermutlich am stärksten ist. Lassen Sie nicht zu, dass sich jemand auf dem aktuellen Erfolg ausruht, denn dieser ist das Resultat richtigen Handelns in der Vergangenheit. Gerade jetzt, in dieser starken Wachstumsphase müssen weitere Innovationen begründet werden, auch wenn das der Mannschaft oft – verständlicherweise – nicht unmittelbar attraktiv erscheint.

Diejenigen unserer Klienten, die uns in einer solchen Phase mandatieren, profitieren enorm von unserem gemeinsamen Wirken, vor allem bezüglich der Punkte 1 und 3, denn hier haben unsere Klienten mit uns einen echten Wachstumsexperten an der Hand. Ganz offen wünschten wir uns, dass noch mehr Klienten in genau dieser Phase an uns herantreten – gar nicht so sehr zu unserem Vorteil, sondern zum Vorteil ihrer Unternehmen, denn in dieser starken Wachstumsphase kann so viel Gutes für die Zukunft begründet werden. Aber ist es nicht wie immer? Der natürliche Feind der Strategie ist eben doch das operative Geschäft.

© 2015, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York. ***

Der CEO-Tipp des Monats ist Auszug aus dem monatlich erscheinenden Mandat Growthletter, der kostenfrei bezogen werden kann: Anmeldung

Die aktuelle Ausgabe ist hier zum Download verfügbar (PDF, ca. 2 MB) ***

„Wachstum muss Geld kosten, damit es Geld bringt“

Horst Trimborn, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung, des Vorstandes, des Beirates zahlreicher namhafter Unternehmen und mein Klient in vielen Dutzend erfolgreicher Projekte sagte mir seinerzeit einmal im Rahmen eines als Telekonferenz aufgezeichneten Gesprächs: „Wachstum muss Geld kosten, damit es Geld bringt.“ Was auf den ersten Blick gelassen formuliert und ganz augenscheinlich richtig ist, ist auf den zweiten Blick keinswegs eine selbstverständliche Haltung in Unternehmen.

Wir erleben immer wieder, dass Unternehmen sich zurücklehnen, sich auf Geschaffenem ausruhen und dass sie erwarten, dass das Wachstum unendlich weitergeht. Ein schöner Wunsch, aber sehr unwahrscheinlich, im Gegenteil: Das Zurücklehnen erzeugt Lethargie, Saturation, Dynamikmangel. Verstärkt wird dies durch das fieberhafte, mitunter zwanghafte Bestreben, jedes Jahr, besser noch jedes Quartal, ein besseres Ergebnis zu schreiben. Wir müssen aber Zeit, Geld, Ressourcen investieren, anderenfalls wird es nichts mit dem zukünftigen Wachstum. Wachstum entsteht aus Innovation und Innovationen fallen nicht vom Himmel.

Wo investieren Sie in diesem Jahr? Wo verzichten Sie eventuell sogar auf das Optimieren des Betriebsergebnisses, um Zeit und Geld zu investieren, damit Neues geschaffen wird, das die Distanz zu Ihrem Wettbewerb wieder vergrößert? Bedenken Sie: Aufholen allein ist mitnichten genug. Es geht um Wettbewerbsvorteile, nicht um das Hinterherhecheln. Das ginge nicht, meinen Sie? Der Wettbewerb sei zu stark? Dann müssen Sie überdies auch an Ihrem „Mindset“ arbeiten.

Nächsten Dienstag geht es los und Sie können noch von Beginn an (sozusagen fast „live“) dabei sein:„Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier. Die kostenfreie „Episode 0“ gibt es hier zu sehen.

© 2015, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 141: Welchen Beitrag haben Ihre Abteilungen 2014 geleistet?

Mandat Wachstums-WochenstartHerzlich willkommen in einem neuen Jahr, herzlich willkommen zurück. Der Januar ist traditionell ein Monat des Zurück- und Vorausblickens, ein Monat zahlreicher Strategieklausuren, Führungskräftetagungen, Kick-Off-Meetings. Stellen Sie sich bei dieser Gelegenheit folgende Frage:

„Welchen Beitrag hat die Abteilung … in Richtung unserer Kunden im vergangenen Jahr geleistet?“

Gehen Sie alle Abteilungen durch. Fällt Ihnen zu einer Abteilung nichts ein, sollte sich dies 2015 ändern. Ja, das gilt auch für die Buchhaltung und auch für die Personalabteilung. Fallen Ihnen zu einer Abteilung besonders viele Punkte ein, überlegen Sie, wie Sie dies im Unternehmen multiplizieren und das Niveau in 2015 mindestens halten können. Machen Sie das Thema zum Gegenstand Ihres Rückblicks auf der Strategietagung. Stellen Sie sicher, dass alle, wirklich alle Abteilungen sich auf Ihre Kunden ausrichten. Alle anderen Ausrichtungen leiten fehl und führen zu verlangsamten Wachstum.

Fragen Sie auch die Abteilungsleiter, wie diese ihre Wirkung auf die Kunden sehen. „Wir haben doch gar keine Kundenwirkung!“ – Falsche Antwort.

Auf ein wachstumsstarkes und gesundes neues Jahr!

Übrigens: In acht Tagen geht es los, seien Sie von Anfang an LIVE dabei …

„Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier. Die kostenfreien Episoden 0, 0,5 und 0,75 gibt es hier zu sehen.

© 2015, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
© Sprinter: mezzotint_fotolia – Fotolia.com

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 138: Festhalten? Nein: Loslassen.

Mandat Wachstums-WochenstartWenn wir initial mit einem neuen Klientenunternehmen zusammenarbeiten, das wachsen will, gilt einer unserer wesentlichen Aufmerksamkeitsaspekte dem Produkt- und Leistungsspektrum, also dem Angebot. Auffällig ist, dass diejenigen Unternehmen, die schon respektabel und profitabel wachsen (und dies noch verstärken wollen) sich regelhaft und intensiv damit auseinandersetzen, wie dieses Angebot sinnvollerweise aussieht.

Was auf den ersten Blick logisch klingt, ist anspruchsvoller als man meinen mag. Zu häufig nämlich halten Unternehmen an Produkten und Leistungen fest, die in der Historie vielleicht einmal erfolgreich waren, vielleicht sogar maßgeblich zum Wachstum beigetragen haben, die aber längst nicht mehr so attraktiv sind, wie in der Vergangenheit. Es wird an Gewohntem festgehalten, statt loszulassen und Raum für Neues zu schaffen – fatal für Wachstum, denn Wachstum entsteht aus Erneuerung, nicht aus purer Addition oder Wiederholung.

Wann ist der geeignete Zeitpunkt, loszulassen? Es gibt ihn nicht, aber hier sind ein paar Hilfen:

Produktions- und Handelsunternehmen: Prüfen Sie die Gängigkeitsliste Ihrer Artikel (Renner-Penner-Liste). Sie wird zu häufig als Informationsmedium und zu selten für Konsequenzen genutzt. Wie sieht das untere Drittel aus? Wie viele der Produkte sind mit der Ausrede noch im Angebot, dass irgendein Kunde sie irgendwann einmal brauchen könnte? Weg damit.

Dienstleistungsunternehmen: Prüfen Sie, wie Ihre Kunden sich weiterentwickelt haben und wie Sie sich weiterentwickelt haben. Sagen Sie „Nein“, wenn ein Kunde eine Leistung von Ihnen haben möchte, die Sie eigentlich nicht mehr anbieten wollen. Ah, Sie haben Angst, den Auftrag oder gar den Kunden zu verlieren? Hier sind Nachrichten: Ein „Nein“ (genauer: „Wir sind aus dieser Leistung herausgewachsen und bieten dies nicht mehr an, helfen Ihnen aber gern, die Leistung woanders zu beziehen“) verschafft Respekt.

Faustregel für Produkte und Dienstleistungen: Lieber zu früh loslassen, als zu lange festzuhalten.

In einem Monat geht es los. Sind Sie schon dabei? „Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier. Die kostenfreien Episoden 0, 0,5 und 0,75 gibt es hier zu sehen.

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
© Sprinter: mezzotint_fotolia – Fotolia.com

Wachstumskolumne: Der Punkt der Wahrheit ist die Tat

Wachstumsstrategien gibt es wie Sand am Meer. Der Punkt dabei: Sie scheitern nicht in der Konzeption, sondern in der Realisierung. Nicht das Papier, sondern die Realität entscheidet darüber, wie gut die eigene Strategie wirklich ist …

Lesen Sie weiter und klicken Sie hier für das kostenfreie PDF. Dies ist ein Beitrag aus meiner monatlichen Wachstumskolumne im Schweizer KMU-Magazin. Mit herzlichem Dank an das KMU-Magazin für die Überlassung des PDFs.

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.***

Wichtige Wachstumsfaktoren. Heute: Gesellschaftliche Veränderungen

Gesellschaftliche Veränderungen sind enorm wichtig, wollen wir über Wachstum sprechen, denn sie münden häufig in eine „Um-Normung“, was bedeutet, dass das, was gestern noch undenkbar war, morgen normal, selbstverständlich und akzeptiert ist. Einige, sehr unterschiedliche, Beispiele:

  • Zwei Verdiener in einer Partnerschaft
  • gleichgeschlechtliche Partnerschaften
  • Telefonieren auf der Straße
  • Einkaufen bis 22 Uhr und darüber hinaus
  • Einkaufen ohne Zeitbegrenzung Online
  • Kinder, die beim Essen mit dem Gameboy spielen
  • Eltern, die das akzeptieren
  • usw.

Manche solcher Veränderungen sind wünschenswert, manche eher nicht. Fakt ist: Es gibt sie und sie treten nie ad hoc ein, sondern es ist ein längerer Prozess, ein längerer Weg dorthin. Fakt ist auch: Solche gesellschaftliche Veränderungen führen dazu, dass sich Unternehmen ihre Leistungsangebote vornehmen und diese daraufhin überprüfen müssen, ob sie unter den sich ändernden gesellschaftlichen Veränderungen noch attraktiv sind. Besser noch sind Unternehmen in Sachen „Wachstum“ aufgestellt, wenn sie sich anschauen, welche gesellschaftlichen Veränderungen absehbar sind, welche mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten und wenn Unternehmen dann daraufhin Leistungsangebote und Produkte schnüren.

Wie gehen Sie mit folgenden (absehbaren und eingetretenen) Veränderungen um?

  • Gesellschaftlich akzeptierte und aktiv herbeigeführte (Total-) Verlust von Privatsphäre
  • Weiter abnehmende Zeit für „Tischgespräche“ daheim zwischen Eltern und Kindern
  • Zunehmende Anzahl sehr junger (Hoch-) Schul-Absolventen, die oft nach dem Abitur noch nicht volljährig sind
  • Zunahme der Anforderung, individuell auf Personen einzugehen, nicht nur als Gruppe
  • Kenntnis der Welt, bereits durch junge Menschen, die früh weltweit reisen
  • Zunehmendes In-Frage-Stellen des Sinns von mancher Arbeit

Auch auf die Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft haben diese gesellschaftlichen Veränderungen einen erheblichen Einfluss. Setzen Sie die Liste fort oder geben Sie Antworten auf die obigen Punkte, aber machen Sie nicht den Fehler, diese und weitere Entwicklungen zu ignorieren. Setzen Sie, wenn Sie sich dauerhaft aus dem Mittelmaß abheben wollen, nicht darauf, dass es sich schon richten wird, wenn die Zeit gekommen ist.

In Strategieklausuren mit unseren Klienten besprechen wir regelhaft auch sehr langfristige Trends und bisher waren die Ergebnisse, die wir gemeinsam daraus abgeleitet haben, bis hin zu konkreten, auf der Zeitachse positionierten Schritten, immer sehr erhellend und wachstumswirksam.

„Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Das Beste: Wenn Sie sich bis zum 30. November 2014 verbindlich anmelden, sind Sie automatisch kostenfrei für die Telekonferenz „Bewirken statt Bedenken – warum sich nichts ändert, wenn Sie nichts ändern“ als Start für 2015 registriert. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier. Die kostenfreie „Episode 0“ gibt es hier zu sehen.

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.

Wachstumskolumne: Der Abschied von Motivation und Incentives

Wenn es um das Entwickeln von Mitarbeitern oder das Stärken des Wachstums allgemein geht, herrscht fast immer Einigkeit: Ein Schlüssel dazu sind die Mitarbeitenden und die angemessene Führung. Damit endet die Übereinkunft.

Lesen Sie weiter und klicken Sie hier für das kostenfreie PDF. Dies ist ein Beitrag aus meiner monatlichen Wachstumskolumne im Schweizer KMU-Magazin. Mit herzlichem Dank an das KMU-Magazin für die Überlassung des PDFs.

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.***